USA 2000

USA 2000, vom 20.05. bis 17.06.2000

Wir (das sind meine Frau Angelika und ich, Eberhard) haben am 19. Mai 2000 geheiratet und am 20. Mai 2000 haben wir dann unsere Hochzeitsreise in die USA gestartet über die ich hier berichten möchte.

 


 

Tag 1: Samstag, 20.5.2000 – Ankunft in Manhattan

Abgeflogen sind wir gegen 17:20 ab Frankfurt/Main mit der Lufthansa. Gegen 19:30 sind wir dann in New York am John F. Kennedy Flughafen gelandet. Dort mußten wir dann erstmal unsere Koffer abholen und durch den Zoll, was hier recht zügig vonstatten ging (ca. 45min). Vom Flughafen sind wir dann mit dem Taxi zum Hotel nach Manhattan gefahren, was um diese Zeit und mit New Yorker Taxifahrern in etwas mehr als 30min geschafft ist. Die Taxifahrt vom Flugplatz zum Hotel kostet Pauschal 30$. Gegen 21:00 sind wird dann im Hotel Waldorf Astoria angekommen und haben dort eingecheckt. Das Waldorf Astoria ist übrigens verglichen mit anderen Hotels in Manhattan gar nicht mal so sehr teuer. Das Waldorf Astoria findet man 301 Park Avenue. Der klassische Art-Deco-Bau wurde 1931 nach Plänen von Schultze und Weaver erbaut. Er nimmt einen ganzen Block ein! Das ursprüngliche Waldorf-Astoria-Hotel in der 34th Street mußte dem Empire State Building weichen. Das Waldorf-Astoria – verdientermaßen noch immer eines der nobelsten Hotels New Yorks – erinnert an glanzvolle Zeiten. In seinen 190m hohen Zwillingstürmen residierten die Herzogin und der Herzog von Windsor, alle US-Präsidenten seit 1931 und unzählige Berühmtheiten.
Nachdem wir unsere Koffer auf dem Zimmer hatten haben wir erst mal ausgepackt und bekamen dann noch unserer Reiseunterlagen für die „Harlem-Gospel-Tour“, die „Circle-Line Rundfahrt“, einen Hubschrauberflug und einen Ausflug zur Freiheitsstatue, Eintrittskarten für das World-Trade-Center und eine Stadtrundfahrt aufs Zimmer gebracht. Wir hatten das Hotel und die genannten Ausflüge bei TUI gebucht. Viele dieser Ausflüge sind übrigens günstiger, wenn man sie in Deutschland bei einem Reiseveranstalter bucht, als wenn man sie erst in den USA bucht. Wenn man das Hotel aussucht sollte man daher auch darauf achten, welche Ausflüge der jeweilige Veranstalter anbietet, da man diese Ausflüge meistens nur zusammen mit einer Hotelreservierung buchen kann.
Zum guten Schluß haben wir dann noch Frühstück für den nächsten morgen aufs Zimmer bestellt.

 


 

Tag 2: Sonntag, 21.5.2000 – Manhattan

Für unseren ersten Tag in New York hatten wir für Vormittags die „Harlem-Gospel-Tour“ gebucht. Da wir bereits um 8:30 am Edison-Hotel sein mußten, da von dort aus die „Harlem-Gospel-Tour“ startete, haben wir uns für den Morgen das Frühstück für 6:45 aufs Zimmer bestellt, um etwas Zeit zu sparen. Da man am ersten Tag sowieso durch die Zeitumstellung recht früh wach ist, ist es auch sinnvoll den Tag früh zu beginnen.

 

Die Zeitverschiebung von Deutschland zur Ostküste der USA beträgt übrigens 6 Stunden, daß heißt das der Tag an dem man ankommt 6 Stunden länger ist. Aber auch wenn der Tag recht lang ist sollte man nicht zu früh schlafen gehen, da man sonst mitten in der Nacht wach ist, da man sich noch nicht auf die neue Zeit eingestellt hat. Da wir erst abends angekommen waren, war es sowieso ca. 23 Uhr bis wir ausgepackt hatten und uns dann schlafen gelegt haben. Dadurch hatten wir dann auch keine Probleme mit der Zeitumstellung.

Um 7:45 haben wir uns dann Richtung Edison-Hotel auf den Weg gemacht, von wo aus der Bus zur „Harlem Gospel Tour“ starten sollte. Unterwegs trafen wir dann auf den hier abgebildeten Mc-Donalds-Truck mit einem „wirklich großem Big Mac“ (Man muß ja nicht immer nur die üblichen Sehenswürdigkeiten fotografieren).

Gegen 8:15 waren wir dann am Edison-Hotel, wo der Bus für die geplante Tour bereits bereit stand. Es ging dann auch pünktlich um 8:30 Uhr los in Richtung Harlem. Auf der Tour bekam man dann einiges interessantes über Manhattan und vor allem Harlem mitgeteilt. Die Tour war glücklicherweise deutschsprachig, so das es keine Verständigungsprobleme gab. Unterwegs haben wir 2 mal in Harlem stop gemacht und kurze Spaziergänge unternommen. Harlem ist heute bei weitem nicht mehr ein so gefährlicher Stadtteil wie er es vor vielleicht vor 5-10 Jahren noch war. Es ist dort in den letzten Jahren viel renoviert worden. Laut unserem Reiseleiter kann man sich tagsüber auch allein wieder ziemlich sicher in Harlem bewegen, nur nach Einbruch der Dunkelheit ist es ratsam in einer Gruppe unterwegs zu sein.

Die oben auf dem Bild abgebildeten Häuserfronten waren vor wenigen Jahren wohl auch noch zugenagelt und ziemlich heruntergekommen. Harlem entwickelt sich scheinbar wieder zu einem Bezirk in dem viel Unterhaltung geboten wird und der mittlerweile wieder wirklich Sehenswert ist. Durch die vielen Lokale die hier neu eröffnen und anscheinend auch entsprechenden Zuspruch finden, kommt natürlich auch wieder mehr Geld nach Harlem, wodurch es hier noch weiter Bergauf geht.

Durch diese Entwicklung steigen hier allerdings auch die Mieten wieder, wodurch sich viele der Ursprünglichen Bevölkerung von hier die Wohnungen nicht mehr leisten können und in günstigere Stadtteile umsiedeln müssen. Gegen 10:45 Uhr sind wir dann an der Kirche „Memorial Baptist Church“, 141 West, 115th Street in Harlem angelangt und konnten dort für ca. 1,5 Stunden die Gospelmesse verfolgen.

Eine solche Messe ist wirklich sehenswert, es hat eigentlich nichts mit einer Messe wie man sie in Deutschland z.B. aus katholischen oder evangelischen Kirchen kennt zu tun. Eine solche Messe dauert hier wohl so ca. 3 Stunden, wovon wir uns aber nur dir erste Hälfte angeschaut haben. Die Messe gleicht hier schon eher einer Party, da beim singen mitgeklatscht wird und die Stimmung ist viel ausgelassener als man es aus unseren Kirchen kennt. Da wundert es mich wirklich nicht, das solche Messen sehr viel besser besucht sind als man es in unseren Kirchen gewohnt ist. Bei den Baptisten ist es wohl üblich das man 10% seines Geldes an die Kirche gibt, dieses Geld wird aber wohl hauptsächlich innerhalb der Gemeinde auch wieder für wohltätige Zwecke angelegt.

Gegen 12:30 Uhr sind wir dann mit dem Bus zurück zum Hotel gefahren. Wir sind dann von dort direkt zum Pier 83 (West 42nd Street & 12th Avenue) gelaufen, von wo die Schiffe der Circle-Line abfahren. Wir hatten hier die Rundfahrt um Manhatten gebucht. Die Rundfahrt begann um 13:30 Uhr und dauerte etwa 3 Stunden und unterwegs bekommt man alles mögliche über Manhattan und die Sehenswürdigkeiten erzählt – allerdings komplett in Englisch. Man kann auf dem Schiff allerdings eine mehrsprachiges Heft kaufen, auf dem die Strecke, die man mit dem Schiff zurücklegt, sehr gut in Text und Bild verfolgt werden kann. Als erstes fuhren wir den Hudson River hinunter, am World Trade Center und dann an Ellis Island vorbei zur Freiheitsstatue, die wir dann umrundeten und so einigermaßen aus der Nähe betrachten konnten, Anschließend geht die Fahrt zurück zur Südspitze von Manhattan und den East River hoch unter der Brooklyn und der Manhattan-Bridge hindurch Richtung Norden. Im Norden von Manhattan geht es dann durch Kanäle zurück zum Hudson River. Die Fahrt im Norden von Manhatten ist allerdings recht langweilig, da es hier nicht allzuviel zu sehen gibt.Von Circle-Line werden auch Fahrten angeboten die nur zur Freiheitsstatue und um die Südspitze von Manhattan führen und so auch nur 2 Stunden dauern.

Ich würde diese kürzere Route empfehlen, da man dort die meisten Sehenswürdigkeiten von Manhattan zu sehen bekommt und die eingesparte Zeit kann man besser verwenden um sich noch die eine oder andere Sehenswürdigkeit zurück auf Land aus der Nähe zu betrachten.

Zurück auf Land sind wir dann erst mal wieder ins Hotel gegangen und haben uns ein wenig ausgeruht. Unterwegs sind wir dann noch kurz am Lunt-Fontanne Theatre (205 West 46th Street) vorbeigegangen und haben unsere Karten für dieVorführung am Abend abgeholt. Die Karten haben wir bereits von Deutschland aus übers Internet bestellt.

An der Kasse muß man dann nur noch die Kreditkarte vorzeigen, mit der man die Karten bestellt hat und bekommt die Karten dann ausgehändigt, was einem die Wartezeit an der Kasse am Abend erspart. Abends sind wir dann zurück zum Theater und haben uns dort „The Beauty and the Beast“ angeschaut, ein sehr farbenfrohes Musical das uns gut gefallen hat. Danach sind wir dann zurück zum Hotel und waren froh als wir endlich im Bett lagen und schlafen konnten.


Tag 3: Montag, 22.5.2000 – Manhattan

Ein kleiner Ausblick aus unserm Hotelzimmer. Manchmal hat man hier den Eindruck das hier fast ausschließlich Taxis (Yellow Cabs) unterwegs sind.

Als erstes sind wir wieder Richtung Pier, ein Teil der Strecke haben wir unseren Füßen zu liebe mit dem Bus zurückgelegt. Am Pier (West 30th Street / 12th Avenue), haben wir dann um 10:45 Uhr unseren Gutschein für den Helikopter-Rundflug eingelöst. Der Flug geht vom  Pier über Ellis Island Richtung Freiheitsstatue und einmal drumherum.

Anschließend zurück zur Südspitze von Manhattan an den Wolkenkratzern vorbei und dann über den Hudson-River bis zur Höhe vom Central Park und dann leider schon  wieder zurück zum Pier. Der Flug dauert nur ca. 10 Minuten, er ist aber trotzdem ein unvergeßliches Erlebnis, das ich sehr empfehlen kann. Fotoapparat und Videokamera sollte man vor dem Start bereit haben, am besten mit einem neuen Film (Ich habe in den 10 Minuten einen ganzen Film verknipst = 40 Bilder !).

Ganz in der  Nähe des Landeplatzes liegt auch der Flugzeugträger Intrepid (Sea-Air-Space-Museum) vor Anker (Pier 86, West 46th Street & 12th Avenue), den wir uns dann auch noch angeschaut haben,  wo wir schon mal in der Nähe waren.

Vom Pier aus sind wir dann zum Time Square zurückgelaufen, von wo aus wir dann um 13:15 Uhr mit einem Grayline-Bus über Battery Park bis zum Waldorf Astoria gefahren sind. Die Busse haben einen Führer der unterwegs die Sehenswürdigkeiten und  einiges Interessantes über Manhattan erklärt (allerdings nur in Englisch).

Nach einer kurzen Pause im Hotel sind wir dann zum shoppen  nach Bloomingdales gegangen und haben dort eine Kaffeepause eingelegt. Anschließend sind wir noch ein bißchen weitergebummelt, z. B. durch FAO Schwarz (großes  Spielwarengeschäft).
Danach brauchten wir mal wieder eine kurze Verschnaufpause im Hotel.

Für abends hatten wir die Abendtour mit Grayline gebucht. Die Fahrt ging dann  in der Abenddämmerung ab 19:00 Uhr durch Manhatten, über die Manhatten Bridge mit Blick auf  die Skyline von New York bei Nacht, zwischendurch 2x Stops (Grand Central Station und Greenwich Village) mit kurzen Spaziergängen.

Vor allem der Blick auf die abendliche beleuchtete Skyline von Manhattan war diesen Ausflug wert. Aber auch die Grand  Central Station, früher Hauptbahnhof, heute die Haupt-Metro-Station ist  sehenswert, da vor wenigen Jahren komplett restauriert. Die Rundfahrt hatte übrigens eine deutschsprachige Führerin, die unterwegs sehr viel über Manhattan und die Sehenswürdigkeiten erzählte.

Wir waren auch nur eine kleine Gruppe von ca. 12 Teilnehmern auf dieser Fahrt. Der Bus setzte die Fahrgäste anschließend am jeweiligen Hotel wieder ab.
Zum Abendessen haben wir dann einen original Waldorf Salat im Waldorf Astoria gegessen mit einem Glas Kalifornischem Chardonnay (Halbtrockener Weißwein)


Tag 4: Dienstag, 23.5.2000 – Manhattan

Morgens sind wir als erstes zur Grand Central Station gelaufen und haben uns dort eine Tageskarte für die Metro gekauft und sind dann zum Battery-Park gefahren. Vom Battery-Park sind wir dann mit dem Schiff zur Freiheitsstatue, die wir uns hier bei ausnahmsweise mal schönstem Wetter aus der Nähe anschauen konnten. Die Freiheitsstatue ist 93m hoch, sie ist ein Geschenk der Franzosen an das amerikanische Volk. Sie ist ein Entwurf des Bildhauers Frédéic-Auguste Bartholdi und gilt heute überall in der Welt als Symbol der Freiheit. Am 28. Oktober 1886 enthüllte Präsident Grover Cleveland die Statue. Man kann die Statue auch von innen besichtigen und über 354 Stufen bis in die Krone hinaufsteigen, darauf haben wir allerdings verzichtet, da wir hier schätzungsweise 2 Stunden hätten anstehen müssen. Nach ca. 1 Stunde sind wir dann zurück zum Battery Park gefahren.

Vom Battery Park sind wird dann zum World Trade Center gelaufen, mit kleinem Zwischenstop an der Wallstreet, die Börse haben wir allerdings nicht besichtigt, da wir dort 1,5 Stunden Wartezeit gehabt hätten.

Am World Trade Center angekommen sind wir dann auch gleich rein und haben unsere Gutscheine für dir Aussichtsplattform eingelöst. Vor dem Aufzug wurde man noch kontrolliert (ähnlich wie am Flughafen), da man nach dem Anschlag von 1993 erhöhte Sicherheitsmaßnahmen eingeführt hatte.

Es stimmt einen schon wirklich traurig, wenn man die Bilder vom 11.9.2001 gesehen hat, wo diese Gebäude durch einen Anschlag zerstört wurden. Im World Trade Center sind wir dann mit dem Aufzug bis in die 107. Etage gefahren, wo sich die Aussichtsetage mit Restaurant und Andenkenshops befindet. Wenn man den Ausblick vom World Trade Center nicht durch die Glasscheiben genießen will, kann man noch per Rolltreppe bis auf das Dach fahren und den Ausblick vom 110. Stockwerk aus 411m Höhe geniessen. Während wir hier oben waren, wurde die Sicht schon wieder schlechter. Wir haben dann noch Pizza gegessen und dazu 1 Glas Wein getrunken. Als wir anschließend wieder heruntergefahren waren und am World Trade Center hochguckten, war es schon wieder so bewölkt, das die oberen Stockwerke nicht mehr zu sehen waren.
Wir sind dann mit der Metro bis zur Pennsylvania Station gefahren, wo wir dann unsere Amtrak-Fahrkarten abgeholt haben, die wir am nächsten Tag brauchten. Die Fahrkarten hatte ich schon von Deutschland aus übers Internet gebucht. Man braucht dann am Bahnhof nur die Kreditkarte in den Automaten stecken und kann sich dann die Fahrkarte ausdrucken lassen. Somit erspart man sich die langen Warteschlangen am Fahrkartenschalter.
Dann sind wir ein wenig durch Macys (das größte Kaufhaus der Welt) gebummelt.

Anschließend sind wir mit der Metro bis zum Central Park gefahren und haben dort für 30 Minuten eine Kutschfahrt durch den Central Park unternommen.

Nachmittags sind wir dann noch durch verschiedene Geschäfte in der 5th Avenue gebummelt und sind dann zum Kaffee trinken im Trump-Tower gewesen.
Abends wollten wir noch aufs Empire State Building, da es aber anfing zu Regnen haben wir das ausfallen lassen.


Tag 5: Mittwoch, 24.5.2000 Manhattan bis Niagara Falls

Heute war mal wieder früh aufstehen angesagt, da unser Zug bereits um 7:15 losfuhr. Wir haben dann gegen 6:00 Uhr ausgecheckt und sind mit dem Taxi zur Pennsylvania Station gefahren, dort hatten wir dann noch genügend Zeit uns einen Kaffee und ein paar Bagles und Croissants zu kaufen und zu Frühstücken. Der Zug fuhr dann pünktlich um 7:15. Hier hatten wir jetzt einige Stunden Zeit einfach die Landschaft zugenießen. Der Zug kam dann gegen 14:50 in Buffalo an. Vom Bahnhof sind wir dann mit dem Taxi zum Flughafen gefahren, wo wir bei Alamo unser reserviertes Auto abholen mußten. Da sie die gebuchte Klasse (Mittelklasse Limousine) nicht mehr hatten, haben wir einen Chevrolet Blazer bekommen.
Mit dem Auto sind wir dann nach Niagara Falls (USA) gefahren. Wir hatten hier ein Zimmer im „Holiday Inn Select Niagara“ gebucht. Nachdem wir im Hotel eingecheckt hatten, sind wir zum abendessen ins Hardrock Cafe gegangen.

Anschließend haben wir noch einen Spaziergang zu den American Falls gemacht und dann zurück zum Hotel, wo wir dann erst mal schwimmen gegangen sind.

Nach Sonnenuntergang sind wir dann auf die Insel zwischen den amerikanischen und kanadischen Fällen gefahren, wo man einen schönen Blick auf die am abend beleuchteten Fälle hat.
Die Niagara Fälle, sind eigentlich 2 Wasserfälle, der amerikanische Fall ist 328m breit und stürzt über 2 Stufen 55m in die Tiefe.

Der Kanadische Horseshoe-Fall ist 640m breit und stürzt 54m in die Tiefe.
Zum Schluß sind wir noch auf die Kanadische Seite gefahren und haben ein paar Fotos von den beleuchteten Fällen geschossen.


Tag 6: Donnerstag, 25.5.2000 – Niagara Falls

Heute sind wir wieder früh aufgestanden, als erstes sind wir auf die Kanadische Seite gefahren, wo wir dann gegen 7:00 Uhr gefrühstückt haben. Anschließend sind wir dann auf den Skylon Tower hochgefahren, von wo man einen super Blick auf die Fälle hat.
Anschließend haben wir einen Spaziergang zu den Kanadischen Fällen unternommen.

An den Fällen kann man mit dem Aufzug herunterfahren und die Fälle aus nächster Nähe besichtigen, die Tour nennt sich „Journey behind the Falls“. Damit man hierbei nicht durchnäßt wird, bekommt man ein dünnes Regencape das man sich anziehen muß. Danach haben wir eine Bootsfahrt mit der „Mist of the Maid“ gemacht, das Boot fährt dabei an den Fällen der USA vorbei bis direkt an die kanadischen Fälle.

Auch auf dem Boot bekam man wieder ein dünnes Regencape um nicht allzu sehr Naß zu werden.
Jetzt hatten wir vorerst genug von den Niagara Fällen gesehen und sind die „Streets of Fun“ hochgelaufen. Hier gibt es diverse Andenkenläden und Attraktionen wie „Ripleys believe it or not“ und „Guinness World of Records“ und natürlich reichlich Restaurants.

Wir sind dann bei Pizza-Hut zum Mittagessen gewesen. Anschließend sind wir den Niagara Parkway bis zum Ontario See hochgefahren.
An einem „Farmers Market“ haben wir dann Pause gemacht, uns ein Eis gegönnt und Ahorn-Syrup gekauft.

Zurück in den USA sind wir nochmal auf die Insel gefahren und haben die Tour „Cave of the Winds“ gemacht. Hierbei fährt man wieder mit einen Aufzug zu den Niagara Fällen herunter und kann dann über einen Steg und Treppen bis an die Fälle heranlaufen. Da dieses ein wirklich nasses Vergnügen ist, muß man hier wieder ein Regencape anziehen und die Schuhe und Strümpfe gegen Filzpantoffeln eintauschen.

Im Hotel waren wir dann nochmal schwimmen und haben später nochmal einen Spaziergang zu den jetzt wieder beleuchteten Fällen gemacht.


Tag 7: Freitag, 26.5.2000 Niagara Falls bis San Francisco

Heute mußten wir uns von den Niagara-Fällen schon wieder verabschieden. Im Hotel haben wir uns noch ein paar Muffins als Wegzehrung gekauft und sind dann zurück nach Buffalo gefahren. Am Flugplatz haben wir dann unser Auto abgegeben. Anschließend haben wir unsere Koffer aufgegeben und hatten dann noch ca. 1 Stunde Zeit bis zum Start, diese Zeit haben wir dann erst mal zum frühstücken genutzt. Um 10:40 Uhr gings dann los Richtung Westen, um 11:15 mußten wir dann in Chicago umsteigen und sind dann gegen 14:30 Uhr in San Francisco gelandet. Dort mußten wir dann erst mal wieder unser Gepäck hohlen und anschließend noch unser Auto bei Dollar abhohlen. Diesesmal bekamen wir einen  Dodge Intrepid. Gegen 18:00 Uhr sind wir dann an unserem Hotel (Sheraton at Fishermans Wharf) angekommen. Nachdem wir eingecheckt hatten, haben  wir uns noch ein wenig am Pier39 umgesehen und sind dort durch die Geschäfte  gebummelt und waren noch in einen Burger essen. Um 21:00 Uhr sind wir dann ins Hotel zurück und haben uns schlafen gelegt. Durch die Zeitverschiebung von 3 Stunden zwischen Niagara Falls und San Francisco war der Tag auch lang genug geworden.


Für heute hatten wir bei Grayline eine Rundfahrt durch San Francisco gebucht. Wir wurden um 9:30 im Hotel abgeholt und zum Busbahnhof gefahren. Von dort ging es dann mit einem anderen Bus weiter. In dem Bus gab es Kopfhörer und einen Schalter mit dem man die Sprache auswählen konnte, somit bekam man dann die Sehenswürdigkeiten in Deutsch erklärt. Als erstes ging die Busfahrt zur Mission Dolores, wo wir allerdings nur 20min Zeit zur Besichtigung hatten.

Von dort ging es dann weiter nach Twin Peaks, von wo aus man einen guten Ausblick auf San Francisco hat, allerdings war es an diesem Tag etwas diesig. Von Twin Peaks aus ging es dann in den Golden Gate Park, hier speziell in den japanischen Teegarten, eine wirklich sehenswerte Gartenanlage die man sich bei einem Besuch in San Francisco nicht entgehen lassen sollte.

Der letzte Stop war dann an der Golden Gate Bridge, die wir jetzt zum ersten mal aus der Nähe sahen.


Gegen 14:00 Uhr waren wir dann wieder am Hotel. Nach kurzer Pause sind wir dann zum Pier, von wo aus wir dann um 14:45 Uhr mit dem Schiff nach Alcatraz aufgebrochen sind. Wir haben Alcatraz dann in aller Ruhe besichtigt, wobei man sich einen Walkman mit Cassette mit deutscher Führung ausleihen kann. Alcatraz diente von 1934 bis 1963 als Bundesgefängnis. Der wohl berühmteste Gefangene war Al Capone. Seit 1973 gibt es Führungen auf Alcatraz.

Als wir wieder zurück waren, haben wir noch einen Spaziergang zum Ghiradelli Square unternommen, anschließend waren wir nochmal am Pier 39, wo wir dann in einem Fischrestaurant essen gegangen sind.


Tag 9: Sonntag, 28.5.2000 San Francisco

Als erstes haben wir heute im Hotel gefrühstückt Dann haben wir uns auf den Weg gemacht den 49 Mile Scenic Drive zu erkunden, den ersten Stop haben wir dabei am Rathaus von San Francisco eingelegt.

Danach führte uns der Weg noch ein wenig durch die Innenstadt und Chinatown, an Fishermans Wharf vorbei zum Marina Green, von wo aus mein eine besonders schöne Aussicht auf die Golden Gate Bridge und die Bucht von San Francisco hat.

Danach führte uns der Weg ein paar Meilen an der Küste entlang, wo wir auch noch das eine oder andere mal gehalten haben um den Ausblick zu genießen.

Als nächste machten wir Stop im Golden Gate Park, wo wir auf dem Hügel im Stow Lake spazieren gegangen sind.

Unser Mietwagen, mit dem wir die ersten Tage in San Francisco unterwegs waren, ein Dodge Intrepid.

Gegen 18:00 sind wir dann bei Twin Peaks angekommen, von wo man eine wunderbare Aussicht über ganz San Francisco hat.

Anschließend sind wir dann über die Golden Gate Bridge gefahren und haben uns die Brücke und die Stadt von der anderen Seite der Bucht angeschaut. Da wir die Brücke und San Francisco im Hintergrund auch noch bei Dunkelheit sehen wollten, sind wir dann erst mal zum Abendessen nach Burger King gefahren.

Ab 21:00 haben wir dann die Brücke und die Stadt bei Nacht genossen.
Gegen 22:00 waren wir wieder zurück in San Francisco, wo wir dann zum Abschluß des Tages noch die berühmten Kurven der Lombard Street runtergefahren sind.


Tag 10: Montag, 29.5.2000 San Francisco

Heute sind wir ein wenig die Küste runtergefahren, über die berühmte California #1. Ab und zu haben wir kleine zwischenstops eingelegt, wie hier links an dem Leuchtturm.

An einem Halt unterwegs sind wir auf diese recht zahmen Eichhörnchen gestoßen.

Bei Pacific Grove sind wir den 17-Mile-Drive gefahren und haben einen Stop bei der Lone Cypress gemacht.

Abends sind wir dann nochmal an den Flughafen, wo wir unseren Dodge Intrepid gegen eine Jeep Grand Cherokee getauscht haben, da ich für die letzten 2,5 Wochen ein größeres Auto haben wollte.


Tag 11: Dienstag, 30.5.2000 San Francisco

Morgens sind wir erstmal zur nächsten Cablecar Station gelaufen und haben uns für 6$ Tageskarten gekauft. Mit dem ersten Cablecar um 10:00 sind wir dann erstmal bis zum Cablecar-Museum gefahren und haben es dann natürlich auch besichtigt.

Der Eintritt ist frei, im Museum ist nicht nur das eigentliche Museum untergebracht, sondern auch das Maschinenhaus der Cablecar, hier sind die aktiven Antriebe für die 3 Cablecarlinien untergebracht.

Danach sind wir dann weitergefahren bis Union Square, wo wir dann bei „Borders“ gefrühstückt haben. Am Union Square sind auch die großen Geschäft wie Macy´s, Saks Fifth Avenue und Gump´s zu finden.

Anschließend sind wir nach Chinatown gelaufen und dort ein wenig durch die Geschäfte gebummelt.

Mit dem Cablecar sind wir dann zur Lombard Street gefahren, die wir dann runtergelaufen sind.

Oben ist die Transamerica Pyramid zu sehen, dieses Gebäude ist mit 260m höhe das höchste Gebäude in San Francisco und soll Erdbebensicher sein.
Von der Lombard Street sind wir dann bis zum Coit-Tower gelaufen, den wir dann auch mit dem Aufzug hinaufgefahren sind. Danach sind wir dann zum Hotel zurückgelaufen.

Nachmittags sind wir dann mit dem Auto zum Alamo Square und sind dort ein wenig durch den Park gebummelt.

Abends sind wir dann wieder mit der Cablecar zum Union Sqaure, wo wir dann im Planet Hollywood zu abend gegessen haben.

Später sind wir dann nochmal zum Pier 39 und ein wenig durch die Geschäfte gebummelt. Außerdem haben wir die dort angesiedelten Seehunde nochmals beobachtet und fotografiert.


Tag 12: Mittwoch, 31.5.2000 San Francisco – Yosemite

Um 6:10 sind wir im Hotel ausgecheckt und sind Richtung Yosemite Nationalpark aufgebrochen. Unterwegs haben wir mal wieder bei Burger King gefrühstückt. Am Parkeingang haben wir uns für 50$ einen National Parks Pass gekauft, dieser Pass gilt für 1 Jahr für 1 Auto inkl. aller Insassen für alle Nationalparks der USA. Neben dem Pass bekommt man für diese 50$ in jedem besuchten Nationalpark auch noch eine Karte des jeweiligen Parks in der auch alle Sehenswürdigkeiten beschrieben sind. Gegen 11:00 Uhr sind wir dann im Yosemite Valley angekommen. Als erstes sind wir dort ein wenig am Bridalveil Fall spazieren gegangen.

Ein Blick vom Tunnelview in das Yosemite Valley. Hier bietet sich ein überwältigender Anblick: El Capitain zur Linken, Bridalveil Fall zur Rechten und Half Dome in der Mitte (im Hintergrund).

Abgebrannte Waldflächen werden hier der Natur überlassen, da sie sich so am schnellsten erhohlen.

Unser Mietwagen, ein Jeep Grand Cherokee, ein Auto, das auf langen Stecken wirklich Spaß macht

Am Glacier Point haben wir uns dann ein paar Brötchen gekauft und ein kleines Picknick gemacht.
Der Glacier Point liegt auf einer Höhe von 2199m und somit 980m über dem Tal. Von hier aus hat man den besten Ausblick auf den Half Dome, in das Tal und auf die umliegenden Berge.

Schneereste!

Oben sind die Yosemite Falls, der höchste Wasserfall Nordamerikas, stürzt über zwei große Abschnitte, die Upper und Lower Yosemite Falls, über 740m senkrecht ins Tal.
Auf dem Rückweg vom Glacier Point ins Tal, wo selbst Anfang Juni, wie hier zu sehen ist, noch Schnee lag.
Anschließend sind wir dann zurück ins Tal gefahren und haben erst mal im Hotel (Yosemite Lodge, direkt im Yosemite Valley) eingecheckt. Danach sind wir dann zum Mirror Lake gelaufen und abends noch ein bißchen am Merced River spazieren gewesen. Zum Abendessen sind wir dann im Restaurant unseres Hotels gewesen wo wir uns ein gutes Steak und ein Glas Wein gegönnt haben. Aus unserer Erfahrung kann ich nur empfehlen sich ein Hotelzimmer direkt in den Nationalparks zu nehmen, da man ansonsten recht weit fahren muß um ins nächste Hotel zu kommen. Wichtig zu wissen ist hier außerdem, das man keine Lebensmittel im Auto liegen lassen sollte, da sonst die Gefahr besteht, das der Wagen von Bären aufgebrochen wird.

 


Tag 13: Donnerstag, 1.6.2000 Yosemite – Sequoia

Um 7:30 sind wir dann aufgebrochen Richtung Südausgang von Yosemite, wobei wir nochmal einen kurzen Fotostop am Merced River eingelegt haben. Den nächsten Stop haben wir dann kurz vor dem Südausgang, am Mariposa Grove gemacht. Hier stehen die letzten Sequoia Bestände im Yosemite Nationalpark, wir haben hier dann noch für ca. 1,5 Stunden Pause gemacht und sind zwischen den riesigen Bäumen spazieren gegangen.

Gegen 13:30 sind wir dann im Kings Canyon / Sequoia Nationalpark angekommen, auch hier gab es am Parkeingang erst mal wieder gutes Kartenmaterial , sogar mit deutscher Übersetzung. Nach kurzem Zwischenstop und Spaziergang am General Grant Tree sind wir dann zum Hotel (Wuksachi Lodge, mitten im Sequoia Nationalpark) und haben erst mal eingecheckt.

Das Hotel war noch recht neu und man versuchte die umliegenden Anlagen gerade zu bepflanzen, was von diesem Hirsch gerade wieder zu nichte gemacht wird.

Nachdem wir ausgepackt hatten, sind wir dann gegen 16:00 zum Giant Forest gefahren, auf dem Weg dorthin fiel uns am Straßenrand ein Murmeltier auf, für das wir eine kurze Fotopause einlegten, das Murmeltier schien auf uns genauso neugierig zu sein, wie wir auf es. Es lief nämlich nicht weg sondern beobachtete uns aus ein paar Meter Entfernung.

Im Giant Forest gibt es dann unter anderem diesen Querschnitt durch einen Sequoia-Stamm zu sehen.


Im Giant Forest haben wir dann nochmals eine Spaziergang um die gigantischen Bäume gemacht. Hier steht auch mit 84m Höhe der größte Baum, der General Sherman Tree. Sein Durchmesser ist unten 11m, was einem Umfang von ca. 31m entspricht !

Die Sequoias können bis zu 95m hoch werden, was sie zwar nicht zu den höchsten Bäumen macht, aber bedingt durch ihren dicken Stamm, sind sie doch die größten Lebewesen der Erde. Sie werden bis zu 3200 Jahren alt, sind bis zu 1225t schwer, eine Rinde die bis zu 79cm dick ist und einen Stammdurchmesser am Boden von bis zu 12m.

Gegen Abend sind wir dann Richtung Crescent Meadow gefahren, auf dem Weg dorthin kann man unter einem umgestürzten Baum durchfahren. Am Crescent Meadow sind wir dann wieder spazieren gegangen, wobei wir neben Hirschen und vielen Eichhörnchen auch einen Schwarzbären gesehen haben. Danach sind wir zum Hotel zurück, wo wir dann zu abend gegessen haben.


Tag 14: Freitag, 2.6.2000 Yosemite – Zion

An diesem Tag sind wir recht früh aufgestanden und haben uns gegen 6:30 Uhr  auf den Weg Richtung Utah gemacht. Unser nächstes Ziel war dort der  Zion-Nationalpark.

Auf der Straße die uns aus dem Sequoia Nationalpark heraus führte begegneten wir dann nochmals 2 Schwarzbären, einer lief vor uns über die Straße und der andere lief rechts von uns in einer Entfernung von etwa 10m durch den Wald. Als wir den  Sequoia-Nationalpark verlassen hatten fuhren wir dann erstmal an großen Orangen-Plantagen vorbei. Dann ging es über Bakersfield Richtung Nevada. Für die  nächsten Stunden gab es dann allerdings nichts außer Wüste zu sehen. Auf halber Strecke haben wir dann in Barstow eine Pause gemacht und bei Dennis Mittag gegessen. Am frühen Nachmittag durchquerten wir dann Nevada und dort Las Vegas und kamen dann gegen 18:00 Uhr im Zion-Nationalpark an, wo wir am Eingang auch gleich wieder die obligatorische „Map and Guide“ zum Park bekamen. Da wir unser Zimmer in der Zion-Lodge mitten im Park gebucht hatten, durften wir mit dem Auto bis zum Hotel fahren. Wer nicht in dem Hotel wohnt, darf hier auch nicht mit dem Auto so weit in den Park fahren, sondern muß auf den Bus zurückgreifen, der hier je nach  Tageszeit alle 10-30 Minuten fährt. Im Hotel haben wir dann nur noch eine Kleinigkeit gegessen und sind dann Schlafen gegangen.


Mal wieder früh aufgestanden (gegen 6:00 Uhr). Als erstes sind wir dann direkt vom Hotel aus losgewandert. Unser erster Weg sollte zu den Emeral Pools über den Lower Trail und zurück über den Middle Trail führen.

Um solche Eidechsen zu entdecken, muß man schon genau hinsehen.

Als wir wieder zurück waren haben wir erst mal im Hotel gefrühstückt und haben dann schon ausgecheckt.

Anschließend sind wir mit dem Bus bis zum „Tempel of Sinawava“ gefahren und sind am Virgin River weiter in das Tal hineingewandert. Am Ende des Weges geht es nur noch weiter wenn man direkt durch den Virgin-River läuft, was zu dieser Jahreszeit kein Problem ist, da der Fluß zu dieser Zeit nur gut Knöcheltief ist.

Die Wanderung durch den Fluß haben wir aus Zeitgründen aber nicht mehr gemacht. Auf dem Rückweg sind wir dann nochmal am „Weeping Rock“ ausgestiegen und sind dort noch ein wenig gelaufen bevor wir dann mit dem Bus zum Hotel zurück gefahren sind.

Zurück am Hotel haben wir uns dann um 12:30 aufgemacht Richtung Bryce Canyon.

Am Checkerboard Mesa haben wir dann für einen Fotostop nochmals kurz halt gemacht. Der Berg hat sein schachbrettartiges Muster, nachdem er benannt ist, durch Wind und ablaufendes Regenwasser bekommen.

Im Bryce Canyon haben wir dann als erstes im Hotel (Bryce Canyon Lodge) eingecheckt.
Danach sind wir bis zum Rainbow View Point gefahren und von dort aus von einem Aussichtspunkt zum anderen Zurückgefahren, wobei wir an jedem Aussichtspunkt einen Fotostop eingelegt haben.

Nach dem Rainbow Point haben wir noch am Ponderosa Canyon, am Agua Canyon, an der Natural Bridge, am Farview Point, am Piracy Point und am Swamp Canyon halt gemacht. Da man an den Aussichtspunkten überall direkt parken kann, braucht man hierfür nicht allzu viel Zeit.

Gegen 18:00 sind wir dann im Hotel essen gegangen und haben uns anschließend den Sonnenuntergang angeschaut. Da der Canyon beim Sonnenuntergang aber im Schatten liegt, ist das nicht so sehenswert.


Tag 16: Sonntag, 4.6.2000 Bryce Canyon – Grand Canyon

Heute sind wir schon um 5:30 aufgestanden und sind zum Sunrise Point gefahren, wo wir dann um 6:20 den Sonnenaufgang bewundert haben. Der Sonnenaufgang ist wirklich ein sehenswertes Schauspiel, das unsere Enttäuschung vom Sonnenuntergang mehr als Wett machte. Die Sonne fällt dann immer weiter in die zerklüfteten Felsen und taucht sie nach und nach in leuchtende Farben.

Als wir wieder zurück waren haben wir uns erstmal Frühstück gekauft und haben dann am Sunset Point gefrühstückt. Danach haben wir uns dann noch die Aussichtspunkte angeschaut, die wir gestern nicht mehr geschafft hatten – den Paria View, den Bryce Point, den Inspiration Point und Fairyland Point.

 

Gegen 10:00 Uhr sind wir dann Richtung Grand Canyon aufgebrochen.
Vorbei am Red Canyon …

… und an diesem örtlichem Gebrauchtwagenhandel, in dem es anscheinend nur ziemlich heruntergekommene Oldtimer für Bastler gibt. Immerhin stand an einem der Wagen ein Schild, das er sogar noch fährt.

Um 15:30 sind wir dann am Grand Canyon angekommen. Auf dem Weg zum Hotel haben wir noch an 2 (Desert View und Grand View Point) Aussichtspunkten halt gemacht.

Nachdem wir im Hotel (Maswick Lodge im Grand Canyon Village) eingecheckt hatten, sind wir erst mal was essen gegangen.

Anschließend sind wir wieder an den Canyon und haben uns um 20:30 Uhr den Sonnenuntergang angeschaut. Am Grand Canyon war es an diesem Tag sehr überlaufen, so das man ca. 1km vom Canyonrand entfernt parken mußte, da der Parkplatz schon überfüllt war. Wir haben es dann noch so gerade pünktlich zum Sonnenuntergang geschafft.


Tag 17: Montag, 5.6.2000 Gand Canyon – Las Vegas

Heute sind wir schon um 4:00 Uhr aufgestanden, da wir den Sonnenaufgang im Canyon miterleben wollten. Wir sind mit dem Bus etwas Richtung Westen gefahren, da man vom Grand Canyon Village Richtung Westen nur mit dem Bus fahren kann, Autos sind auf der Strecke verboten. Wir hatten uns auf der Karte den Mojave Point ausgeguckt, von wo aus man einen schönen Sonnenaufgang sehen kann, an dem Punkt sind wir dann ausgestiegen. An diesem frühen morgen waren wir dann ganz alleine hier. Gegen 5:30 wurde der Canyon dann langsam von der Sonne in Licht getaucht. Für diesen Anblick hatte sich das frühe aufstehen mal wieder gelohnt.
Der Grand Canyon ist übrigens durchschnittlich 1600m tief und 16km breit. Der Colorado (das ist der Fluß im Grand Canyon) ist durchschnittlich 91m breit. Wenn man am Rand des Canyon steht kann man diese Dimensionen überhaupt nicht fassen.

Links oben sind die Hotels zu sehen und in der Bildmitte ist der Pfad zu erkennen, über den man geführte Touren auf Maultieren in den Canyon unternehmen kann. Um 10:30 waren wir dann wieder am Hotel, wo wir dann ausgecheckt haben. Anschließend haben wir noch was zum frühstücken gekauft und haben uns dann auf den Weg Richtung Las Vegas gemacht. Mittags haben wir dann bei „Jack in the Box“ einen Burger gegessen.

Gegen 17:00 waren wir dann am Hoover-Damm, wir sind oberhalb des Dammes auf einen Parkplatz gefahren und wollten hier den Ausblick auf den Stausee genießen. Bei 45°C im Schatten war es aber doch ein bißchen sehr heiß. Wir sind dann über den Damm gefahren dort in ein Parkhaus gefahren. Von dort sind wir dann zur Staumauer gelaufen und haben uns ein wenig umgesehen.

Anschließend sind wir nach Las Vegas gefahren und haben im Hotel Luxor eingecheckt.
Abends haben wir im Hotel dann am Buffet gegessen.


Tag 18: Dienstag, 6.6.2000 Las Vegas

Morgens wurden wir von einem Bus am Hotel abgeholt der uns dann zu einem kleinerem Flugplatz in Las Vegas brachte. Von dort starteten wir um 10:00 Uhr mit einem Flugzeug Richtung Grand Canyon. Wir waren rund 12 Personen in dem Flugzeug, und wenn man über die Berge flog war das Flugzeug verdammt stark am schaukeln und kam von einem Luftloch ins andere. Es kam einem schon fast wie ein Wunder vor, wie der Pilot das Flugzeug bei so viel Turbolenzen noch steuern kann. Immerhin mußte sich niemand übergeben, und nach ca. 45 Minuten war der Flug auch überstanden.

Wir flogen dann über den Hoover Damm, dessen Größe von hier oben erst Richtig zu erkennen war. Über Kopfhörer konnte man sich in Deutsch interessantes über den Hoover Damm und den Grand Canyon anhören. Das Flugzeug landete dann in der Nähe vom Rand des Grand Canyons.

Hier stiegen wir jetzt in einen Hubschrauber um, der uns zum Grund des Canyons brachte. Den Canyon von unten zu sehen und zu sehen wie groß der Colorado ist, ist schon ein gewaltiges Erlebnis. Von hier unten bekommt man erstmal ein Richtiges Gefühl für die gewaltigen Dimensionen des Grand Canyons.

Da es im Canyon noch ein paar Grad wärmer ist als oben, gab es hier kühle Getränke (Wasser oder Sekt). Angesichts der Hitze haben wir aber nur Wasser getrunken. Wir hatten dann ca. 20 Minuten Zeit uns hier unten umzusehen, dann ging es mit dem Hubschrauber wieder nach oben.

Oben angekommen sind wir dann mit dem Bus bis an den Canyonrand gefahren, wo es dann Barbecue bei den Hualapi-Indianern gab und wir nochmal ca. 1 Stunde Zeit hatten uns den Canyon von oben anzusehen, anschließend ging es dann mit dem Flugzeug wieder zurück nach Las Vegas.

Gegen 15:00 waren wir dann wieder in Las Vegas, den Nachmittag haben wir dann in der Beltz Factory Outlet mit einkaufen verbracht.

Abends sind wir dann zur Freemont Street, wo wir uns um 20:30 und 21:00 die Lichtshows über der Straße angeschaut haben. Die Fremont Street (Downtown) wurde 1995 auf 500 Metern zwischen Main Street und Las Vegas Boulevard zu einer Fußgängerzone umgebaut und mit einem 30 Meter hohem Dach (16.000 m²) aus mehr als 2 Millionen Lampen ausgestattet.

Danach sind wir zum Stratossphere Tower gefahren, und haben uns Las Vegas bei Nacht von oben angesehen, ich habe es mir auch nicht nehmen lassen, mit der Achterbahn, die auf dem Turm in etwa 300m Höhe angebracht ist, zu fahren.


Tag 19: Mittwoch, 7.6.2000 Las Vegas

Zum Frühstücken sind wir heute ins Nachbarhotel, das Mandalay Bay gegangen. Nach dem Frühstück ging es dann per Tram vom Mandalay Bay vorbei am Luxor zum Excalibur, das wir dann besichtigten.

Danach haben wir dann das MGM besichtigt und sind von dort per Monorail zum Ballys.

Anschließend sind wir dann ins Paris, wo wir auf den Eiffelturm gefahren sind (immerhin halb so groß wie der Original). Von hier oben hat man einen guten Blick auf die anderen Hotels.

Anschließend waren wir noch kurz im Venetian und dann haben wir uns im Caesers ein paar 3D-Filme angeschaut. Zum Schluß waren wir dann noch im M&Ms Shop und im M&Ms 3D-Kino, was man sich nicht entgehen lassen sollte.

Im M&Ms Shop haben wir dann auch ordentlich eingekauft (M&M-Kissen, M&M-Spender und T-Shirts).

Danach waren wir noch nebenan im CocaCola-Shop einkaufen.