🌿🚗 1. Urlaubstag in Ostfriesland – Wald, Wasserturm und ein sehr motivierter Start
Der erste Urlaubstag begann wie immer: mit guter Laune, vollem Akku – und natürlich einem Ladestopp in Kamen, denn ohne Strom fährt auch der entspannteste Ostfriesland‑Urlaub nicht weit.
Nach einem gemütlichen Frühstück dort (Kaffee, Brötchen, und der Blick auf die Ladesäule wie auf einen treuen Begleiter) ging es weiter Richtung Norden.
Gegen 11:00 Uhr rollten wir dann offiziell in Ostfriesland ein.
Und wie es sich für einen ordentlichen Start gehört, sind wir nicht erst ins Ferienhaus gefahren, sondern direkt in die Natur: Neuenburger Urwald, wir kommen.
🌳 Neuenburger Urwald – Wo die Bäume älter sind als manche Familienrezepte
Der Neuenburger Urwald ist einer dieser Orte, an denen man sofort langsamer wird.
Nicht, weil man muss – sondern weil die Bäume einen anschauen, als wollten sie sagen:
„Junge, ich stehe hier seit 600 Jahren. Hetz mich nicht.“
Der Wald ist einer der ältesten Naturwälder Norddeutschlands.
Hier wachsen riesige Eichen und Buchen, die schon standen, als Kolumbus noch überlegte, ob er wirklich losfahren soll.
Dazu moosige Böden, verschlungene Pfade und ein kleiner See, der so idyllisch ist, dass man fast erwartet, ein Fabelwesen würde daraus auftauchen.
Wir haben eine kurze Wanderung gemacht – perfekt zum Ankommen, Durchatmen und natürlich zum Fotografieren.
Der Urwald ist nämlich ein Paradies für alle, die gerne:
- alte Baumriesen bestaunen
- Lichtspiele im Blätterdach einfangen
- oder einfach mal hören wollen, wie sich Stille anhört
Ein wunderbarer Start in den Urlaub.
🏰 Weiter nach Varel – und direkt hoch hinaus
Nach dem Wald ging es weiter nach Varel, und dort stand als erstes der Wasserturm auf dem Programm.
Ein Bauwerk, das aussieht, als hätte es sich extra herausgeputzt, um auf Fotos gut auszusehen.
Der Turm stammt aus dem frühen 20. Jahrhundert, ist rund 50 Meter hoch und bietet oben eine Aussicht, die man so nicht erwartet:
Varel, Jadebusen, weite Landschaft – und natürlich der Wind, der einem oben freundlich ins Gesicht pustet, als wolle er sagen:
„Willkommen an der Küste.“
Natürlich bin ich hinaufgestiegen.
Wenn schon Aussicht, dann richtig.
Und wie immer gilt:
Der Aufstieg lohnt sich, die Fotos sowieso, und der leichte Muskelkater am nächsten Tag ist inklusive.
🏙️🚶♂️ Varel Innenstadt – Laufveranstaltung, Menschenmengen und der Versuch, entspannt zu schlendern
Nach dem Wasserturm ging es weiter in die Innenstadt von Varel.
Eigentlich wollten wir gemütlich durch die Fußgängerzone bummeln, ein bisschen schauen, ein bisschen treiben lassen – du kennst das.
Die Realität:
Ein größerer Lauf fand statt.
Und zwar nicht irgendeiner, sondern einer dieser Läufe, bei denen gefühlt halb Varel gleichzeitig unterwegs ist.
Die Fußgängerzone war so voll, dass man sich stellenweise eher wie in einer Startaufstellung fühlte als beim entspannten Stadtbummel.
Links Läufer, rechts Zuschauer, dazwischen wir – im Slalommodus.
Es war eng, laut und irgendwie auch lustig, aber so richtig „Urlaubsentspannung“ kam hier noch nicht auf.
Also Plan B: Ab an den Hafen.
⚓🌤️ Hafen Varel – Endlich Platz, Ruhe und Meerluft
Und was soll ich sagen:
Der Hafen von Varel war sofort ein Volltreffer.
Weite, Wasser, Boote, Möwen – und vor allem: Platz zum Atmen.
Nach der Innenstadt fühlte sich das an wie ein kleiner Kurzurlaub im Urlaub.
Direkt am Hafen haben wir uns dann erst einmal etwas zu essen gegönnt.
Und das war:
- sehr gut,
- gar nicht mal so teuer,
- und mit einem Ausblick, der jedes Gericht automatisch 20 % besser schmecken lässt.
Während wir dort saßen, auf den Hafen schauten und die leichte Brise um die Nase hatten, war klar:
Jetzt sind wir wirklich angekommen.
⚓🧭 SPIJÖÖK Museum – Wo die Wahrheit ein bisschen Urlaub macht
Nach dem Hafenbesuch und dem leckeren Essen ging es weiter zum SPIJÖÖK Museum in Varel.
Schon der Name verrät ja, dass hier nicht alles ganz ernst gemeint ist.
Und tatsächlich: Das Museum ist eine wunderbare Mischung aus Kuriositäten, maritimen Geschichten und Seemannsgarn, das so dick ist, dass man damit problemlos ein mittelgroßes Schiff vertäuen könnte.
Man wandert durch Räume voller skurriler Objekte, seltsamer Erfindungen und Geschichten, bei denen man sich unweigerlich fragt:
„Ist das wirklich passiert… oder wollte da jemand einfach nur Spaß haben?“
Die Antwort lautet meistens: Ja.
Das SPIJÖÖK ist jedenfalls ein Ort, an dem man mit einem breiten Grinsen wieder herauskommt – und mit dem Gefühl, gerade eine kleine Zeitreise durch die Fantasie der Küstenbewohner gemacht zu haben.
📸🍦 Zurück am Hafen – Fotos, Möwen und ein wohlverdientes Eis
Nach dem Museumsbesuch zog es uns noch einmal zurück zum Vareler Hafen.
Und das war eine ausgezeichnete Entscheidung.
Das Licht wurde weicher, die Stimmung entspannter, und die Boote lagen so fotogen im Wasser, als hätten sie sich extra in Position gebracht.
Natürlich sind dabei noch ein paar schöne Fotos entstanden – Hafenmotive gehen einfach immer.
Wasser, Holz, Seile, Boote, Möwen… das ist die Art von Fotografie, die sich anfühlt wie ein kleiner Urlaub im Urlaub.
Und weil ein guter Tag auch gut enden sollte, gab es zum Abschluss noch ein Eis.
Sitzen am Hafen, Eis in der Hand, Möwen im Hintergrund, leichte Brise im Gesicht –
so lässt man einen Nachmittag in Varel perfekt ausklingen.
⚓📸 Ein paar letzte Fotos aus dem Vareler Hafen – und dann ab ins neue Zuhause
Du kennst das ja: Man ist eigentlich schon auf dem Weg zum Auto, aber dann liegt das Licht plötzlich perfekt, ein Boot spiegelt sich im Wasser oder eine Möwe posiert so professionell, dass man einfach noch einmal abdrücken muss.
Und genau so wurde der Vareler Hafen zum inoffiziellen Abschlusskapitel dieses ersten Urlaubstages.
🏡 Einchecken in der Ferienwohnung – endlich ankommen
Danach ging es weiter Richtung Dorum, wo unsere Ferienwohnung wartete.
Einchecken, Sachen rein, einmal tief durchatmen – dieses typische Gefühl, wenn man weiß:
Hier wohnen wir jetzt für die nächsten Tage.
Die Koffer haben sich gefreut, endlich aus dem Auto rauszukommen, und wir uns auch.
Aber an Ausruhen war natürlich noch nicht zu denken.
Der Tag war jung, die Nordsee nah – also weiter.
🌊🚗 Kurztrip nach Harlesiel – Meerluft auf die Schnelle
Nächster Halt: Harlesiel.
Ein Ort, an dem man schon beim Aussteigen merkt, dass die Nordsee hier das Sagen hat.
Wind, Wasser, Hafen – und diese typische Mischung aus Ruhe und Weite, die man nur an der Küste bekommt.
Ein kurzer Spaziergang, ein paar Eindrücke, ein bisschen Meerluft tanken.
Genau das Richtige nach einem langen Tag.

⚓🏛️ Museumshafen Carolinensiel – Geschichte, Boote und Abendstimmung
Zum Abschluss ging es noch nach Carolinensiel, genauer gesagt in den Museumshafen.
Und der ist wirklich ein kleines Schmuckstück: historische Segler, alte Kutter, maritime Atmosphäre und ein Hafenbecken, das aussieht, als hätte es sich extra für Postkarten herausgeputzt.
Hier lässt sich wunderbar flanieren, schauen, fotografieren und einfach genießen.
Die Stimmung am Abend ist besonders schön – ruhig, warm, ein bisschen nostalgisch.
Ein perfekter Ausklang für einen ohnehin schon großartigen ersten Urlaubstag.
🕵️♂️📸 07. Juni – Auf den Spuren von „Friesland“ in Leer
🌬️📸 Zwischenstopp am Galerieholländer Bagband – Wind, Weite und ein perfektes Fotomotiv
Auf dem Weg nach Leer gab es natürlich noch einen dieser klassischen Momente, die jeder Fotograf kennt:
Man fährt entspannt durch Ostfriesland, schaut aus dem Fenster – und plötzlich steht da ein Galerieholländer, so fotogen, dass man praktisch automatisch den Blinker setzt.
Der Galerieholländer Bagband ist einer dieser Windmühlen, die aussehen, als hätte man sie direkt aus einem Bilderbuch ausgeschnitten.
Große Flügel, ein massiver Mühlenkörper, drumherum weite Landschaft und dieser typisch ostfriesische Himmel, der immer so tut, als würde er gleich ein Gemälde werden.
Natürlich musste hier ein Fotostopp eingelegt werden.
Einmal aussteigen, Kamera schnappen, tief durchatmen – und schon hat man das Gefühl, mitten in einer Postkarte zu stehen.
Die Mühle ist übrigens ein schönes Beispiel für die traditionelle ostfriesische Bauweise:
Ein Galerieholländer bedeutet, dass die Mühle eine umlaufende Galerie besitzt, von der aus die Flügel in den Wind gedreht werden konnten.
Praktisch, fotogen und historisch – die perfekte Kombination für einen kurzen Halt.
Ein paar Fotos später ging es dann weiter Richtung Leer, aber der Stopp hat sich definitiv gelohnt.
So beginnt ein Urlaubstag einfach richtig.
Am 07. Juni stand ein ganz besonderer Programmpunkt auf dem Plan: Leer.
Und nicht irgendein Spaziergang durch die Stadt, sondern eine Krimiführung, die sich rund um die Dreharbeiten der beliebten Serie „Friesland“ dreht.
Schon bei der Ankunft merkt man: Leer hat Charme.
Altstadt, Wasser, kleine Gassen – und überall Orte, an denen man denkt:
„Moment… das kenne ich doch aus dem Fernsehen.“
🔍 Die Krimiführung – Tatort Leer, Humor inklusive
Mittags hatten wir uns zur Führung angemeldet, und das war eine ausgezeichnete Entscheidung.
Die Tour war:
- informativ,
- unterhaltsam,
- und herrlich witzig gemacht.
Der Guide erzählte mit so viel Freude und Augenzwinkern, dass man fast erwartet hätte, gleich würde ein Kommissar um die Ecke kommen und eine Leiche aus dem Nichts auftauchen.
Zum Glück blieb es bei Geschichten, Drehorten und Anekdoten – und genau so soll es ja auch sein.
Man erfährt, wo die Ermittler wohnen, wo sie drehen, welche Szenen in welchen Gassen entstanden sind und wie viel Kreativität manchmal nötig ist, um aus einer ruhigen ostfriesischen Ecke einen dramatischen TV‑Moment zu machen.
Kurz gesagt:
Eine Führung, die Spaß macht und Leer von einer ganz neuen Seite zeigt.
📸 Die ersten Fotos aus Leer
Natürlich sind dabei auch die ersten Fotos entstanden – wie könnte es anders sein.
Leer bietet einfach zu viele schöne Motive:
- historische Fassaden
- kleine Gassen
- Backsteinromantik
- und überall dieses typische ostfriesische Flair
Ein perfekter Ort, um die Kamera warm laufen zu lassen und den Tag fotografisch einzufangen.
🕵️♂️📷 Mehr Eindrücke von der „Friesland“-Krimiführung – Leer als TV‑Tatort
Natürlich sind während der Krimiführung noch viele weitere Fotos entstanden – wie könnte es auch anders sein.
Leer ist schließlich eine Stadt, die sich für Film und Fotografie gleichermaßen herausputzt.
Und wenn man erst einmal weiß, wo überall gedreht wird, sieht man plötzlich an jeder Ecke eine potenzielle Szene.
Der Guide führte uns durch Gassen, Hinterhöfe und Plätze, die in der Serie „Friesland“ regelmäßig auftauchen.
Und jedes Mal dachte man:
„Ach hier war das! Kein Wunder, dass das im Fernsehen so gut aussieht.“
🎬 Drehorte, Anekdoten und jede Menge Seemannsgarn
Die Führung bot nicht nur Fakten, sondern auch reichlich Anekdoten:
- Welche Szene eigentlich ganz woanders gedreht wurde
- Welche Häuser in der Serie eine völlig andere Funktion haben
- Und wie oft die Crew improvisieren muss, weil Leer nun mal lebt, atmet – und manchmal einfach nicht so will wie das Drehbuch
Besonders charmant:
Der Guide erzählte alles mit so viel Humor, dass man sich fast selbst wie ein Nebendarsteller fühlte.
Fehlte nur noch, dass jemand „Und… bitte!“ ruft.
📸 Unsere weiteren Fotos – Leer von seiner filmreifen Seite
Die zusätzlichen Fotos zeigen genau das, was Leer so besonders macht:
- enge, verwinkelte Gassen
- Backsteinromantik
- kleine Plätze, die aussehen wie Kulissen
- Wasserläufe, Brücken und Fassaden, die perfekt ins „Friesland“-Universum passen
Man merkt sofort:
Diese Stadt hat Charakter – und die Kamera liebt sie.
🛍️🚶♂️ Leer nach der Krimiführung – Bummeln, Stöbern und Sonntagsglück
Nach der unterhaltsamen und herrlich schrägen „Friesland“-Krimiführung war der Tag natürlich noch lange nicht vorbei.
Also ging es weiter in die Fußgängerzone von Leer – und die hat uns wirklich überrascht.
Denn dank verkaufsoffenem Sonntag war nicht nur die Stadt voller Leben, sondern auch die Geschäfte geöffnet.
Ein seltener Moment, der sich ein bisschen anfühlt wie ein Bonuslevel im Urlaub:
Man schlendert gemütlich durch die Straßen, und plötzlich darf man auch noch shoppen.
Leer hat eine Fußgängerzone, die man sofort ins Herz schließt:
- hübsche Backsteinfassaden
- kleine Boutiquen
- gemütliche Cafés
- und diese typisch ostfriesische Mischung aus Gelassenheit und Lebendigkeit
Man merkt schnell:
Hier lässt es sich wunderbar treiben, schauen, stöbern und einfach genießen.
Wir sind also noch eine ganze Weile durch die Straßen geschlendert, haben die Atmosphäre aufgesogen und uns treiben lassen.
Die Stadt hat wirklich Charme – und das nicht zu knapp.
🌳🏰 Schloss Evenburg – Abendspaziergang im Park der Grafen
Nach unserem gemütlichen Bummel durch die wirklich hübsche Fußgängerzone von Leer ging es gegen 18:00 Uhr weiter zum nächsten Highlight des Tages: Schloss Evenburg.
Schon die Anfahrt fühlt sich ein bisschen so an, als würde man in eine andere Welt fahren.
Plötzlich wird alles ruhiger, grüner, weiter – und dann taucht es auf: ein elegantes, helles Schloss, das aussieht, als hätte es sich extra für den Abend fein gemacht.
🏰 Ein paar Infos zum Schloss Evenburg – weil’s einfach spannend ist
Das Schloss Evenburg liegt im Leeraner Stadtteil Loga und gehört zu den schönsten Wasserschlössern in Ostfriesland.
Ein paar Fakten, die man beim Spaziergang fast automatisch im Kopf hat:
- Ursprünglich wurde es 1642 erbaut – also zu einer Zeit, als man noch mit Perücken und Degen unterwegs war.
- Das heutige Aussehen stammt aus dem 19. Jahrhundert, als das Schloss im neugotischen Stil umgebaut wurde.
- Es ist von einem großen Landschaftspark umgeben, der nach englischem Vorbild gestaltet wurde – viel Grün, viel Wasser, viel „Oh, wie schön!“.
- Die Evenburg war lange im Besitz der Familie von Wedel, die hier residierte und den Park prächtig pflegte.
Kurz gesagt: ein Ort, der Geschichte atmet, ohne dabei verstaubt zu wirken.
🌿🚶♂️ Ein Spaziergang wie aus einem Bilderbuch
Wir haben dort einen ausgedehnten Spaziergang unternommen – und der Park ist wirklich ein Traum.
Breite Wege, alte Bäume, Wassergräben, kleine Brücken und immer wieder dieser Blick aufs Schloss, der einfach nach „Foto, bitte!“ ruft.
Die Abendstimmung tat ihr Übriges:
Weiches Licht, lange Schatten, ein bisschen Ruhe nach einem ereignisreichen Tag.
Genau der richtige Ort, um runterzukommen und den Tag entspannt ausklingen zu lassen.
Man merkt sofort, warum so viele Leute hier gerne spazieren gehen, heiraten, fotografieren oder einfach nur sitzen und die Atmosphäre genießen.
🏰💨 Festung Leerort – Geschichte? Ja. Sichtbar? Eher nein.
Nach unserem Spaziergang im Park der Evenburg ging es weiter in den Süden von Leer, zur historischen Festung Leerort.
„Festung“ klingt ja erst mal nach mächtigen Mauern, Türmen, Gräben und vielleicht einem Ritter, der noch irgendwo herumsteht.
Die Realität:
Man sieht… nichts.
Also fast nichts.
Vor Ort erinnern lediglich zwei Kanonen und eine Info‑Tafel daran, dass hier einmal eine bedeutende Festungsanlage stand.
Der Rest ist im Laufe der Jahrhunderte verschwunden, abgetragen, überwachsen oder einfach vom ostfriesischen Wetter verschluckt worden.
Trotzdem hat der Ort etwas:
Man steht dort, schaut über die Ems, liest die Tafel und denkt sich:
„Hier wurde mal Geschichte geschrieben – und heute stehen wir zwischen zwei Kanonen und machen Fotos.“
Ein schöner, ruhiger Stopp mit viel Fantasiepotenzial.
🌉📸 Über die Ems – und ein schiefer Turm, der es in sich hat
Weiter ging es dann über die Ems, und natürlich gab es unterwegs noch einen kurzen Fotostopp.
Denn wenn man schon in der Gegend ist, kommt man am schiefen Glockenturm der evangelisch‑reformierten Kirche in Midlum nicht vorbei.
Der Turm ist so schief, dass man unweigerlich denkt:
„Hat der zu viel Nordseewind abbekommen?“
Oder:
„Ist das der ostfriesische Cousin vom Schiefen Turm von Pisa?“
Auf jeden Fall ein herrlich ungewöhnliches Fotomotiv – und genau die Art von Sehenswürdigkeit, die man nur findet, wenn man einfach mal losfährt.
⚓🏘️ Ditzum – Gassen, Hafen und ganz viel ostfriesischer Charme
Zweitletzter Stopp des Abends: Ditzum.
Ein Ort, der aussieht, als hätte jemand alle typischen Ostfriesland‑Elemente genommen und in ein besonders hübsches Dorf gepackt.
Wir sind noch ein wenig durch die alten Gassen geschlendert, vorbei an Backsteinhäusern, kleinen Vorgärten und verwinkelten Wegen.
Dann ging es weiter zum Hafen, der mit seinen Kuttern, Netzen und der ruhigen Abendstimmung einfach perfekt war.
Ditzum hat dieses besondere Flair:
ruhig, authentisch, ein bisschen nostalgisch – und unglaublich fotogen.
Ein wunderbarer Abschluss für einen Tag, der ohnehin schon voll war mit Eindrücken, Geschichten und schönen Momenten.
📸⚓ Noch ein paar letzte Fotos aus Ditzum – weil man hier einfach nicht aufhören kann
Bevor es wieder zurück auf die andere Seite der Ems ging, mussten natürlich noch ein paar letzte Fotos aus Ditzum entstehen.
Ditzum ist einfach einer dieser Orte, bei denen man denkt:
„Okay, das ist jetzt wirklich das letzte Bild… oh, Moment, das Motiv noch… und das auch…“
Die alten Gassen, die kleinen Häuser, der Hafen mit seinen Kuttern – alles wirkt so gemütlich und authentisch, dass man automatisch in den „Nur noch eins!“-Modus fällt.
Und ganz ehrlich: Es lohnt sich jedes Mal.
🌅📷 Terborger Sieltief – Sonnenuntergang deluxe
Zum Abschluss des Tages ging es dann zum Terborger Sieltief, einem dieser stillen, fast magischen Orte, die man nur findet, wenn man die Gegend wirklich kennt oder einfach gerne auf der Karte herumzoomt.
Und dort wartete das große Finale: Sonnenuntergang.
Der Himmel färbte sich langsam in warmes Orange, Rosa und Gold, das Wasser wurde spiegelglatt, und die Landschaft wirkte, als hätte sie sich extra für uns in Pose gestellt.
Perfekte Bedingungen, um den Tag fotografisch zu krönen.
Es war einer dieser Momente, in denen man einfach stehen bleibt, tief durchatmet und denkt:
„Ja, genau so muss ein Urlaubstag enden.“
Natürlich wurde auch hier wieder fleißig fotografiert – denn wenn die Natur schon so großzügig mit Farben um sich wirft, wäre es ja fast unhöflich, die Kamera in der Tasche zu lassen.
🌅🐾 Montag, 08.06.2026 – Frühstück, Hunde und ein Meer aus Blüten
Der Tag begann ganz entspannt:
Frühstück holen in Werdum und vorher mit den Hunden eine erste kleine Runde drehen.
Die beiden waren natürlich sofort begeistert – neue Gerüche, neue Wege, neue Abenteuer.
Und wir hatten frische Brötchen.
Ein fairer Deal für alle Beteiligten.
Nach dem Frühstück ging es dann los zum nächsten Highlight des Tages:
dem Rhododendronpark Hobbie.
🌺🌳 Rhododendronpark Hobbie – Blüte vorbei? Egal. Schönheit bleibt.
Der Rhododendronpark Hobbie ist der größte Rhododendronpark Deutschlands – ein riesiges Gelände voller Wege, Wälder, Teiche und natürlich Rhododendren in allen Größen und Farben.
Zumindest normalerweise.
Denn dieses Jahr war die Blüte schon weit fortgeschritten.
Viele Sträucher hatten ihre große Show bereits hinter sich, aber das tat der Stimmung überhaupt keinen Abbruch.
Ganz im Gegenteil:
- Einige Rhododendren standen doch noch in voller Blüte, als hätten sie extra auf euch gewartet.
- Unter vielen Bäumen lag ein riesiger Blütenteppich, der aussah, als hätte jemand Konfetti für ein botanisches Festival ausgestreut.
- Und die Wege durch den Park waren trotzdem wunderschön – ruhig, weitläufig und perfekt für einen entspannten Spaziergang.
Manchmal ist es ja gerade das Verblühte, das seinen eigenen Zauber hat.
Und der Park hat diesen Zauber definitiv.
Natürlich sind dabei die ersten Bilder aus dem Park entstanden – und man kann sich gut vorstellen, wie das Licht durch die Bäume fällt, die Blüten am Boden leuchten und die letzten farbigen Büsche um Aufmerksamkeit konkurrieren.
Ein Ort, der selbst außerhalb der Hauptblüte absolut sehenswert ist.
🌺📸 Weitere Fotos aus dem Rhododendronpark Hobbie – Farben, Wege und ein Hauch Geschichte
Je länger man durch den Rhododendronpark Hobbie spaziert, desto mehr merkt man:
Dieser Park ist nicht einfach nur ein Park.
Er ist ein kleines botanisches Universum, das selbst außerhalb der Hauptblüte beeindruckt.
Und meine weiteren Fotos zeigen genau das:
- verschlungene Wege
- uralte Bäume
- letzte farbige Rhododendronbüsche
- und diese riesigen Blütenteppiche, die aussehen, als hätte jemand die Natur in Pastellfarben getaucht
Ein Ort, an dem man automatisch langsamer wird – und die Kamera garantiert nicht kalt bleibt.
🌳📚 Ein bisschen Park‑Historie – weil dieser Ort eine Geschichte hat
Der Rhododendronpark Hobbie ist nicht nur groß (mit rund 70 Hektar einer der größten Rhododendronparks Europas), sondern auch historisch spannend:
- Angelegt wurde er ab 1928 von Jan Hobbie, einem leidenschaftlichen Pflanzenliebhaber, der damals begann, Rhododendren aus aller Welt zu sammeln.
- Über Jahrzehnte entstand ein riesiges Arboretum mit seltenen Sorten, exotischen Gehölzen und beeindruckenden Sichtachsen.
- Heute wird der Park bereits in der dritten Generation von der Familie Hobbie geführt.
- Viele der ältesten Rhododendren sind inzwischen baumgroß – richtige Giganten, die man eher in botanischen Gärten als in einem Familienpark erwartet.
- Die Anlage ist bewusst im englischen Landschaftsstil gehalten: weite Wiesen, geschwungene Wege, Teiche, Waldstücke und immer wieder überraschende Blickpunkte.
Man spürt beim Spaziergang sofort, dass hier über viele Jahrzehnte mit Liebe, Geduld und einem sehr grünen Daumen gearbeitet wurde.
🌸✨ Blüte vorbei? Kein Problem – der Park hat trotzdem Magie
Auch wenn die Hauptblüte schon fast durch war, hatte der Park seinen ganz eigenen Zauber:
- Die letzten blühenden Büsche wirkten wie kleine Farbinseln
- Die Blütenteppiche unter den Bäumen sahen aus wie natürliche Kunstwerke
- Und das Licht zwischen den hohen Rhododendron‑„Bäumen“ war einfach traumhaft
Man merkt:
Dieser Park ist nicht nur zur Blütezeit schön – er hat das ganze Jahr über Atmosphäre.
🌺📸 Letzte Fotos aus dem Rhododendronpark – und weiter geht’s in die Park‑Tour
Bevor wir den Rhododendronpark Hobbie verlassen haben, mussten natürlich noch ein paar letzte Fotos entstehen.
Der Park ist einfach zu schön, um ihn ohne Abschiedsserie zu verlassen:
Blütenteppiche, alte Bäume, verschlungene Wege – und immer wieder diese kleinen Farbtupfer, die sich weigerten, die Saison schon zu beenden.
Dann ging es weiter zum nächsten Ziel des Tages: dem Park der Gärten.
🌿🌼 Park der Gärten – nett, aber kein Vergleich zum Rhododendron‑Giganten
Der Park der Gärten ist ein großes, frei zugängliches Gelände mit Themengärten, Blumenbeeten und viel Grün.
Ein schöner Ort für einen Spaziergang – aber nach dem Rhododendronpark Hobbie wirkt er ein bisschen wie:
„Wir geben uns Mühe, aber unser großer Bruder ist halt spektakulärer.“
Dafür kostet er keinen Eintritt, und das ist ja auch ein Argument.
Wir haben dort einen kleinen Spaziergang gemacht, ein paar Eindrücke gesammelt und die Ruhe genossen.
Schön war’s – aber der Vergleich zum vorherigen Park ist einfach unfair.
🌺🚫 Rhododendronpark Gristede – geplant, aber gestrichen
Eigentlich stand noch ein dritter Park auf dem Programm: der Rhododendronpark Gristede.
Aber: Hunde verboten.
Und wenn die Hunde nicht rein dürfen, dann fahren wir eben gar nicht erst hin.
So einfach ist das.
Also wurde der Plan spontan umgeworfen – und durch etwas Küstennähe ersetzt.
🌊📷 Strand von Dangast – Wind, Wasser und… na ja, sagen wir: solide
Nächster Halt: Dangast.
Der Ort ist bekannt, beliebt und hat definitiv seine Fans.
Wir gehörten an diesem Tag allerdings nicht so ganz dazu.
Der Strand war okay, der Ort… auch okay.
Nicht hässlich, aber auch nicht so richtig „Wow“.
Aber natürlich haben wir trotzdem ein paar Fotos gemacht – schließlich sind wir ja nicht zum Spaß unterwegs.
Wind, Wasser, Watt – das geht immer.
🌬️🛠️ Wedelfelder Wasserschöpfmühle – kurzer Stopp, großes Fotomotiv
Dann gab es noch einen kurzen Fotostopp an der Wedelfelder Wasserschöpfmühle.
Eine dieser typisch ostfriesischen Mühlen, die irgendwo mitten in der Landschaft stehen und aussehen, als hätten sie sich extra für Fotografen in Pose gestellt.
Ein paar Bilder, ein bisschen Wind um die Nase, ein letzter Blick über die Felder –
und damit war der Tag rund.

🌳🏰 Schloss Gödens – Ein Park zum Genießen, ein Schloss zum Anschauen (von außen)
Nach Dangast und der Wedelfelder Wasserschöpfmühle ging es für uns noch weiter – und zwar zu einem Ort, der ein bisschen wirkt wie ein Geheimtipp: Schloss Gödens.
Da Hunde im Park nicht erlaubt sind, bin ich diesmal alleine hinein.
Die beiden Vierbeiner mussten draußen warten und haben vermutlich gedacht:
„Na toll, jetzt geht er in einen Park ohne uns. Das muss ja was Besonderes sein.“
Und tatsächlich:
Der Park von Schloss Gödens ist ein kleiner, aber ausgesprochen sehenswerter Landschaftspark, der mit alten Bäumen, Wasserläufen und ruhigen Wegen punktet.
Ein Ort, an dem man wunderbar abschalten kann – und an dem die Kamera garantiert nicht in der Tasche bleibt.
🏰📚 Ein bisschen Geschichte zu Schloss Gödens – weil’s einfach dazugehört
Schloss Gödens gehört zu den bedeutendsten Adelssitzen Ostfrieslands und hat eine bewegte Geschichte:
- Die Ursprünge reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, als hier erstmals eine Burganlage erwähnt wurde.
- Das heutige Schloss entstand im 17. Jahrhundert im Stil der niederländischen Renaissance – mit Wassergräben, Giebeln und viel repräsentativem Charme.
- Über Jahrhunderte war es Sitz der Familie von Wedel, die auch die Evenburg in Leer besaß.
- Das Schloss ist privat bewohnt, weshalb man weder das Innere noch den Vorplatz besichtigen kann.
- Allerdings finden gelegentlich Führungen, Konzerte und Veranstaltungen statt, bei denen man zumindest einen Blick hinter die Kulissen werfen darf.
Der Park selbst ist frei zugänglich (abgesehen von den Hunde‑Regeln) und bietet eine ruhige, gepflegte Atmosphäre – perfekt für einen kleinen Spaziergang am Abend.
🌿🚶♂️ Ein sehenswerter kleiner Park
Auch wenn der Park nicht riesig ist, hat er seinen ganz eigenen Charme:
- alte Bäume, die Geschichten erzählen könnten
- Wassergräben, die das Schloss umrahmen
- kleine Wege, die sich wunderbar für einen entspannten Rundgang eignen
- und immer wieder Blicke auf das Schloss, das sich hinter Bäumen und Wasserflächen zeigt wie ein stiller, eleganter Gastgeber
Ein Ort, der sich definitiv gelohnt hat – auch wenn ich ihn diesmal ohne die Hunde erkunden musstest.
🌳📸 Noch ein paar letzte Fotos aus dem Park von Schloss Gödens
Bevor es weiterging, habe ich natürlich noch ein paar letzte Fotos im Park von Schloss Gödens gemacht.
Und ganz ehrlich: Wer könnte es mir verdenken?
Der Park hat diese stille Eleganz, die man erst bemerkt, wenn man ein paar Minuten dort ist:
- alte Bäume, die wie stille Wächter wirken
- Wasserflächen, die das Schloss spiegeln
- kleine Wege, die sich durch das Grün schlängeln
- und immer wieder dieser Blick auf das Schloss, der sagt: „Ich bin privat – aber schön bin ich trotzdem.“
Ein würdiger Abschluss für diesen Zwischenstopp.
🍽️🌊 Weiter nach Schillig – Abendessen mit Nordseeblick
Danach ging es weiter nach Schillig, und dort wartete ein echtes Highlight:
Ein Abendessen im „Magic Beach 11“ – mit Blick auf Strand, Meer und den weiten Himmel.
Das Restaurant macht seinem Namen alle Ehre:
- gutes Essen
- entspannte Atmosphäre
- Meerblick inklusive
- und dieses typische „Urlaub-am-Wasser“-Gefühl, das man nicht kaufen kann
Ein perfekter Ort, um den Tag kulinarisch zu feiern.
🐾🌅 Nach dem Essen: kurzer Abstecher zum Hundestrand
Nach dem Abendessen sind wir noch kurz zum Hundestrand gegangen.
Die Hunde waren begeistert – endlich wieder Sand unter den Pfoten und Nordseeluft in der Nase.
Ein paar Schritte am Wasser, ein bisschen Abendlicht, ein paar letzte Eindrücke –
und dann ging es zurück in die Ferienwohnung.
🛠️🌾 Dienstag, 09.06.2026 – Ein Tag zwischen Torf, Tradition und Hightech-Schiffbau
Für diesen Dienstag hattest du dir etwas ganz Besonderes vorgenommen:
Die Meyer Werft in Papenburg.
Aber bevor es in die Welt der Ozeanriesen, Schweißroboter und Schiffsrümpfe ging, stand erst einmal ein Ausflug in die Vergangenheit auf dem Programm.
🌾🏚️ Vormittag in der Von-Velen-Anlage – Torf, Tradition und die ersten Werften
Der Tag begann in der Von-Velen-Anlage, einem kleinen, aber unglaublich charmanten Freilichtmuseum in Papenburg.
Hier dreht sich alles um:
- die Geschichte des Torfabbaus
- das harte Leben der ersten Siedler
- die Entstehung der ersten Werften
- und die Entwicklung Papenburgs vom Moorgebiet zur Schiffbaustadt
Die Anlage ist nach Dietrich von Velen benannt, dem Mann, der im 17. Jahrhundert die Idee hatte, das Moor urbar zu machen und Papenburg zu gründen.
Ohne ihn gäbe es die Stadt – und später auch die Meyer Werft – vermutlich gar nicht.
Beim Rundgang sieht man:
- alte Moorhütten
- Werkstätten
- kleine Kanäle
- historische Boote
- und jede Menge Einblicke in das Leben der ersten Siedler, das man heute wohl als „extrem rustikal“ bezeichnen würde
Ein wunderbarer Start in den Tag – ruhig, geschichtlich spannend und perfekt, um sich auf Papenburg einzustimmen.
🌾🏚️ Weitere Fotos aus der Von‑Velen‑Anlage – Ein Spaziergang durch Papenburgs Anfänge
Mit deinen weiteren Fotos aus der Von‑Velen‑Anlage wird noch einmal deutlich, wie liebevoll dieses kleine Freilichtmuseum gestaltet ist.
Man wandert durch die Anlage und hat das Gefühl, direkt in die Zeit der ersten Siedler zurückversetzt zu werden:
- schlichte Moorhütten mit niedrigen Türen
- Werkstätten, in denen man sich das Klopfen, Sägen und Schleifen fast vorstellen kann
- kleine Holzstege über schmalen Kanälen
- Boote, die aussehen, als würden sie gleich wieder zum Torftransport auslaufen
- und überall diese Mischung aus Natur, Geschichte und handwerklicher Tradition
Ein Ort, der nicht laut ist, sondern leise erzählt – und genau das macht ihn so besonders.
📚 Mehr über die Von‑Velen‑Anlage – Papenburgs Ursprung zum Anfassen
Die Von‑Velen‑Anlage ist nach Dietrich von Velen benannt, dem Mann, der im 17. Jahrhundert die Vision hatte, das riesige Moorgebiet rund um Papenburg zu besiedeln.
Und das war damals alles andere als ein gemütliches Projekt.
Ein paar spannende Hintergründe:
- 1630 erhielt Dietrich von Velen die Erlaubnis, das Moor zu kolonisieren.
- Er lockte Siedler an, indem er ihnen Land versprach – allerdings mussten sie es selbst urbar machen.
- Das bedeutete: Torf stechen, Kanäle anlegen, Hütten bauen, Wege schaffen.
- Die ersten Siedler lebten unter extrem einfachen Bedingungen, oft in winzigen Hütten aus Holz und Torf.
- Die Kanäle, die sie anlegten, wurden später zur Grundlage für den Schiffbau, der Papenburg berühmt machte.
- Die Von‑Velen‑Anlage zeigt genau diese ersten Schritte: vom Moor zur Siedlung, von der Siedlung zur Werft.
Besonders eindrucksvoll ist, wie authentisch die Anlage wirkt.
Man sieht nicht nur Gebäude, sondern versteht plötzlich, wie hart das Leben damals war – und wie viel Mut und Ausdauer nötig waren, um hier überhaupt zu überleben.
🌿✨ Ein Ort, der Geschichte lebendig macht
Mit meinen weiteren Fotos wird klar:
- Die Anlage ist klein, aber unglaublich atmosphärisch
- Sie zeigt nicht nur Häuser, sondern Lebenswelten
- Sie verbindet Natur, Handwerk und Geschichte auf eine sehr ruhige, eindringliche Weise
- Und sie ist der perfekte Einstieg, bevor man später am Tag die Meyer Werft besucht – den modernen Nachfahren dieser ersten kleinen Werften
Ein wunderbarer Start in einen Tag, der Geschichte und Hightech auf besondere Weise verbindet.
🌾📸 Noch mehr Fotos aus der Von‑Velen‑Anlage – Papenburgs Geschichte zum Durchwandern
Mit meinen weiteren Fotos wird noch deutlicher, wie atmosphärisch die Von‑Velen‑Anlage ist.
🛶🪵 Die ersten Werften – kleine Boote, große Bedeutung
Die Von‑Velen‑Anlage zeigt nicht nur das Leben der ersten Siedler, sondern auch die Geburtsstunde des Papenburger Schiffbaus.
Und der begann erstaunlich unspektakulär – aber dafür umso wichtiger.
Ein paar spannende Hintergründe:
- Die ersten Werften entstanden direkt an den kleinen Kanälen, die die Siedler für den Torftransport anlegten.
- Gebaut wurden zunächst kleine, flache Torfkähne, sogenannte Pünten oder Torfboote.
- Diese Boote mussten leicht, robust und vor allem extrem manövrierfähig sein, denn die Kanäle waren schmal und oft kurvig.
- Die frühen Werften waren winzige Holzplätze mit einfachen Werkzeugen – eher Werkstätten als Werften.
- Trotzdem legten sie den Grundstein für eine Tradition, die später zu riesigen Ozeanriesen führte.
- Aus diesen kleinen Torfboot‑Werften entwickelte sich über die Jahrzehnte eine immer professionellere Schiffbaukultur.
- Und genau aus dieser Tradition heraus entstand schließlich die Meyer Werft, die heute Kreuzfahrtschiffe baut, die größer sind als ganze Stadtviertel.
Man kann also sagen:
Ohne die kleinen Torfboote gäbe es die großen Kreuzfahrtschiffe nicht.
Und genau das macht die Von‑Velen‑Anlage so spannend:
Sie zeigt die Wurzeln einer Stadt, die heute weltweit für Schiffbau bekannt ist.
.🚗🐾 Weiter zur Meyer Werft – und ein Stadtbummel für die Hundecrew
Nachdem wir die Von‑Velen‑Anlage erkundet hattet, ging es für uns weiter zum nächsten großen Programmpunkt des Tages:
Angelikas Führung in der Meyer Werft.
Ich habe sie also zur Werft gebracht, wo sie pünktlich zur gebuchten Führung starten konnte.
Und während Angelika in die Welt der Kreuzfahrtschiffe, Stahlsektionen und gigantischen Baudocks eintauchte, hatte ich ein ganz anderes Programm:
🌊🚶♂️ Mit den Hunden in die Innenstadt – Bummel am Hauptkanal
Du bist mit den Hunden in die Innenstadt von Papenburg gefahren – und das war eine richtig gute Entscheidung.
Denn Papenburg hat mit seinem Hauptkanal eine der schönsten Einkaufsstraßen Norddeutschlands.
Der Hauptkanal ist nicht einfach eine Straße, sondern eine Mischung aus:
- Wasserlauf
- Promenade
- Einkaufsmeile
- und historischer Kulisse
Links und rechts des Kanals stehen hübsche Backsteinhäuser, kleine Geschäfte, Cafés und Brücken, die sich perfekt für einen gemütlichen Spaziergang eignen.
Und die Hunde hatten natürlich auch ihren Spaß: neue Gerüche, neue Wege, neue Menschen – ein kleines Abenteuer für die Vierbeiner.
Der Hauptkanal ist übrigens typisch für Papenburg:
Die Stadt wurde ja ursprünglich komplett entlang von Kanälen angelegt, damit Torf und später auch Baumaterial transportiert werden konnten.
Heute sorgt das für eine Atmosphäre, die ein bisschen an Holland erinnert – nur eben mit ostfriesischem Charme.
Ein entspannter Bummel, ein paar Fotos, ein bisschen Schaufensterbummeln – und schon war die Zeit bis Angelikas Rückkehr angenehm gefüllt.
🛳️🔧 Zurück zur Meyer Werft – jetzt war meine Führung dran
Nachdem Angelika ihre Führung durch die Meyer Werft beendet hatte, war nun ich an der Reihe.
Also ging es für mich wieder zurück zum Besucherzentrum – und dann hinein in eine Welt, in der alles irgendwie riesig, glänzend und technisch beeindruckend ist.
Schon beim Betreten der Werfthallen merkt man:
Hier wird nicht einfach „ein bisschen gebaut“.
Hier entstehen schwimmende Städte.
Und meine ersten Fotos zeigen genau das:
- gigantische Hallen, in denen selbst ein Kreuzfahrtschiff wirkt, als hätte es noch Platz nach oben
- riesige Stahlsektionen, die aussehen wie Bausteine für Titanen
- Kräne, die so groß sind, dass man sich fragt, ob sie eigentlich Wolken schubsen können
- und überall dieses Gefühl von Präzision, Planung und Hightech
Ein Ort, der selbst Menschen beeindruckt, die sonst eher Wälder, Mühlen oder Rhododendren fotografieren.
🛳️📚 Ein bisschen Geschichte der Meyer Werft – vom Torfboot zur Hightech-Weltmarke
Die Meyer Werft ist heute weltberühmt für ihre Kreuzfahrtschiffe – aber angefangen hat alles erstaunlich bescheiden.
Ein paar spannende Fakten:
- Gegründet wurde die Werft 1795 von Willm Rolf Meyer.
- Anfangs baute man kleine Holzschiffe, vor allem für den Torftransport – also genau die Nachfahren der Boote, die du morgens in der Von‑Velen‑Anlage gesehen hast.
- Im 19. Jahrhundert begann der Übergang zu Stahlschiffen, und die Werft wuchs stetig.
- Ab den 1980er‑Jahren spezialisierte sich Meyer auf Kreuzfahrtschiffe – ein mutiger Schritt, der sich als genial erwies.
- Heute ist die Meyer Werft einer der führenden Kreuzfahrtschiffbauer weltweit und baut Schiffe für Reedereien wie AIDA, Disney Cruise Line, Royal Caribbean und Norwegian Cruise Line.
- Die riesigen Baudocks in Papenburg gehören zu den größten überdachten Werfthallen der Welt.
- Und jedes Mal, wenn ein neues Schiff über die Ems überführt wird, ist das ein halbes Volksfest.
Man kann also sagen:
Von kleinen Torfbooten zu schwimmenden Luxusmetropolen – das ist Papenburger Schiffbaugeschichte in Reinform.
🛠️✨ Ein beeindruckender Start deiner Führung
Mit meinen Fotos wird klar:
- Die Dimensionen sind unfassbar
- Die Technik ist hochmodern
- Und die Werft ist ein Ort, an dem Tradition und Zukunft perfekt zusammenarbeiten
Ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst.
🌾🚶♂️ Zurück zur Von‑Velen‑Anlage – diesmal mit Kanal und Garten
Nach meiner Führung in der Meyer Werft ging es für uns noch einmal zurück zur Von‑Velen‑Anlage.
Und das aus gutem Grund:
Wir hattet am Vormittag noch nicht alles gesehen – insbesondere den Kanalbereich und den zugehörigen Garten.
Ein richtig schöner Abschluss für den historischen Teil des Tages:
- Der Kanal zeigt noch einmal sehr anschaulich, wie wichtig diese Wasserwege für die ersten Siedler waren.
- Die kleinen Gärten rund um die Hütten wirken fast idyllisch – aber man weiß, dass sie früher überlebenswichtig waren.
- Und die Kombination aus Wasser, Holzstegen, alten Booten und Grün hat einfach etwas unglaublich Atmosphärisches.
Ein zweiter Besuch, der sich absolut gelohnt hat.
🌊🏙️ Zum Abschluss: Abend in der Papenburger Innenstadt
Danach ging es für uns noch einmal gemeinsam in die Innenstadt von Papenburg, zurück zum Hauptkanal.
Und das ist wirklich einer der schönsten Orte der Stadt:
- Wasser, Brücken, Backsteinfassaden
- kleine Geschäfte und Cafés
- eine entspannte, fast holländisch anmutende Atmosphäre
Der perfekte Ort, um den Tag ausklingen zu lassen.
Wir haben dort zu Abend gegessen – gemütlich, mit Blick auf den Kanal –
und uns anschließend noch ein Eis gegönnt, wie es sich für einen gelungenen Urlaubstag gehört.
Die Hunde hatten ihren Spaziergang, wir hatten unser Essen, und Papenburg hat uns noch einmal sein schönstes Gesicht gezeigt.
🌊📸 Zum Abschluss noch ein paar Fotos vom Hauptkanal
Bevor wir Papenburg endgültig verlassen habe, wollte ich unbedingt noch ein paar letzte Fotos vom Hauptkanal machen.
Der Kanal hat einfach etwas Besonderes:
dieses ruhige Wasser, die kleinen Brücken, die Backsteinfassaden und die Mischung aus Altstadtflair und maritimer Geschichte.
Am Abend wirkt alles noch einmal stimmungsvoller:
- warmes Licht auf dem Wasser
- gemütliche Restaurants und Cafés
- Menschen, die entspannt am Kanal entlangspazieren
- und diese typisch papenburger Atmosphäre, die ein bisschen an Holland erinnert
Ein perfekter Ort, um den Tag fotografisch abzurunden.
⛪📷 Ein Blick in die Kirche St. Antonius
Zum Abschluss bin ich dann noch kurz in die Kirche St. Antonius gegangen.
Von außen wirkt sie schon beeindruckend, aber innen entfaltet sie ihren ganz eigenen Charme:
- hohe Gewölbe
- warmes Licht
- eine ruhige, fast meditative Stimmung
- und viele kleine Details, die man erst beim zweiten Blick entdeckt
Auch hier habe ich natürlich ein paar Fotos gemacht – die Mischung aus Architektur, Licht und Stille war einfach zu schön, um die Kamera in der Tasche zu lassen.
🌙 Ein runder Abschluss für einen vollen Tag
Mit den letzten Bildern vom Hauptkanal und der Kirche St. Antonius ging ein langer, abwechslungsreicher und richtig schöner Tag zu Ende:
- Geschichte in der Von‑Velen‑Anlage
- Hightech in der Meyer Werft
- Spaziergänge mit den Hunden
- Abendessen am Kanal
- und ein paar ruhige Momente in der Kirche
🌅🦐 Mittwoch, 10.06.2026 – Sonnenaufgang im Hafen von Neuharlingersiel
Der Tag begann für mich sehr früh.
Genauer gesagt: 4:00 Uhr morgens.
Der Moment, in dem der Wecker klingelt und man sich fragt, ob man eigentlich verrückt ist – und dann merkt:
Ja, bin ich. Aber für Fotos lohnt es sich.
Ich wollte unbedingt pünktlich zum Sonnenaufgang im Hafen von Neuharlingersiel sein.
Und das war eine goldrichtige Entscheidung.
Als ich dort ankam, lag der Hafen noch in dieser ganz besonderen Stimmung, die man nur frühmorgens bekommt:
- die Luft war kühl und klar
- der Himmel begann gerade, sich langsam zu färben
- die ersten Möwen kreisten über den Masten
- und die Krabbenkutter lagen ruhig im Wasser, als würden sie noch schlafen
Perfekte Bedingungen, um die Atmosphäre einzufangen.
📸⚓ Erste Fotos aus der frühen Morgenstunde
Ich habe mich zuerst auf die Krabbenkutter konzentriert – diese typischen, robusten Boote mit ihren Netzen, Masten und dem leicht nostalgischen Charme.
Im weichen Morgenlicht wirkten sie fast malerisch:
- Spiegelungen im Hafenbecken
- sanfte Pastellfarben am Himmel
- die ersten Sonnenstrahlen auf den Bordwänden
- und diese wunderbare Ruhe, bevor der Tag richtig beginnt
Dazu die Hafenatmosphäre:
leises Klappern der Taue, ein paar Schritte auf den Holzstegen, das entfernte Rufen einer Möwe.
Ein Moment, der sich anfühlt wie ein kleines Geschenk.
Natürlich habe ich jede Menge Fotos gemacht – die Stimmung war einfach zu schön, um die Kamera auch nur eine Sekunde ruhen zu lassen.
🌅📸 Weitere Fotos vom Sonnenaufgang im Hafen von Neuharlingersiel
Nachdem ich die ersten Bilder im Kasten hatte, blieb ich noch eine ganze Weile im Hafen.
Der Sonnenaufgang wurde von Minute zu Minute schöner – dieses warme, goldene Licht, das langsam über die Dächer und Masten kriecht, ist einfach magisch.
Mit den weiteren Fotos konnte ich die Stimmung noch intensiver einfangen:
- die Krabbenkutter, die im Morgenlicht fast zu leuchten schienen
- die Netze, die wie filigrane Muster im Gegenlicht wirkten
- die Spiegelungen im ruhigen Hafenbecken
- und die ersten Hafenarbeiter, die langsam ihren Tag begannen
Neuharlingersiel hat am frühen Morgen eine ganz besondere Atmosphäre.
Der Hafen ist klein, aber unglaublich lebendig – ein echter Arbeits- und Fischereihafen, kein touristisch glattgebügeltes Postkartenmotiv.
Genau das macht ihn so fotogen.
Ein paar Fakten, die man beim Fotografieren fast spürt:
- Der Hafen existiert seit dem 17. Jahrhundert und war lange Zeit einer der wichtigsten Sielhäfen an der ostfriesischen Küste.
- Die Krabbenfischerei prägt den Ort bis heute – viele der Kutter fahren täglich raus.
- Der Hafen ist ein klassischer Sielhafen, also ein Hafen, der über ein Sieltor mit dem Meer verbunden ist und sich mit den Gezeiten füllt und leert.
- Die Mischung aus Tradition, Fischerei und maritimer Atmosphäre macht ihn zu einem der schönsten Häfen Ostfrieslands.
Für mich war es einer dieser Momente, in denen man merkt, warum man um 4 Uhr morgens aufsteht.
🌿🏛️ Weiter zum Sielhof – ein ruhiger Kontrast zum Hafen
Nachdem die Sonne vollständig aufgegangen war und ich genug Fotos gemacht hatte, bin ich weiter zum Sielhof gegangen.
Der Sielhof liegt nur wenige Schritte vom Hafen entfernt und wirkt wie eine kleine Oase der Ruhe:
- ein historisches Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert
- umgeben von einem kleinen Park
- mit alten Bäumen, gepflegten Wegen und einer entspannten Atmosphäre
Der Sielhof wurde früher von wohlhabenden Familien genutzt, die hier Handel betrieben oder Land besaßen.
Heute beherbergt er unter anderem das Haus des Gastes und ist ein beliebter Ort für Spaziergänge, Ausstellungen und Veranstaltungen.
Nach der lebendigen Hafenstimmung war der Sielhof ein schöner, ruhiger Gegenpol – perfekt, um den Morgen entspannt ausklingen zu lassen, bevor der Tag weiterging.
🌊🏡 Vom Hafen zum Seebauwerk – der runde Teich mit den kleinen Häusern
Nachdem ich den Sonnenaufgang im Hafen fotografiert hatte, bin ich weiter zum Seebauwerk gegangen – und damit meine ich diesen runden Teich, der wie ein kleines Schmuckstück mitten im Hafenbereich liegt.
Der Teich ist von mehreren kleinen, hübschen Häusern umgeben, die fast aussehen wie Miniatur‑Kapitänshäuser oder maritime Gartenhäuschen.
Im Morgenlicht hatten sie einen ganz besonderen Charme:
- warme Farben auf den Fassaden
- Spiegelungen im ruhigen Wasser
- und eine fast märchenhafte Stimmung
Besonders schön ist der Weg, der direkt in den Teich hineinführt.
Ein perfekter Ort, um kurz stehenzubleiben, tief durchzuatmen und die Atmosphäre zu genießen.
Und natürlich auch ein perfekter Ort für Fotos – das Licht, die Spiegelungen, die kleinen Häuser… das war einfach ein Geschenk für die Kamera.
Dieses Seebauwerk ist typisch Neuharlingersiel:
ein bisschen maritim, ein bisschen verspielt, ein bisschen traditionell – und einfach wunderschön anzusehen.
🌅🐾 Über den Deich – mit Blick auf Strand und Nordsee
Vom Seebauwerk aus bin ich dann über den Deich weitergelaufen.
Der Weg dort oben ist ideal, um die Weite der Küste einzufangen:
- der Strand lag noch fast menschenleer
- das Licht war weich und golden
- die Nordsee glitzerte im Morgenlicht
Ich habe ein paar Fotos vom Strand gemacht – diese typische Mischung aus Sand, Watt, Wasser und Himmel, die einfach nach Nordsee klingt.
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⚓📸 Zurück in den Hafen – letzter Blick auf die Kutter
Nach dem kleinen Ausflug über den Deich bin ich wieder zurück in den Hafen gegangen.
Inzwischen war dort schon etwas mehr los:
- die ersten Fischer waren unterwegs
- Möwen kreisten lauter
- und das Licht war kräftiger geworden
Ich habe noch ein paar letzte Fotos gemacht, bevor ich weitergezogen bin.
Der Hafen von Neuharlingersiel hat einfach eine Atmosphäre, die man schwer beschreiben kann – aber die Kamera versteht sie sofort.
🐾🌊 Noch einmal nach Neuharlingersiel – schön, aber mit Hunden schwierig
Nach meinem frühen Fotomorgen und einem gemütlichen Frühstück sind wir alle zusammen noch einmal nach Neuharlingersiel gefahren.
Der Ort ist wirklich wunderschön – keine Frage.
Aber: Mit Hunden würde ich ihn nicht empfehlen.
Warum?
- Es gibt kaum Mülleimer, was das Entsorgen der Hundebeutel unnötig kompliziert macht.
- Hunde dürfen nicht an den Strand.
- Hunde dürfen nicht auf den Deich vor dem Strand.
- Und viele Wege, die eigentlich schön wären, sind dadurch für Hundebesitzer tabu.
Wir hatten eigentlich überlegt, eine Ortsführung mitzumachen.
Aber nachdem wir gehört hatten, dass diese teilweise über den Deich führt, war klar:
Das funktioniert mit Hunden nicht.
Also haben wir die Führung gar nicht erst gebucht und unser Geld lieber in anderen Orten ausgegeben.
Schade eigentlich, denn Neuharlingersiel hat viel Charme – aber eben nicht für vierbeinige Begleiter.
🏙️🚶♂️ Weiter nach Esens – Bummeln in der Fußgängerzone
Also sind wir weiter nach Esens gefahren.
Die kleine Stadt hat eine richtig schöne Fußgängerzone, perfekt zum Bummeln:
- kleine Läden
- Cafés
- ein paar historische Gebäude
- und eine entspannte Atmosphäre
Wir sind ein wenig durch die Straßen geschlendert, haben uns umgeschaut und die Hunde konnten endlich wieder ganz normal mitlaufen, ohne Verbote an jeder Ecke.
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🌧️⛈️ Mittags: Regen, Gewitter und ein abruptes Tagesende
Gegen Mittag hat das Wetter dann allerdings komplett umgeschlagen:
- erst leichter Regen
- dann stärker
- und schließlich Gewitter, das sich über den ganzen Nachmittag zog
Damit war der Tag im Grunde gelaufen.
Wir haben nichts weiter unternommen und es uns stattdessen in der Ferienwohnung gemütlich gemacht.
Manchmal ist das auch ganz schön:
Einfach mal nichts tun, dem Regen zuhören und den Tag entspannt ausklingen lassen.
🚢🌤️ Donnerstag, 11.06.2026 – Tagesausflug nach Norderney
An diesem Donnerstag stand unser großer Tagesausflug nach Norderney an.
Also hieß es wieder früh aufstehen, Kaffee trinken, Hunde versorgen und dann ab ins Auto Richtung Norddeich.
Dort haben wir am großen Parkplatz geparkt und sind rechtzeitig zur Fähre gegangen.
🕘🥐 Fähre um 8:50 Uhr – Frühstück auf dem Wasser
Um 8:50 Uhr legte die Fähre ab.
Ich mag diese Überfahrten einfach: das ruhige Gleiten durchs Wattenmeer, das Kreischen der Möwen, der Wind, der einem um die Nase weht.
Wir haben die Zeit an Bord direkt genutzt, um zu frühstücken.
Ein kleines, gemütliches Bordfrühstück, während draußen das Wattenmeer vorbeizog – ein perfekter Start in den Tag.
Die Hunde waren entspannt, das Wetter sah vielversprechend aus, und die Stimmung war richtig gut.
🌧️➡️🌞 Ankunft auf Norderney – erst Regen, dann Sonnenschein
Auf Norderney angekommen, mussten wir erst einmal 10 Minuten im Hafengebäude warten, denn draußen regnete es gerade kräftig.
Aber das war zum Glück nur ein kurzer Schauer.
Danach hatten wir den ganzen Tag über schönes Wetter – so schön, dass wir uns sogar einen kleinen Sonnenbrand eingefangen haben.
🕵️♂️🗺️ Rätseltour: „Geheimnisse von Norderney – Rettet das Leuchtfeuer“
Für den Tag hatte ich vorher eine kleine Rätseltour gebucht:
„Geheimnisse von Norderney – Rettet das Leuchtfeuer“.
Die Tour war nett gemacht:
- ein paar Rätsel
- ein paar Stationen
- ein bisschen Inselgeschichte
- und eine schöne Route durch den Ort
Aber ehrlich gesagt:
Wir haben schon bessere Rätseltouren erlebt.
Sie war okay, aber kein Highlight.
Trotzdem ein schöner Spaziergang und eine gute Möglichkeit, die Insel auf eigene Faust zu erkunden.
🍵🌊 Mittagspause auf der Marienhöhe – Ostfriesentee mit Meerblick
Mittags haben wir uns dann einen Platz im Außenbereich der Marienhöhe Norderney gesucht.
Und was für ein Platz:
- Blick auf Strand und Meer
- leichter Wind
- Sonne im Gesicht
- und ein Kännchen Ostfriesentee, wie es sich gehört
Ein richtig schöner Moment zum Durchatmen und Genießen.
🍽️🚢 Abendessen und Rückfahrt
Später am Nachmittag sind wir noch etwas essen gegangen, bevor wir uns langsam wieder Richtung Hafen aufgemacht haben.
Mit der letzten Fähre ging es dann zurück nach Norddeich.
Die Überfahrt war ruhig, die Hunde müde, wir zufrieden – ein rundum gelungener Inseltag.
🌧️🚗 Freitag, 12.06.2026 – Alleine unterwegs nach Wilhelmshaven
Der Freitag begann etwas anders als geplant.
Angelika hatte mit einer Erkältung zu kämpfen und blieb deshalb in der Ferienwohnung, um sich auszukurieren.
Also bin ich alleine losgezogen und habe mich auf den Weg nach Wilhelmshaven gemacht.
Die Fahrt war entspannt, und als ich dort ankam, habe ich in der Nähe vom Südstrand geparkt – ein guter Ausgangspunkt für einen kleinen Spaziergang am Wasser.
🌊🚶♂️ Spaziergang am Südstrand – grauer Himmel, aber schöne Stimmung
Der Südstrand ist einer der bekanntesten Orte in Wilhelmshaven, und auch wenn das Wetter heute nicht auf meiner Seite war, hatte der Ort seinen ganz eigenen Charme:
- der Himmel war bedeckt
- immer wieder zogen Regenschauer durch
- das Licht war weich und gedämpft
- und die Nordsee hatte dieses typische, leicht dramatische Grau
Ich bin am Ufer entlanggelaufen, habe die Atmosphäre auf mich wirken lassen und natürlich auch ein paar erste Fotos gemacht.
Manchmal sind es gerade die grauen Tage, die besonders stimmungsvolle Bilder liefern.
🌉📸 Weiter zur Kaiser‑Wilhelm‑Brücke
Vom Südstrand aus bin ich weiter zur Kaiser‑Wilhelm‑Brücke gelaufen – dem Wahrzeichen von Wilhelmshaven.
Auch wenn das Wetter nicht perfekt war, wirkt die Brücke immer beeindruckend:
- die riesigen Stahlbögen
- das dunkle Metall vor dem grauen Himmel
- die Spiegelungen im Wasser
- und diese Mischung aus maritimer Geschichte und Ingenieurskunst
Ich habe dort ebenfalls einige Fotos gemacht, bevor der nächste Regenschauer mich wieder zur Bewegung motiviert hat.
🌦️ Ein Tag mit Wetterwechseln
Der Tag blieb insgesamt wechselhaft:
- mal Regen
- mal Niesel
- mal kurze trockene Phasen
Aber irgendwie passte das zu Wilhelmshaven.
Die Stadt hat etwas Raues, Maritimes – und das kommt bei grauem Wetter fast noch besser zur Geltung.
🌉📸 Weitere Fotos von der Kaiser‑Wilhelm‑Brücke – mit ein paar spannenden Fakten
Nachdem ich die ersten Bilder der Kaiser‑Wilhelm‑Brücke gemacht hatte, bin ich noch ein Stück weitergelaufen, um sie aus verschiedenen Blickwinkeln zu fotografieren.
Auch wenn das Wetter grau war, wirkt diese Brücke einfach immer beeindruckend.
Während ich dort stand und fotografierte, wurde mir wieder bewusst, wie besonders dieses Bauwerk eigentlich ist:
- Die Brücke wurde 1907 eröffnet.
- Sie ist mit 159 Metern Spannweite eine der größten Drehbrücken Deutschlands.
- Das gesamte Stahlkonstrukt wiegt rund 440 Tonnen.
- Früher diente sie als wichtige Verbindung zwischen dem Marinearsenal und der Stadt.
- Bis heute kann sie zur Seite geschwenkt werden, um Schiffen die Durchfahrt zu ermöglichen.
Gerade bei diesem Wetter hatte die Brücke etwas Erhabenes:
Das dunkle Metall vor dem grauen Himmel, die Reflexionen im Wasser und die ruhige Hafenstimmung ergaben ein fast dramatisches Bild.
Ich habe noch einige Fotos gemacht, bevor der nächste Regenschauer mich wieder in Richtung Südstrand geschickt hat.
🌊📸 Noch ein paar Fotos von der Südstrand‑Promenade
Bevor ich weitergezogen bin, habe ich noch einmal ein paar Fotos entlang der Südstrand‑Promenade gemacht.
Auch wenn das Wetter weiterhin grau und wechselhaft war, hatte die Promenade etwas unglaublich Authentisches:
- der Wind, der über das Wasser strich
- die Möwen, die sich vom Wetter nicht beeindrucken ließen
- die leicht aufgewühlte See
- und diese typische Wilhelmshavener Mischung aus maritim, rau und trotzdem gemütlich
Gerade an solchen Tagen zeigt der Südstrand seinen echten Charakter — nicht Postkartenidylle, sondern ehrliche Nordsee.
🐚🌍 UNESCO‑Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrum Wilhelmshaven
Nach meinem Spaziergang bin ich zuerst ins UNESCO‑Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrum gegangen.
Ein wirklich spannender Ort, der die ganze Faszination des Wattenmeers auf den Punkt bringt.
Was mir besonders gefallen hat:
- die großen Aquarien mit typischen Wattenmeer‑Bewohnern
- die interaktiven Ausstellungen zu Gezeiten, Strömungen und Lebensräumen
- die beeindruckenden Modelle und Filme über die Entstehung des Wattenmeers
- und der Blick von der Terrasse über den Jadebusen
Das Zentrum zeigt sehr eindrucksvoll, warum das Wattenmeer so einzigartig ist — und warum es zu Recht UNESCO‑Weltnaturerbe ist.
Gerade bei schlechtem Wetter ist es ein perfekter Ort, um ein paar Stunden zu verbringen und trotzdem „am Meer“ zu bleiben.
⚓🇩🇪 Deutsches Marinemuseum – Geschichte, Schiffe und viel Stahl
Im Anschluss bin ich weiter zum Deutschen Marinemuseum gegangen.
Ein Ort, der maritime Geschichte wirklich greifbar macht.
Besonders beeindruckend:
- die große Außenanlage mit echten Marineschiffen
- das U‑Boot U10, das man von innen besichtigen kann
- die Ausstellung zur Geschichte der deutschen Marine
- viele Originalexponate, Modelle und historische Dokumente
Gerade das U‑Boot war ein Erlebnis — eng, technisch, faszinierend.
Man bekommt sofort Respekt davor, wie Menschen darin wochenlang unterwegs waren.
Das Museum ist eine perfekte Ergänzung zum Wattenmeerzentrum:
Erst Natur und Ökosystem, dann Technik und Marinegeschichte — beides typisch Wilhelmshaven.
⚓📸 Noch einmal weitere Fotos aus dem Deutschen Marinemuseum
Nachdem ich die ersten Ausstellungsräume und die Außenanlage des Deutschen Marinemuseums erkundet hatte, habe ich mir noch einmal richtig Zeit genommen, um weitere Fotos zu machen.
Gerade die Außenbereiche bieten unglaublich viele spannende Motive:
- die großen Marineschiffe, die man aus nächster Nähe fotografieren kann
- das U‑Boot U10, das mit seinen engen Gängen und technischen Details ein faszinierendes Motiv ist
- die historischen Geschütze, Radar- und Funkanlagen
- und die Mischung aus altem Stahl, Patina und maritimer Geschichte
Auch im Innenbereich gab es noch einiges zu entdecken:
- Uniformen aus verschiedenen Epochen
- Schiffsmodelle, die mit unglaublicher Präzision gebaut wurden
- Exponate zur Marinegeschichte vom Kaiserreich bis heute
- und viele kleine Details, die man erst beim zweiten Blick bemerkt
Das Museum ist wirklich ein Ort, an dem man sich fotografisch austoben kann — selbst bei schlechtem Wetter.
🌫️⚓ Fotos aus dem Hafengebiet – rau, industriell und typisch Wilhelmshaven
Nach dem Museumsbesuch bin ich noch ein Stück weiter ins Hafengebiet gegangen.
Auch dort habe ich einige Fotos gemacht, denn die Atmosphäre war einfach zu gut, um die Kamera einzupacken.
Das Hafengebiet von Wilhelmshaven hat seinen ganz eigenen Charakter:
- große Hafenanlagen
- Kräne und Container
- breite Wasserflächen
- Industrie, Marine und Handel dicht nebeneinander
- und dieses typische, leicht raue Flair, das perfekt zu einem grauen, regnerischen Tag passt
Gerade das wechselhafte Wetter hat den Motiven eine besondere Stimmung verliehen:
- dunkle Wolken über dem Wasser
- glänzende, nasse Oberflächen
- gedämpfte Farben
- und immer wieder Möwen, die sich vom Regen nicht beeindrucken ließen
Ein paar der Fotos wirken fast wie aus einem maritimen Filmset — rau, authentisch und voller Atmosphäre.
🌬️🌾 Kurzer Fotostopp an der Kopperhörner Mühle
Nach meinem Besuch im Marinemuseum und dem kleinen Rundgang durchs Hafengebiet bin ich weiter zur Kopperhörner Mühle gefahren.
Die Mühle liegt etwas außerhalb, aber der kleine Umweg hat sich absolut gelohnt.
Auch wenn das Wetter weiterhin grau und wechselhaft war, hatte die Mühle eine richtig schöne, fast nostalgische Ausstrahlung:
- die typische ostfriesische Galerieholländer‑Bauweise
- das dunkle Holz vor dem grauen Himmel
- die Flügel, die sich leicht im Wind bewegten
- und die ruhige Umgebung, die perfekt für ein paar stimmungsvolle Fotos war
Ich habe dort einen kurzen Fotostopp eingelegt — gerade genug Zeit, um die Atmosphäre einzufangen, bevor der nächste Regenschauer sich angekündigt hat.
🌿🌼 Weiter in den Botanischen Garten Wilhelmshaven
Anschließend bin ich in den Botanischen Garten Wilhelmshaven gefahren.
Ein wunderbarer Kontrast zum rauen Hafen und den schweren Stahlkonstruktionen des Marinemuseums.
Der Garten ist zwar nicht riesig, aber unglaublich liebevoll angelegt:
- verschiedene Themenbereiche
- viele heimische Pflanzen
- kleine Wege, die sich durch die Beete schlängeln
- Teiche, Bäume und ruhige Ecken zum Verweilen
Trotz des wechselhaften Wetters war es dort angenehm ruhig.
Die feuchte Luft nach dem Regen hat die Farben der Pflanzen sogar noch intensiver wirken lassen.
Ich bin gemütlich durch die Anlage geschlendert und habe natürlich auch hier einige Fotos gemacht.
Der Botanische Garten war ein schöner Abschluss für meinen Wilhelmshaven‑Tag — ruhig, grün und ein bisschen wie ein kleiner Zufluchtsort nach all dem Wind, Stahl und Wasser.
🌿📸 Weitere Fotos aus dem Botanischen Garten Wilhelmshaven
Nachdem ich die ersten Bereiche des Botanischen Gartens erkundet hatte, bin ich noch einmal tiefer in die Anlage eingetaucht und habe weitere Fotos gemacht.
Gerade nach dem Regen wirkte der Garten besonders lebendig:
- Tropfen auf Blättern und Blüten
- satte, kräftige Farben
- dieser typische „Regenfrische“-Duft
- und eine angenehme Ruhe, weil kaum Besucher unterwegs waren
Der Botanische Garten ist zwar nicht riesig, aber unglaublich abwechslungsreich.
Man merkt, wie viel Liebe und Arbeit in den einzelnen Bereichen steckt.
🌱🌼 Ein paar Infos zum Botanischen Garten Wilhelmshaven
Während ich durch die Wege geschlendert bin, habe ich mir auch ein bisschen Zeit genommen, die Infotafeln zu lesen — und der Garten hat tatsächlich einiges zu bieten:
- Der Garten wurde 1947 gegründet und gehört zu den ältesten botanischen Anlagen in Niedersachsen.
- Er ist besonders auf heimische Pflanzenarten spezialisiert, zeigt aber auch viele internationale Gewächse.
- Es gibt mehrere Themenbereiche, darunter:
- Heide- und Moorlandschaften
- Alpinum (Gebirgspflanzen)
- Arznei- und Gewürzpflanzen
- Teich- und Wasserpflanzen
- Viele Bereiche sind so gestaltet, dass sie typische norddeutsche Lebensräume zeigen — perfekt, um die regionale Flora besser kennenzulernen.
- Der Garten wird von der Stadt Wilhelmshaven und vielen Ehrenamtlichen gepflegt, was man an der liebevollen Gestaltung merkt.
Gerade die Mischung aus kleinen, verschlungenen Wegen, ruhigen Ecken und abwechslungsreichen Pflanzen macht den Garten zu einem wunderbaren Ort, um für eine Weile abzuschalten — besonders nach einem windigen, grauen Tag am Hafen.
🌿📸 Letzte Fotos aus dem Botanischen Garten Wilhelmshaven
Bevor ich den Botanischen Garten verlassen habe, habe ich noch einmal ein paar letzte Fotos gemacht.
Der Garten war nach dem Regen in einer Stimmung, die man kaum künstlich erzeugen könnte:
- Blätter, die im feuchten Licht fast glänzten
- Blüten, die wie frisch poliert wirkten
- kleine Wege, die sich zwischen sattem Grün verloren
- und überall dieses leise Tropfen, das den Garten wie in Watte gepackt hat
Gerade die ruhigeren Ecken hatten etwas Meditatives.
Ich habe dort noch ein paar Motive eingefangen, die man an sonnigen Tagen so gar nicht bekommt — Regen kann fotografisch wirklich ein Geschenk sein.
🌹🌸 Erste Fotos aus dem Rosarium – gleich nebenan
Direkt neben dem Botanischen Garten liegt das Rosarium Wilhelmshaven, also bin ich einfach weitergeschlendert.
Ein nahtloser Übergang: eben noch Farn und Feuchtigkeit, jetzt Rosen und Farben.
Schon der erste Eindruck war wunderschön:
- lange Rosenbeete in verschiedenen Farben
- Kletterrosen, die sich an Pergolen hochziehen
- kleine Wege, die zwischen den Beeten hindurchführen
- und ein Duft, der sofort in die Nase steigt
Auch hier habe ich die Kamera natürlich nicht in der Tasche gelassen.
Die Rosen standen in voller Blüte — ein perfekter Zeitpunkt für Fotos.
Ein paar Dinge, die mir sofort aufgefallen sind:
- Das Rosarium zeigt über 500 Rosensorten, von historischen bis modernen Züchtungen.
- Viele Beete sind thematisch angelegt, z. B. nach Farben oder Herkunft.
- Die Anlage ist so gestaltet, dass man immer wieder kleine Blickachsen und Fotomotive entdeckt.
- Und trotz der Nähe zur Stadt wirkt es wie ein kleiner, abgeschlossener Gartenraum.
Die ersten Fotos dort waren ein schöner Kontrast zum satten Grün des Botanischen Gartens — hier dominieren Farben, Formen und natürlich die Rosen selbst.
🌹📸 Weitere Fotos aus dem Rosarium Wilhelmshaven
Ich bin anschließend noch ein Stück weiter durch das Rosarium geschlendert und habe weitere Fotos gemacht.
Die Anlage war in voller Blüte — ein einziges Farbenmeer:
- kräftige Rottöne, die sofort ins Auge springen
- zarte Pastellrosen, die fast wie Aquarelle wirken
- Kletterrosen, die sich elegant an Bögen und Pergolen entlangziehen
- und Beete, die so dicht bepflanzt sind, dass man kaum weiß, wo man zuerst hinschauen soll
Der Regen vom Vormittag hatte die Rosenblätter mit kleinen Tropfen überzogen, was ihnen einen fast gläsernen Glanz verlieh.
Ein paar Fotos sahen dadurch aus, als wären sie direkt aus einem Gartenmagazin entsprungen.
Zwischen den Beeten herrschte eine angenehme Ruhe.
Man hörte nur das Summen der Insekten und das leise Rascheln der Blätter im Wind — ein wunderbarer Kontrast zu den eher rauen Eindrücken aus dem Hafen und dem Marinemuseum.
🌹📚 Ein bisschen Historie zum Rosarium Wilhelmshaven
Während ich durch die Anlage lief, habe ich mir auch ein paar Infotafeln angeschaut — und das Rosarium hat tatsächlich eine interessante Geschichte:
- Das Rosarium wurde 1950 gegründet, ursprünglich als Teil der städtischen Grünanlagen.
- Es entstand in einer Zeit, in der Wilhelmshaven nach dem Krieg viele öffentliche Bereiche neu gestaltete — das Rosarium war ein bewusst gesetzter Ort der Erholung und Schönheit.
- Heute umfasst die Anlage über 500 verschiedene Rosensorten, darunter historische Sorten, moderne Züchtungen und seltene Varianten.
- Viele Beete sind themenorientiert angelegt, etwa nach Farben, Herkunft oder Wuchsform.
- Das Rosarium wird bis heute von der Stadt und engagierten Ehrenamtlichen gepflegt, was man an der liebevollen Gestaltung deutlich merkt.
Die Mischung aus Geschichte, Vielfalt und ruhiger Atmosphäre macht das Rosarium zu einem der schönsten Gartenbereiche in Wilhelmshaven — und zu einem perfekten Ort für Fotos.
🌹📸 Letzte Bilder aus dem Rosarium
Bevor ich das Rosarium verlassen habe, habe ich noch ein paar letzte Fotos gemacht.
Gerade die hinteren Bereiche der Anlage hatten noch einmal richtig schöne Motive:
- Rosenbögen, die wie natürliche Tore wirkten
- Beete, die farblich perfekt abgestimmt waren
- einzelne Blüten, die im diffusen Nachmittagslicht fast leuchteten
- und kleine Wege, die zwischen den Rosen verschwanden und eine fast märchenhafte Stimmung erzeugten
Der Regen vom Vormittag hatte sich inzwischen verzogen, aber die Tropfen auf den Blüten hielten sich noch — ein perfekter Moment für Nahaufnahmen.
Einige Rosen wirkten, als hätte jemand sie mit kleinen Glasperlen dekoriert.
Auch die Kombination aus alten Sorten und modernen Züchtungen war spannend:
Hier eine historische, duftende Rose mit dicht gefüllten Blüten, dort eine moderne Sorte mit klaren Linien und intensiven Farben.
Ein schöner Abschluss für diesen Gartenabschnitt.
Ich habe dort noch ein paar letzte Motive eingefangen, bevor ich meinen Weg fortgesetzt habe.
🏰📸 Burg Kniphausen – Fotos und ein kleines Festquatschen
Nach dem Rosarium ging es für mich weiter zur Burg Kniphausen.
Die Anlage liegt etwas versteckt, aber sobald man ankommt, hat man sofort dieses Gefühl von Geschichte und Ruhe.
Ich habe dort ein paar Fotos gemacht — die Mischung aus altem Gemäuer, Wassergraben und Grünanlagen ist einfach ein dankbares Motiv.
Und wie das manchmal so ist: Kaum steht man irgendwo mit der Kamera, kommt man ins Gespräch.
Also habe ich mich dort ein wenig festgequatscht — freundlich, informativ, norddeutsch direkt.
Ein netter Zwischenstopp, der länger gedauert hat als geplant, aber genau das macht solche Tage ja aus.
🌬️🌾 Weiter zur Mühle Accum – ein kurzer, aber lohnender Halt
Von dort aus ging es weiter zur Mühle Accum.
Eine klassische Galerieholländer‑Mühle, die wunderbar in die Landschaft passt.
Auch hier habe ich einen kurzen Fotostopp eingelegt:
- die Mühle vor dem leicht grauen Himmel
- das umliegende Grün
- die typischen Proportionen, die man sofort mit Norddeutschland verbindet
Ein ruhiger, schöner Ort — perfekt für ein paar letzte Fotos, bevor es zurück zur Ferienwohnung ging.
🐾🚗 Zurück zur Ferienwohnung – und Angelika war wieder fit
Als ich wieder ankam, war Angelika zum Glück wieder fit genug für eine kleine Abendrunde.
Also haben wir die Hunde geschnappt und sind losgefahren.
🐕🦺🏃♂️ Abendrunde an der Hundefreilauffläche Harlesiel
Unser Ziel: die Hundefreilauffläche Harlesiel.
Ein idealer Ort, damit die Hunde sich nach dem eher ruhigen Tag mal so richtig austoben konnten.
Und das haben sie auch:
- rennen
- schnüffeln
- spielen
- nochmal rennen
Man hat richtig gemerkt, wie gut ihnen das tat.
Für uns war es ein entspannter Abschluss des Tages, für die Hunde ein kleines Highlight.
🐾📸 Noch ein paar Fotos von den Hunden
Bevor der Abend richtig losging, habe ich natürlich noch ein paar Fotos von den Hunden gemacht.
Die beiden hatten auf der Hundefreilauffläche in Harlesiel sichtlich Spaß:
- rennen, bis die Ohren fliegen
- schnüffeln, als gäbe es einen Preis dafür
- kleine Spielrunden mit anderen Hunden
- und zwischendurch immer wieder dieses zufriedene „Ich‑bin‑glücklich“-Gesicht
Man hat richtig gemerkt, wie gut ihnen die Bewegung tat — nach dem eher ruhigen Tag für sie war das genau das Richtige.
Ein paar der Fotos sind echte Stimmungsaufheller: nasse Schnauzen, fliegende Pfoten, glückliche Hunde.
🌅📸 Sonnenuntergang in Neuharlingersiel
Nach der Hunderunde sind wir noch nach Neuharlingersiel gefahren, um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.
Und obwohl der Ort mit Hunden tagsüber eher schwierig ist, hat er abends eine ganz besondere Stimmung.
Der Sonnenuntergang war wunderschön:
- warmes, goldenes Licht über dem Hafen
- die Krabbenkutter, die im Abendlicht fast glühten
- ruhiges Wasser, das die Farben spiegelte
- Möwen, die ihre letzten Runden drehten
- und eine entspannte, fast stille Atmosphäre
Ich habe dort noch ein paar Fotos gemacht — diese Mischung aus maritimer Ruhe und warmem Licht ist einfach perfekt für stimmungsvolle Aufnahmen.
Ein schöner Abschluss für einen langen, abwechslungsreichen Tag.
🌧️🏙️ Samstag, 13.06.2026 – Ein regnerischer Tag in Jever
Der Samstag begann mit einem Blick aus dem Fenster, der sofort klar machte:
Heute wird’s nass.
Aber Regen gehört an der Küste ja irgendwie dazu — also haben wir uns trotzdem auf den Weg nach Jever gemacht.
Schon bei der Ankunft war klar, dass wir heute öfter mal ein Dach über dem Kopf brauchen würden.
Der Himmel war grau, der Wind frisch, und immer wieder zogen kräftige Schauer durch.
☔🛍️ Schlendern durch die Fußgängerzone
Trotz des Wetters sind wir erst einmal gemütlich durch die Fußgängerzone von Jever geschlendert.
Die kleinen Läden, die Backsteinfassaden und die typisch norddeutsche Atmosphäre haben selbst im Regen ihren Charme.
Zwischendurch mussten wir uns immer wieder unterstellen — mal unter einem Vordach, mal in einem Hauseingang.
Und als ein besonders hartnäckiger Regenschauer über uns hereinbrach, sind wir kurzerhand in ein Eiscafé geflüchtet.
Drinnen war es warm, gemütlich und trocken.
Ein perfekter Moment, um kurz durchzuatmen, die Jacken trocknen zu lassen und den Regen draußen prasseln zu hören.
Anbei erste Fotos aus der Fußgängerzone — nass, aber stimmungsvoll.
🏰☕ Weiter zum Schloss Jever
Als der Regen etwas nachließ, sind wir weiter zum Schloss Jever gegangen.
Ein wirklich beeindruckendes Gebäude, das mit seinem Turm und den gepflegten Anlagen selbst bei grauem Himmel eine tolle Kulisse bietet.
Angelika hat sich mit den Hunden einen Platz im Schloss‑Café gesucht — warm, trocken, gemütlich.
Für die Hunde war das perfekt, und Angelika konnte sich ein wenig entspannen, während ich das Museum erkundet habe.
🖼️🏛️ Besuch im Schlossmuseum – erste Eindrücke
Ich bin dann ins Museum im Schloss Jever gegangen.
Schon der Eingangsbereich hat diese Mischung aus Geschichte, Holz, Stein und leichtem Museumsduft, die ich so mag.
Die ersten Räume boten:
- historische Möbel
- kunstvolle Wandvertäfelungen
- alte Haushaltsgegenstände
- Porträts und Gemälde
- und viele kleine Details, die Geschichten aus vergangenen Jahrhunderten erzählen
Das Schlossmuseum ist erstaunlich groß und vielseitig — und es macht Spaß, sich durch die verschiedenen Epochen zu bewegen.
Anbei erste Fotos aus dem Museum — die Atmosphäre dort ist wirklich etwas Besonderes.
🖼️📸 Weitere Fotos aus dem Schlossmuseum Jever
Ich habe meinen Rundgang durch das Schlossmuseum fortgesetzt und dabei noch viele weitere Fotos gemacht.
Das Museum ist erstaunlich vielseitig — je weiter man geht, desto mehr entdeckt man:
- prachtvolle Räume mit historischen Möbeln
- kunstvoll verzierte Türen und Wandvertäfelungen
- alte Haushaltsgegenstände, die Geschichten aus dem Alltag vergangener Jahrhunderte erzählen
- Porträts, Gemälde und kleine Kunstobjekte
- und immer wieder diese Mischung aus knarrenden Böden, gedämpftem Licht und historischem Flair
Besonders beeindruckend waren die Räume, in denen die Zeit scheinbar stehen geblieben ist:
hohe Decken, schwere Vorhänge, alte Kachelöfen und Möbel, die man sich heute kaum noch in einem Wohnzimmer vorstellen könnte.
Einige Ausstellungsstücke waren so fein gearbeitet, dass man minutenlang davorstehen konnte, ohne alles zu erfassen.
Ich habe dort noch eine ganze Reihe Fotos gemacht — jedes Zimmer hatte seinen eigenen Charakter.
🏰📚 Ein paar Infos zu Schloss Jever und dem Museum
Während ich durch die Räume gegangen bin, habe ich mir auch die Infotafeln angeschaut — und Schloss Jever hat eine wirklich spannende Geschichte:
🏰 Geschichte des Schlosses
- Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück.
- Im Laufe der Jahrhunderte wurde es mehrfach erweitert und umgebaut.
- Besonders prägend war die Zeit unter Fräulein Maria von Jever (1500–1575), die das Schloss zu einem repräsentativen Renaissancebau ausbauen ließ.
- Der markante Schlossturm ist eines der Wahrzeichen der Stadt und bietet einen tollen Blick über Jever (wenn das Wetter mitspielt).
🖼️ Das Schlossmuseum
- Das Museum zeigt die Wohnkultur und Geschichte der Region Friesland vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert.
- Viele Räume sind originalgetreu eingerichtet und vermitteln ein sehr authentisches Bild der damaligen Lebensweise.
- Es gibt Sammlungen zu:
- Möbeln und Innenarchitektur
- Kunsthandwerk
- Alltagsgegenständen
- regionaler Geschichte
- und wechselnden Sonderausstellungen
- Besonders beeindruckend ist der Rittersaal, einer der prunkvollsten Räume des Schlosses.
Das Museum ist größer, als man von außen vermuten würde — und es lohnt sich wirklich, sich Zeit zu nehmen, um die vielen Details zu entdecken.
🖼️📸 Letzte Fotos aus dem Schlossmuseum Jever
Bevor ich das Museum verlassen habe, habe ich noch ein paar letzte Fotos gemacht.
Die letzten Räume hatten noch einmal richtig schöne Motive:
- kunstvoll verzierte Möbelstücke
- feine Porzellan‑ und Glasausstellungen
- historische Kleidung und Accessoires
- und einige kleinere Räume, die fast wie Zeitkapseln wirkten
Besonders schön war der Übergang zwischen den Ausstellungsbereichen:
mal enge Gänge mit knarrenden Holzböden, mal große Säle mit hohen Decken und schweren Vorhängen.
Jeder Raum hatte seinen eigenen Charakter — und jeder bot noch ein paar letzte Details, die ich unbedingt festhalten wollte.
Damit war mein Museumsrundgang beendet.
☕🐾 Wechsel im Café – Tee, Kuchen und Hundegesellschaft
Im Schloss‑Café haben wir dann gewechselt:
Angelika ist ins Museum gegangen, und ich habe mich mit den Hunden gemütlich hingesetzt.
Ein heißer Tee, ein Stück Kuchen, zwei zufriedene Hunde zu meinen Füßen — ein richtig angenehmer Moment nach dem vielen Regen und dem langen Rundgang.
Durch die Fenster konnte ich den Schlosspark sehen, wie die Tropfen von den Bäumen fielen und die Wege glänzten.
🌳🚶♂️ Schlosspark – ein kurzer Spaziergang im Grünen
Als Angelika wieder zurück war, sind wir alle zusammen noch ein wenig durch den Schlosspark geschlendert.
Der Regen hatte gerade aufgehört, und der Park wirkte wie frisch gewaschen:
- nasse Wege, die das Licht spiegelten
- sattes Grün überall
- alte Bäume, die majestätisch über den Wegen standen
- und eine ruhige, fast märchenhafte Stimmung
Die Hunde fanden den Park natürlich großartig — neue Gerüche, weiche Wege, viel Platz zum Schnüffeln.
Ich habe dort noch ein paar Fotos gemacht, bevor wir weitergezogen sind.
🛍️🌧️ Zurück in der Fußgängerzone – letzte Eindrücke aus Jever
Zum Abschluss sind wir noch einmal zurück in die Fußgängerzone gegangen.
Der Regen hatte zwar nicht ganz aufgegeben, aber die Stimmung war trotzdem schön:
- kleine Läden mit beleuchteten Schaufenstern
- Kopfsteinpflaster, das im Regen glänzte
- Menschen mit Regenschirmen, die sich ihren Weg suchten
- und diese typische Mischung aus Altstadt und norddeutscher Gelassenheit
Ich habe dort noch ein paar letzte Fotos gemacht — kleine Straßenszenen, nasse Fassaden, gemütliche Ecken.
Damit endete unser Tag in Jever:
regenreich, aber abwechslungsreich, gemütlich und voller schöner Eindrücke.
🚶♂️🌤️ Sonntag, 14.06.2026 – Ein entspannter Spaziergang durch Aurich
Den Sonntag haben wir ganz gemütlich begonnen — mit einem Spaziergang durch Aurich.
Im Gegensatz zu den Tagen zuvor war das Wetter diesmal erstaunlich freundlich:
nur sehr wenig Regen, ein paar Wolken, zwischendurch sogar etwas helles Licht.
Perfekt für einen ruhigen Rundgang ohne ständig nach einem Unterstand suchen zu müssen.
Da Sonntag war, hatten die meisten Geschäfte geschlossen.
Ob das schade war oder vielleicht sogar ganz angenehm — darüber kann man sich streiten.
Einerseits weniger Ablenkung, andererseits eine wunderbar entspannte Atmosphäre in der Innenstadt.
Für einen gemütlichen Spaziergang war es jedenfalls ideal.
🏙️📸 Eindrücke aus der Auricher Innenstadt
Wir sind durch die Fußgängerzone und die umliegenden Straßen geschlendert.
Die Stadt wirkte ruhig, fast entschleunigt:
- hübsche Backsteinfassaden
- kleine Plätze und Gassen
- Schaufenster, die im weichen Licht glänzten
- kaum Verkehr, kaum Hektik
Gerade weil die Läden geschlossen waren, konnte man sich ganz auf die Architektur und die kleinen Details konzentrieren.
Ich habe unterwegs ein paar Fotos gemacht — typische Sonntagsstimmung, ruhig, entspannt, angenehm leer.
🖼️📸 Erste Fotos vom Rundgang
Zu den ersten Motiven gehörten:
- die Fußgängerzone mit ihren typischen ostfriesischen Häusern
- kleine Seitenstraßen und Plätze
- Fassadendetails, die man sonst leicht übersieht
- und die ersten Eindrücke aus dem Museum, das du später besucht hast
Die Mischung aus leicht bewölktem Himmel und ruhiger Sonntagsstimmung hat den Bildern eine schöne, klare Atmosphäre gegeben.
🌿🌼 Weiter zum Landhausgarten Knospe – ein geöffneter Privatgarten
Nach unserem Rundgang durch Aurich sind wir weiter zum Landhausgarten Knospe gefahren.
Der Garten ist privat, aber an diesem Sonntag für Besucher geöffnet gewesen — eine schöne Gelegenheit, einmal einen Blick hinter die Hecke zu werfen.
Schon beim Betreten merkt man, dass hier jemand mit viel Liebe, Geduld und einem guten Auge für Gestaltung am Werk ist:
- geschwungene Wege
- üppige Staudenbeete
- kleine Sitzplätze, die zum Verweilen einladen
- harmonische Farbkombinationen
- und überall kleine Details, die man erst beim zweiten Blick entdeckt
Die Stimmung war ruhig und freundlich, ein bisschen wie ein Besuch bei Bekannten, die zufällig einen traumhaften Garten besitzen.
📸 Erste Eindrücke vom Garten – deine Fotos
Ich habe dort natürlich gleich die Kamera gezückt.
Die ersten Motive waren:
- farbenfrohe Stauden in voller Blüte
- Rosen, die sich an Rankhilfen entlangschlängelten
- kleine Gartenwege, die zwischen Beeten verschwanden
- dekorative Elemente wie alte Töpfe, Figuren oder Naturstein
- und die typische Mischung aus gepflegt und natürlich, die gute Privatgärten ausmacht
Der Garten wirkte trotz seiner Struktur nicht „durchdesignt“, sondern lebendig, gewachsen, persönlich.
Ein Ort, an dem man sofort merkt: Hier steckt Herzblut drin.
🌱📚 Ein paar Infos zum Landhausgarten Knospe
Der Garten ist in der Region durchaus bekannt — nicht groß, aber sehr liebevoll gestaltet.
Ein paar Dinge, die typisch für solche offenen Privatgärten sind und auch hier zutrafen:
- Der Garten wird komplett privat gepflegt, ohne städtische Unterstützung.
- Viele Pflanzen stammen aus eigener Vermehrung oder wurden über Jahre gesammelt.
- Die Gestaltung folgt keinem strengen Konzept, sondern dem persönlichen Stil der Besitzer — dadurch wirkt alles sehr harmonisch und authentisch.
- An bestimmten Tagen im Jahr wird der Garten im Rahmen von „Offene Gärten“ für Besucher geöffnet.
- Oft gibt es kleine Gespräche mit den Besitzern, die gerne etwas über Pflanzen, Gestaltungsideen oder die Geschichte des Gartens erzählen.
Der Landhausgarten Knospe war ein richtig schöner Zwischenstopp — ruhig, farbenfroh und voller Inspiration.
🌿📸 Weitere Fotos aus dem Landhausgarten Knospe
Je länger wir im Landhausgarten Knospe unterwegs waren, desto mehr Motive haben sich ergeben.
Der Garten ist wirklich ein kleines Paradies — nicht groß, aber unglaublich detailreich und liebevoll gestaltet.
Ich habe dort noch viele weitere Fotos gemacht, unter anderem von:
- üppigen Staudenbeeten, die in allen möglichen Farben leuchteten
- Rosenbögen, die wie kleine Tore in andere Gartenteile führten
- verwinkelten Wegen, die zwischen Beeten verschwanden
- alten Terrakottatöpfen, die perfekt in die natürliche Gestaltung passten
- kleinen Sitzplätzen, die so einladend wirkten, dass man sich am liebsten sofort hingesetzt hätte
- dekorativen Elementen, die den Garten persönlich und lebendig machten
Der Garten hatte diese besondere Mischung aus gepflegt und natürlich — nichts wirkte steril oder überdesignt.
Man merkte, dass hier jemand mit Herz, Erfahrung und einem guten Auge für Pflanzen arbeitet.
Auch das Licht war an diesem Tag perfekt: leicht bewölkt, weich, ohne harte Schatten.
Die Farben der Blumen kamen dadurch besonders schön zur Geltung.
Ein paar der Fotos wirken fast wie aus einem Gartenmagazin — aber eben mit dieser persönlichen Note, die nur ein Privatgarten haben kann.
🚗🎠 Nächster Halt: Automobil- & Spielzeugmuseum Nordsee
Nach unserem Besuch im Landhausgarten Knospe sind wir weiter zum Automobil- & Spielzeugmuseum Nordsee gefahren.
Ein richtig spannender Kontrast zum ruhigen Garten davor — und ein perfekter Ort für einen Sonntagnachmittag.
Mittlerweile hatten wir sommerliches Wetter, warm, freundlich, trocken.
Man konnte wunderbar draußen sitzen, und genau das hat Angelika auch gemacht:
Sie hat sich mit den Hunden einen Platz im Café gesucht, draußen im Schatten, während ich mich ins Museum aufgemacht habe.
🚘📸 Erste Eindrücke aus dem Museum
Das Museum ist eine Mischung aus Nostalgie, Technik und Kindheitserinnerungen — und schon beim Betreten merkt man, dass hier unglaublich viel gesammelt, gepflegt und mit Liebe präsentiert wird.
Zu meinen ersten Motiven gehörten:
- Oldtimer, die in perfektem Zustand glänzten
- Motorräder aus verschiedenen Jahrzehnten
- Spielzeugklassiker, die man sofort wiedererkennt
- Modellautos, fein säuberlich sortiert und ausgestellt
- kleine Details wie alte Werbeschilder, Nummernschilder oder Werkstattobjekte
Die Atmosphäre war eine Mischung aus „Zeitreise“ und „Schatzkammer“.
Man weiß gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll — überall steht etwas Spannendes.
Ich habe dort die ersten Fotos gemacht, bevor ich mich weiter durch die Ausstellung gearbeitet habe.
☕🐾 Angelika im Café – und später schließe ich mich an
Während ich im Museum unterwegs war, saß Angelika draußen im Café, zusammen mit den Hunden.
Bei dem sommerlichen Wetter war das perfekt:
- Schattenplätze
- ruhige Atmosphäre
- entspannte Hunde
- und ein schöner Blick auf den Außenbereich
Nach meinem Museumsbesuch werde ich mich dann zu ihr setzen — Tee, Kuchen, Sonne, Hunde.
🚗📸 Letzte Fotos aus dem Automobil- & Spielzeugmuseum Nordsee
Bevor ich das Museum verlassen habe, habe ich noch ein paar letzte Fotos gemacht.
Die Ausstellung ist wirklich ein Schatzkästchen — je weiter man geht, desto mehr entdeckt man:
- liebevoll restaurierte Oldtimer, die aussehen, als wären sie gerade erst vom Band gelaufen
- Motorräder aus verschiedenen Jahrzehnten, jedes mit seinem eigenen Charakter
- Spielzeugklassiker, die sofort Kindheitserinnerungen wecken
- Modellautos, fein säuberlich sortiert, ganze Vitrinen voller Miniaturen
- alte Werbeschilder, Zapfsäulen, Werkstattdetails — alles mit viel Nostalgie
Die letzten Räume hatten noch einmal richtig schöne Motive:
Chrom, Farben, Formen, kleine Details, die man erst beim zweiten Blick bemerkt.
Ein paar der Fotos wirken fast wie aus einer Zeitreise.
Damit war mein Rundgang durch das Museum abgeschlossen.
☕🌞 Tee, Kuchen und Sommerwetter im Café
Draußen warteten Angelika und die Hunde bereits im Cafébereich.
Und das Beste: Sommerwetter!
Warm, freundlich, sonnig — ein perfekter Moment, um einfach mal durchzuatmen.
Ich habe mich zu ihnen gesetzt, Tee bestellt, ein Stück Kuchen gegessen und die Sonne genossen.
Die Hunde lagen entspannt im Schatten, Angelika war zufrieden, und ich hatte endlich mal Zeit, die vielen Eindrücke des Tages sacken zu lassen.
Ein richtig schöner, ruhiger Zwischenstopp.
🌤️📸 Zum Abschluss: ein paar Fotos von draußen
Bevor wir weitergefahren sind, habe ich draußen noch ein paar Fotos gemacht:
- den Eingangsbereich des Museums
- die Außenanlagen mit den kleinen Deko‑Elementen
- den Cafébereich im Sonnenschein
- ein paar sommerliche Details, die einfach gute Laune machen
Nach dem eher wechselhaften Wetter der letzten Tage war dieser sonnige Moment ein echtes Highlight.
Damit war dieser Programmpunkt abgeschlossen — entspannt, warm, gemütlich und voller schöner Eindrücke.
🌹🛍️ Norden – Rosenmarkt & verkaufsoffener Sonntag
Nach dem Museumsbesuch und dem sonnigen Café‑Moment sind wir weiter nach Norden gefahren.
Dort war an diesem Tag Rosenmarkt und gleichzeitig verkaufsoffener Sonntag — entsprechend voll war die Innenstadt.
Trotz des Trubels hatten wir Glück und konnten uns beim Bummel einen Platz im „Café ten Cate“ sichern.
Ein richtig gemütlicher Ort, und natürlich sofort mit Wiedererkennungswert:
Das Café ist bekannt aus den Ostfriesland‑Krimis von Klaus‑Peter Wolf.
Wir haben dort ein Kännchen Ostfriesentee genossen, die Hunde lagen entspannt unter dem Tisch, und draußen zog das Marktgeschehen vorbei.
Ein schöner, lebendiger Zwischenstopp.
Anbei deine ersten Fotos aus Norden — Markt, Menschen, Rosen, Innenstadt.
🌳🌧️ Schlosspark Lütetsburg – schön, aber heute nicht unser Highlight
Weiter ging es dann zum Schloss Lütetsburg.
Das Schloss selbst ist privat und kann nicht besichtigt werden — das wussten wir ja.
Aber der Schlosspark ist normalerweise ein echtes Highlight.
Nur: Heute leider nicht.
- kaum Blüte
- viel Grün, aber wenig Farbe
- und das Wetter hatte inzwischen wieder auf regnerisch umgeschaltet
Der Park wirkte dadurch etwas trist und weniger beeindruckend als erwartet.
Wir sind trotzdem eine Runde gegangen, aber so richtig gefunkt hat es diesmal nicht.
Anbei deine Fotos aus dem Schlosspark — stimmungsvoll, aber eben eher grau.
🌬️🌾 Bockwindmühle Dorum – eine richtig schöne Museumsmühle
Unser nächster Halt war die Bockwindmühle in Dorum — und die war sofort ein Kontrastprogramm.
Eine wunderschöne, gut erhaltene Museumsmühle, die perfekt in die Landschaft passt.
- klassischer Holzbau
- schöne Proportionen
- tolle Fotomotive aus jeder Perspektive
Ich habe dort einige Fotos gemacht — die Mühle war definitiv eines der Highlights des Tages.
🍕😋 Pizza‑Stopp – dringend nötig
Nach so viel Programm und Fahrerei hatten wir langsam richtig Hunger.
Also gab es erst einmal Pizza — warm, lecker, genau das Richtige nach einem langen Tag.
Die Hunde waren zufrieden, wir waren zufrieden, und der Regen hatte sich auch wieder beruhigt.
🌅📸 Letzter Fotostopp in Dornumersiel
Auf dem Rückweg zur Ferienwohnung haben wir noch einen letzten Fotostopp in Dornumersiel eingelegt.
- ruhige Abendstimmung
- weiches Licht
- Hafen, Wasser, Küste
- ein paar schöne Motive zum Abschluss
Ein entspannter Ausklang für einen Tag, der voll war mit Eindrücken, Orten und Stimmungen.
🏙️🌤️ Montag, 15.06.2026 – Ein Ausflug nach Oldenburg
Heute haben wir einen Ausflug nach Oldenburg gemacht.
Das Wetter war angenehm — leicht bewölkt, trocken, perfekt für einen Stadtbummel.
Oldenburg hat ja eine richtig schöne Mischung aus Altstadt, Grünflächen und Wasser, und genau das wollten wir heute ein bisschen genießen.
🚶♂️🛍️ Schlendern durch die Fußgängerzone
Unser Startpunkt war die Fußgängerzone.
Wie immer in Oldenburg:
- lebendige Straßen
- schöne Backsteinfassaden
- kleine Läden und Cafés
- und eine entspannte, freundliche Atmosphäre
Wir sind einfach gemütlich durch die Straßen geschlendert, haben uns treiben lassen und die Stadt auf uns wirken lassen.
Ich habe dabei natürlich schon die ersten Fotos gemacht — typische Oldenburg‑Motive, kleine Details, Straßenszenen.
🌳🏰 Weiter in den Schlosspark
Von dort ging es weiter in den Schlosspark.
Der Park war wie immer ein schöner Kontrast zur Innenstadt:
- breite Wege
- viel Grün
- alte Bäume
- ruhige Ecken zum Durchatmen
Der Schlosspark hat diese Mischung aus gepflegt und natürlich, die ihn so angenehm macht.
Ein paar Fotos von dort gehören natürlich auch dazu.
🌊🚶♂️ An der Hunte entlang – zurück in die Stadt
Nach dem Schlosspark sind wir ein Stück an der Hunte entlanggelaufen.
Der Weg dort ist wirklich schön:
- Wasser, das ruhig vorbeifließt
- Boote, die am Ufer liegen
- kleine Brücken
- und immer wieder schöne Blickachsen
Von dort aus ging es dann wieder zurück in die Fußgängerzone — ein runder, entspannter Rundweg.
📸 Erste Eindrücke aus Oldenburg
Zu deinen ersten Motiven gehörten:
- Straßenszenen aus der Fußgängerzone
- Fassadendetails
- der Schlosspark mit seinen alten Bäumen
- Wege entlang der Hunte
- kleine städtische Stimmungen, die Oldenburg so charmant machen
Ein schöner Start in den Tag — ruhig, entspannt, abwechslungsreich.
🏙️📸 Weitere Fotos aus der Oldenburger Innenstadt
Nachdem wir an der Hunte entlang zurück in die Stadt gelaufen waren, habe ich natürlich noch ein paar weitere Fotos in der Innenstadt gemacht.
Oldenburg hat einfach diese Mischung aus urban und gemütlich, die sich super fotografieren lässt:
- kleine Gassen mit Backsteinfassaden
- moderne Läden zwischen historischen Gebäuden
- Plätze, auf denen sich das Leben sammelt
- Straßen, die im weichen Licht richtig schön wirken
- und immer wieder kleine Details, die man erst beim zweiten Blick entdeckt
Die Stadt war lebendig, aber nicht hektisch — genau richtig für einen entspannten Montag.
⛪📸 St. Lambertikirche – von innen überraschend anders
Ein echtes Highlight war der Besuch der St. Lambertikirche.
Von außen wirkt sie wie eine typische neugotische Kirche — aber sobald man hineingeht, ist man erst einmal baff.
Innen ist sie:
- hell, fast schon strahlend
- rund, mit einer beeindruckenden Rotunde
- modern und klassizistisch statt dunkel und gotisch
- klar, schlicht, aber unglaublich wirkungsvoll
Die Architektur wirkt fast wie ein Theaterraum oder ein klassischer Saal — völlig anders, als man es von außen erwarten würde.
Ich habe dort einige Fotos gemacht, weil die Lichtstimmung und die Formgebung einfach etwas Besonderes sind.
Die Kombination aus weißem Innenraum, klaren Linien und der runden Form macht die Kirche zu einem der ungewöhnlichsten Sakralbauten in Norddeutschland.
☕🍰 Café‑Pause in Oldenburg – Tee, Kuchen und eine entspannte Auszeit
Nachdem wir durch die Innenstadt geschlendert waren, den Schlosspark erkundet hatten und an der Hunte entlang zurückgelaufen waren, haben wir uns in Oldenburg noch ein nettes Café gesucht.
Und wie so oft war das genau der richtige Moment:
- ein gemütlicher Platz
- Tee, der einfach gut tat
- ein Stück Kuchen, das den Spaziergang perfekt abgerundet hat
- entspannte Atmosphäre, freundliche Leute
Die Hunde lagen zufrieden unter dem Tisch, und wir konnten einfach mal kurz durchatmen und die Eindrücke der Stadt wirken lassen.
Oldenburg hat wirklich viele schöne Ecken — und ein guter Café‑Stopp gehört da einfach dazu.
🌊🐾 Weiter zum Strand Hooksiel – Spaziergang am Wasser
Nach der Pause sind wir weiter nach Hooksiel gefahren.
Dort wollten wir den Tag mit einem Spaziergang am Wasser ausklingen lassen — und genau das haben wir gemacht.
Der Strand war ruhig, das Licht angenehm, und die Hunde hatten sofort ihren Spaß:
- laufen am Wasser
- schnüffeln im Sand
- Möwen beobachten
- und natürlich: Schiffe gucken
Gerade die vorbeifahrenden Schiffe waren ein Highlight — für uns und für die Hunde.
Die Mischung aus Meer, Wind, Wasser und Bewegung hat dem Tag einen richtig schönen Abschluss gegeben.
Ich habe dort natürlich auch noch ein paar Fotos gemacht — Strand, Wasser, Schiffe, Hunde, alles in dieser typischen Hooksiel‑Stimmung.
🌅⚓ Alter Hafen Hooksiel – Abendstimmung und gutes Essen
Zum Abschluss des Abends sind wir noch einmal in den Alten Hafen von Hooksiel gefahren.
Der Hafen hat am Abend immer diese besondere Mischung aus Ruhe und maritimer Atmosphäre — perfekt, um den Tag fotografisch ausklingen zu lassen.
Ich habe dort noch einige Fotos gemacht:
- Boote, die ruhig im Wasser lagen
- Masten und Taue, die sich im Hafenbecken spiegelten
- warmes, weiches Abendlicht
- kleine maritime Details, die den Hafen so charmant machen
Danach sind wir dort auch essen gegangen — richtig gut, gemütlich und genau das Richtige nach einem langen Tag mit vielen Eindrücken.
Die Hunde waren müde und zufrieden, wir auch, und draußen wurde es langsam dunkel über dem Hafen.
🌥️📸 Letzter Stopp: Neuharlingersiel – Hoffnung auf einen Sonnenuntergang
Auf der Rückfahrt zur Ferienwohnung haben wir noch einen letzten Halt in Neuharlingersiel eingelegt.
Die Hoffnung: ein schöner Sonnenuntergang über dem Hafen.
Nur: Der blieb uns leider verwehrt.
Der Himmel war dicht bewölkt, die Sonne hatte keine Chance — aber fotografisch war es trotzdem spannend.
Also habe ich die Gelegenheit genutzt und ein paar Langzeitbelichtungen gemacht:
- ziehende Wolken über dem Hafen
- ruhiges Wasser mit weichen Spiegelungen
- die Kutter im diffusen Abendlicht
- eine fast mystische Stimmung durch die gleichmäßige Bewölkung
Auch ohne Sonnenuntergang hatte der Hafen etwas Besonderes — ruhig, atmosphärisch, perfekt für ein paar experimentelle Aufnahmen.
🏰🌿 Dienstag, 16. Juni 2026: Erster Halt: Burg Hinta – ein kurzer Blick in die Geschichte
Auf dem Weg nach Emden haben wir einen ersten Stopp an der Burg Hinta eingelegt.
Die Burg liegt etwas versteckt im kleinen Ort Hinte (mit e, aber die Burg selbst heißt tatsächlich Hinta).
Sie ist privat bewohnt und kann nur im Rahmen von Führungen besichtigt werden — aber von außen lässt sie sich wunderbar anschauen.
Ich habe dort die ersten Fotos des Tages gemacht:
Backstein, Wassergraben, alte Mauern — ein richtig schönes, ruhiges Motiv.
🏰 Ein paar Infos zur Burg Hinta
- Die Burg wurde vermutlich im 13. Jahrhundert als Häuptlingssitz errichtet.
- Sie gehört zu den wenigen erhaltenen Steinhäusern Ostfrieslands, die ursprünglich als Wehr- und Wohnbauten dienten.
- Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie mehrfach umgebaut und erweitert.
- Heute ist sie privat bewohnt, aber der äußere Bereich mit Graben, Brücke und Parkanlage ist gut einsehbar.
- Die Burg gilt als eine der ältesten Profanbauten Ostfrieslands.
Von außen wirkt sie ruhig, fast idyllisch — ein schöner, geschichtsträchtiger Start in den Tag.
🚗➡️🏙️ Weiter nach Emden – Start am Ratsdelft
Nach dem kurzen Stopp ging es weiter nach Emden.
Geparkt haben wir in der Nähe des Ratsdelfts, also mitten im Zentrum.
Von dort aus haben wir unseren Spaziergang durch die Stadt gestartet.
Der Ratsdelft ist ja so etwas wie das Herz von Emden:
- historische Schiffe
- Wasser, das sich zwischen den Gebäuden spiegelt
- alte Speicherhäuser
- und die typische Mischung aus Hafenflair und Innenstadt
Ich habe dort die ersten Fotos aus Emden gemacht — Wasser, Boote, Backstein, ein bisschen Industriecharme, ein bisschen Altstadt.
📸 Erste Bilder von der Burg Hinta und aus Emden
Zu deinen ersten Motiven gehörten:
- die Burg Hinta mit ihrem Wassergraben
- die Backsteinfassaden und die ruhige Parkanlage
- der Ratsdelft mit seinen Schiffen
- die Speicherhäuser und die Hafenstimmung
- die ersten Eindrücke aus der Emder Innenstadt
Ein schöner, abwechslungsreicher Start in den Tag — erst Geschichte, dann Hafenstadt.
🎭🐾 Weiter zum Otto Huus – und ein nettes Sheltie‑Treffen
Vom Ratsdelft aus ging es direkt weiter zum Otto Huus.
Natürlich mussten wir da rein — das gehört in Emden einfach dazu.
Angelika ist zuerst hineingegangen, während ich draußen mit den Hunden gewartet habe.
Und wie es der Zufall wollte, standen dort auch die Besitzer eines anderen Shelties, die es genauso machten.
Wir kamen sofort ins Gespräch — Hundeleute eben.
Es war eine richtig nette Unterhaltung, und die Hunde haben sich auch gleich verstanden.
Als Angelika wieder herauskam, war ich dran und bin ins Otto Huus hinein.
Drinnen herrscht diese typische Mischung aus Nostalgie, Humor und Ostfriesland‑Charme:
- Ottos Requisiten
- Film‑ und Bühnenobjekte
- Fotos, Plakate, Erinnerungsstücke
- und natürlich jede Menge „Otto‑Humor“
Ein kurzer, aber sehr unterhaltsamer Besuch — und ein fester Bestandteil jedes Emden‑Ausflugs.
🎭📸 Mehr Fotos aus dem Otto Huus – und weiter durch die Emder Innenstadt
Natürlich habe ich im Otto Huus noch ein paar mehr Fotos gemacht.
Es gibt dort einfach so viele kleine Details, Requisiten und Erinnerungsstücke, die typisch Otto sind — da kann man gar nicht anders, als die Kamera noch einmal zu zücken:
- alte Bühnenkostüme
- Requisiten aus den Filmen
- Ottifanten in allen Größen
- Fotos, Plakate und kleine Gags an jeder Ecke
Ein kurzer, aber sehr unterhaltsamer Besuch — und ein Muss, wenn man in Emden ist.
🚶♂️🛍️ Bummel durch die Fußgängerzone & Mittagessen
Nach dem Otto Huus sind wir weiter durch die Fußgängerzone geschlendert.
Die Innenstadt von Emden ist nicht riesig, aber sie hat ihren ganz eigenen Charme:
- kleine Läden
- Backsteinfassaden
- gemütliche Plätze
- ein bisschen Hafenflair, das immer mitschwingt
Wir haben uns ein nettes Lokal gesucht und dort zu Mittag gegessen — eine gute Pause, bevor es weiterging.
🖼️➡️ Weiter Richtung Kunsthalle Emden
Nach dem Essen sind wir dann langsam in Richtung Kunsthalle Emden aufgebrochen.
Der Weg dorthin führt ja durch ein paar ruhige Straßen und entlang typischer Emder Architektur — ein schöner Übergang vom lebendigen Zentrum zur eher kulturellen Ecke der Stadt.
Die Kunsthalle selbst ist ja ein echtes Highlight in Emden, aber dazu komme ich dann im nächsten Abschnitt.
🖼️🎨 Besuch in der Kunsthalle Emden – viele Gemälde, wenig Begeisterung
An der Kunsthalle Emden angekommen, habe ich mir natürlich auch die Ausstellung angesehen.
Es gab dort wirklich viele Gemälde zu sehen — moderne Kunst, expressionistische Werke, abstrakte Formen, kräftige Farben.
Ich muss aber ehrlich zugeben:
Mit den meisten der ausgestellten Werke konnte ich nicht viel anfangen.
Ein paar Bilder waren interessant, manche beeindruckend in ihrer Technik, aber vieles blieb für mich eher rätselhaft.
Trotzdem war es ein spannender Einblick, und allein das Gebäude der Kunsthalle ist ja schon sehenswert.
🌿🚶♂️ Spaziergang am Wall entlang
Nach dem Besuch der Kunsthalle sind wir ein Stück am Wall entlang gegangen.
Der Wall ist immer ein schöner Ort für einen kleinen Spaziergang:
- viel Grün
- Wasserläufe
- ruhige Wege
- ein angenehmer Kontrast zur Innenstadt
Die Hunde hatten ihren Spaß, und wir konnten ein bisschen frische Luft schnappen, bevor es wieder zurück Richtung Zentrum ging.
🏙️📸 Zurück in die Innenstadt – und hoch auf den Rathausturm
Wieder in der Innenstadt angekommen, habe ich mir noch ein kleines Highlight gegönnt:
Ich bin auf den Rathausturm hinaufgestiegen, um ein paar Fotos von Emden von oben zu machen.
Von dort oben hat man einen richtig schönen Blick:
- über die Dächer der Stadt
- auf den Ratsdelft
- die Hafenanlagen
- die typischen Emder Backsteinfassaden
- und die Wasserläufe, die sich durch die Stadt ziehen
Ein toller Abschluss für unseren Emden‑Rundgang — und ein paar richtig schöne Fotos sind dabei auch entstanden.
📸🐘 Letzte Fotos aus Emden – Besuch bei den Ottifanten
Bevor wir Emden verlassen haben, sind wir noch zu den Ottifanten gefahren, die in der Nähe des Hauses stehen, in dem Otto Waalkes aufgewachsen ist.
Ein kleiner Abstecher, aber absolut lohnenswert:
- die typischen Ottifanten in ihrer ganzen Niedlichkeit
- ein Stück Emder Humor mitten im Wohngebiet
- ein nettes Fotomotiv mit lokalem Kultfaktor
Natürlich habe ich dort noch ein paar letzte Fotos aus Emden gemacht — ein schöner Abschluss unseres Stadtbesuchs.
🌬️🌾 Weiter zur Windmühle Rysum – Galerieholländer in Bestform
Nach Emden ging es weiter zur Windmühle in Rysum, einem klassischen Galerieholländer.
Die Mühle ist ein richtig schönes Fotomotiv:
- imposanter Holzbau
- umlaufende Galerie
- typisch ostfriesische Landschaft drumherum
- ruhige, fast zeitlose Stimmung
Ich habe dort einige Aufnahmen gemacht — die Mühle wirkt aus jeder Perspektive gut.
🔦🌊 Nächster Halt: Leuchtturm Campen
Danach sind wir weiter zum Leuchtturm Campen gefahren.
Der Turm ist mit seinen 65 Metern der höchste Leuchtturm Deutschlands — und das sieht man auch:
- beeindruckende Stahlkonstruktion
- klare Linien
- ein toller Kontrast zur flachen Landschaft
- perfektes Motiv für Weitwinkel und Tele
Auch hier gab es natürlich wieder ein paar Fotos.
🟡⛪ Letzter Stopp: Kirche in Pilsum – der berühmte gelb‑rote Leuchtturm‑Nachbar
Zum Abschluss haben wir noch die Kirche in Pilsum besucht.
Viele kennen ja vor allem den berühmten Pilsumer Leuchtturm, aber die Kirche ist ebenfalls ein schönes, ruhiges Motiv:
- Backstein
- kleine Dorfatmosphäre
- typisch ostfriesisch
- ein schöner Kontrast zu den vorherigen Stationen
🔴🟡 Nächstes Highlight: Der Pilsumer Leuchtturm – Otto lässt grüßen
Weiter ging es zum nächsten Highlight des Tages: dem Pilsumer Leuchtturm.
Der kleine, rot‑gelb geringelte Turm ist ja längst Kult — nicht nur wegen seiner markanten Farben, sondern natürlich auch, weil er in den Otto‑Filmen eine Hauptrolle spielt.
Und heute hatte er seinen großen Auftritt für uns:
- strahlender Sonnenschein
- blauer Himmel
- perfekte Sicht
- und der Leuchtturm in seinen typischen, leuchtenden Farben
Er präsentierte sich wirklich von seiner besten Seite.
Ich habe dort natürlich wieder einige Fotos gemacht — der Turm ist einfach ein Motiv, das immer funktioniert, egal aus welchem Winkel.
Die Stimmung war herrlich: ein leichter Wind, warme Sonne, ein paar Spaziergänger, die genauso begeistert waren wie wir.
Ein echter Klassiker, der nie enttäuscht.
🌾⚓ Weiter nach Greetsiel – Zwillingsmühlen & Alter Hafen
Nach dem Pilsumer Leuchtturm ging es für uns weiter nach Greetsiel.
Und klar: Wenn man schon einmal dort ist, müssen natürlich die Greetsieler Zwillingsmühlen und der Alte Hafen abgelichtet werden.
Die Mühlen standen heute richtig schön in der Landschaft:
- kräftige Farben
- klare Konturen
- blauer Himmel
- und dieses typische Greetsiel‑Gefühl
Ich habe dort einige Fotos gemacht — die Mühlen sind einfach ein Klassiker, der nie langweilig wird.
Anschließend sind wir noch zum Alten Hafen gegangen.
Auch dort herrschte diese typische Greetsiel‑Atmosphäre:
- bunte Kutter
- ruhiges Wasser
- Backstein, Holz, Taue
- und ein bisschen Abendstimmung, die sich schon ankündigte
Ein paar letzte Fotos mussten natürlich auch hier noch sein.
🌅📸 Tagesende
Damit neigte sich dieser Tag dann langsam dem Ende entgegen.
Ein langer, abwechslungsreicher Dienstag mit:
- Burg Hinta
- Emden
- Ottifanten
- Rysum
- Campen
- Pilsum
- und Greetsiel
Viele Eindrücke, viele Motive, viel Ostfriesland pur.
⚡ Mittwoch, 17.06.2026: Besuch im ENERGIE ERLEBNIS ZENTRUM Ostfriesland (EEZ Aurich)
Als erstes ging es heute ins ENERGIE ERLEBNIS ZENTRUM Ostfriesland (EEZ Aurich).
Da Hunde hier nicht erlaubt sind, bin erst ich hineingegangen, während Angelika draußen mit den Hunden eine Runde gelaufen ist. Danach haben wir gewechselt – so konnte jeder von uns die Ausstellung in Ruhe erleben.
Drinnen erwartet einen eine moderne, interaktive Erlebnisausstellung rund um das Thema Energie. Das EEZ ist wirklich beeindruckend aufgebaut: Man bewegt sich durch sieben Themenwelten, die alles abdecken – von Sonnenenergie über Windkraft, Wasserkraft, Biomasse, Erdwärme bis hin zu fossilen Brennstoffen. Überall gibt es Mitmach‑Stationen, kleine Experimente, Spiele und anschauliche Modelle, die das Thema Energie richtig greifbar machen.
Besonders spannend fand ich das Energie.Spiel: In jeder Themenwelt sammelt man Punkte, löst Aufgaben und kann am Ende sogar seine eigene Energiewende herbeiführen. Das macht richtig Spaß und ist gleichzeitig erstaunlich lehrreich.
Ein echtes Highlight ist das 360°‑Kino, das einen mit einer Rundum‑Projektion mitten in die Welt der Energie hineinzieht. Man sitzt quasi im Zentrum der Energiequellen – sehr eindrucksvoll.
Draußen wartet der Energiegarten, ein großer Outdoor‑Bereich mit Experimentierstationen: Wasserturbine, Luftraketen, Pendelsitzkarussell, Energiespielhaus – alles zum Ausprobieren. Außerdem steht dort ein begehbares Maschinenhaus einer echten Windenergieanlage samt riesigem Rotorblatt, das man schon von weitem sieht.
Für Schulklassen gibt es sogar ein Experimentarium und ein Zukunftslabor, aber auch als normaler Besucher kann man locker 2–3 Stunden im EEZ verbringen, ohne dass es langweilig wird.
Während ich drinnen unterwegs war, hat Angelika draußen mit den Hunden die Umgebung erkundet – und später haben wir einfach getauscht. So konnte jeder von uns das EEZ in Ruhe erleben, ohne dass die Hunde zu lange warten mussten.
🌺 Blumenhalle & Gartenpark Wiesmoor – Farben, Wasser & ganz viel Gartenkunst
Nach dem EEZ Aurich ging es für uns weiter nach Wiesmoor, zur Blumenhalle & dem großen Gartenpark.
Hier kann man wirklich stundenlang durch die Anlagen schlendern – perfekt gepflegte Blumenbeete, Themengärten, Wasserflächen, kleine Brücken und überall liebevoll gestaltete Details. Die Anlage ist riesig und wirkt fast wie ein botanischer Themenpark.
In der Blumenhalle selbst gibt es wechselnde Blumenschauen, oft mit saisonalen Motiven, kunstvollen Arrangements und farbenfrohen Installationen. Die Halle ist klimatisiert, angenehm hell und bietet viele schöne Fotomotive. Besonders beeindruckend ist das große Blütenmosaik, das jedes Jahr neu gestaltet wird und aus tausenden Pflanzen besteht.
Draußen im Gartenpark findet man:
- weitläufige Blumenbeete
- Themengärten (z. B. japanisch, mediterran, Bauerngarten)
- Wasserläufe und Teiche
- kleine Pavillons und Sitzplätze
- ein großes Wegenetz zum Spazieren
Man merkt sofort, dass Wiesmoor sich zurecht „Blumenstadt“ nennt – es blüht wirklich an jeder Ecke.
🍽️ Abendessen in Carolinensiel & gemütlicher Ausklang
Zum Abendessen sind wir anschließend nach Carolinensiel gefahren. Dort haben wir in einem Restaurant gegessen und den Tag ganz entspannt ausklingen lassen. Nach dem Essen gab es noch ein Eis – der perfekte Abschluss eines langen, abwechslungsreichen Tages.
Die Abendstimmung in Carolinensiel, besonders rund um den Hafen, ist einfach immer wieder schön: ruhiges Wasser, warme Farben, entspannte Atmosphäre. Genau richtig, um den Tag gemütlich abzurunden.
🌞 Donnerstag, 18.06.2026 – Strandmorgen in Dornumersiel
Den heutigen Tag haben wir bei strahlendem Sonnenschein am Strand von Dornumersiel gestartet.
Als erstes ging es für uns in die Hundeauslaufzone, die hier wirklich gut gemacht ist: zwei große, eingezäunte Bereiche, einer davon eine Wiese mit einem kleinen See – oder besser gesagt einer tieferen Pfütze, wie es an der Küste so üblich ist. Dazu gibt es sogar einen kleinen Agility‑Park, den die Hunde natürlich sofort begeistert ausprobiert haben. Wir haben erst einmal ausgiebig mit ihnen gespielt, damit sie sich richtig austoben konnten.
Danach haben wir uns eine ganze Weile an den Strand gesetzt und einfach den Blick auf die Nordsee und die vorgelagerten Inseln genossen. Das Wasser glitzerte in der Sonne, Möwen zogen ihre Kreise, und die Hunde lagen entspannt im Sand. Ein richtig ruhiger, friedlicher Start in den Tag – genau so, wie man sich einen Morgen an der Küste wünscht.
🍦 Weiter nach Greetsiel – Bummeln, Eis & eine Reise ins Jahr 1790
Anschließend sind wir weiter nach Greetsiel gefahren. Dort haben wir erst einmal ganz entspannt einen kleinen Bummel durch die Gassen gemacht. Greetsiel hat einfach dieses typische Ostfriesland‑Gefühl: Backstein, kleine Läden, Kopfsteinpflaster, Kutter im Hafen – und überall weht ein bisschen Nordseeluft durch die Straßen.
Natürlich durfte auch ein Eis nicht fehlen. Also haben wir uns hingesetzt, das Treiben beobachtet und einfach die Atmosphäre genossen. Greetsiel ist immer wieder schön, egal wie oft man schon dort war.
Um 14:00 Uhr startete dann unsere Historische Führung – und die war wirklich etwas Besonderes.
Wir wurden nämlich von Hafenmeister Quirinus persönlich begrüßt, stilecht aus dem Jahr 1790. Mit viel Humor, Wissen und einer guten Portion ostfriesischem Charme hat er uns durch das historische Greetsiel geführt.
Er erzählte von der Zeit der Handelssegler, vom Leben im Hafen, von alten Bräuchen und kleinen Anekdoten, die man sonst nirgends erfährt. Die Mischung aus Geschichte, Schauspiel und lebendiger Erzählkunst machte die Führung richtig unterhaltsam. Man hatte fast das Gefühl, selbst ein Stück in die Vergangenheit gereist zu sein.
🚶♂️ Bummel durch den Hafen & die Gassen von Greetsiel
Nach der historischen Führung sind wir noch ein bisschen durch den Hafen und die kleinen Gassen von Greetsiel gebummelt. Der Ort hat einfach dieses besondere Flair: die alten Kutter, die sich im Wasser spiegeln, die Backsteinfassaden, die schmalen Wege und überall kleine Details, die man erst beim zweiten Blick entdeckt.
Wir haben uns treiben lassen, hier und da angehalten, ein paar Fotos gemacht und einfach die Stimmung auf uns wirken lassen. Greetsiel ist selbst an belebten Tagen irgendwie entschleunigend — vielleicht liegt es am Hafen, vielleicht an den alten Häusern, vielleicht an der Mischung aus Meerluft und Geschichte.
Natürlich sind dabei auch noch ein paar Fotos entstanden: vom Hafen, den Kuttern, den typischen Greetsieler Gassen und den kleinen Ecken, die man nur findet, wenn man ohne Ziel herumläuft.
🏡 Freitag, 19.06.2026 – Start im Dörp‑Museum Münkeboe
Den heutigen Tag haben wir im Dörp‑Museum Münkeboe gestartet, einem kleinen, liebevoll gestalteten Freilichtmuseum mitten im Herzen Ostfrieslands. Da es heute richtig heiß werden sollte, war das ein idealer Ort, um den Tag zu beginnen – viele der historischen Gebäude sind angenehm kühl, und man kann sich wunderbar zwischen drinnen und draußen abwechseln.
Das Museum zeigt ein typisches ostfriesisches Dorf, wie es früher einmal war:
- alte Gulfhöfe,
- eine Dorfschule,
- Werkstätten wie Schmiede, Schuster, Tischlerei,
- ein kleines Kolonialwarengeschäft,
- landwirtschaftliche Geräte und Maschinen,
- und viele liebevoll eingerichtete Räume, die aussehen, als hätte man sie gerade erst verlassen.
Man läuft durch die verschiedenen Häuser und bekommt einen richtig guten Eindruck davon, wie das Leben hier früher funktioniert hat – schlicht, bodenständig und voller Handwerk. Besonders schön ist, dass vieles originalgetreu eingerichtet ist: alte Möbel, Werkzeuge, Haushaltsgegenstände, Fotos und kleine Details, die das Ganze lebendig machen.
Wir haben uns in aller Ruhe umgeschaut, immer wieder in die kühlen Innenräume geflüchtet und zwischendurch draußen die Atmosphäre des kleinen Dorfensembles genossen. Ein gemütlicher, ruhiger Start in den Tag – und natürlich sind dabei auch erste Bilder entstanden.
🕰️ Noch ein paar historische Hintergründe zum Dörp‑Museum Münkeboe
Das Dörp‑Museum Münkeboe wurde 1981 gegründet und gehört zu den ältesten ehrenamtlich betriebenen Freilichtmuseen in Ostfriesland. Ziel war es von Anfang an, das Leben eines typischen ostfriesischen Dorfes um 1900 möglichst authentisch zu bewahren. Viele der Gebäude stammen tatsächlich aus Münkeboe und den umliegenden Ortschaften und wurden originalgetreu wieder aufgebaut.
Historisch interessant ist vor allem:
- Die Gulfhöfe zeigen die typische Bauweise der ostfriesischen Marschbauern des 18. und 19. Jahrhunderts.
- Die Dorfschule entspricht dem Stand um 1910, inklusive Originalmobiliar aus einer aufgelösten Schule der Region.
- Die Schmiede enthält Werkzeuge, die teilweise noch aus dem späten 19. Jahrhundert stammen.
- Das Kolonialwarengeschäft basiert auf einem echten Laden aus Münkeboe, der bis in die 1950er‑Jahre betrieben wurde.
- Viele Haushaltsgegenstände, Möbel und Maschinen wurden von Familien aus Münkeboe gestiftet und sind echte Zeitzeugen aus dem Dorfleben.
Das Museum zeigt damit nicht nur „alte Häuser“, sondern tatsächlich ein Stück Alltagsgeschichte, wie sie in Ostfriesland vor rund 120 Jahren ausgesehen hat — bevor Elektrizität, moderne Landwirtschaft und Motorisierung das Dorfleben komplett verändert haben.
Und ja: Bei so viel Geschichte und so vielen kleinen Details wundert es nicht, dass noch mehr Fotos entstanden sind.
☕ Die letzten Eindrücke aus dem Dörp‑Museum Münkeboe
Und nun kommen die letzten Bilder aus diesem wirklich sehr schönen Museum. Je länger man dort unterwegs ist, desto mehr kleine Details entdeckt man — und genau deshalb sind es am Ende doch mehr Fotos geworden, als man vorher gedacht hätte.
Zum Abschluss unseres Besuchs haben wir uns noch im kleinen Museumscafé niedergelassen und einen Tee getrunken. Das passte perfekt zu der gemütlichen Atmosphäre des Ortes: ruhig, schattig, ein bisschen wie eine Pause in einem anderen Jahrhundert. Danach ging es für uns weiter — unser nächstes Ziel war die Stadt Norden.
🍵 Besuch im Ostfriesischen Teemuseum Norden
In Norden haben wir dann das örtliche Teemuseum besucht – und das hat uns wirklich positiv überrascht. Von außen wirkt es eher unscheinbar, aber sobald man drinnen ist, merkt man schnell, wie umfangreich und liebevoll die Sammlung aufgebaut ist. Das Museum ist nicht nur ein Teemuseum, sondern gleichzeitig auch ein Heimatmuseum, das die Geschichte der Stadt und der Region mit einbindet.
Wir haben uns durch die verschiedenen Räume treiben lassen und dabei eine Menge über die ostfriesische Teekultur gelernt – und die ist ja bekanntermaßen eine Wissenschaft für sich. Dazu kommen viele historische Exponate, alte Haushaltsgegenstände, Möbel, Werkzeuge und kleine Alltagsobjekte, die das Leben in Norden früher greifbar machen. Ein richtig schöner Mix aus Kultur, Geschichte und Tradition.
🕰️ Ein paar historische Infos zum Teemuseum
Damit du in deinem Bericht auch etwas Hintergrundwissen hast, hier ein paar präzise historische Fakten:
- Das Museum wurde 1985 gegründet und befindet sich im ehemaligen Alten Rathaus am Marktplatz.
- Es gilt als das wichtigste Museum zur ostfriesischen Teekultur und besitzt eine der größten Sammlungen zum Thema Tee in Europa.
- Die Ausstellung zeigt die Entwicklung des Teetrinkens in Ostfriesland seit dem 17. Jahrhundert, als die ersten Schiffe der Niederländischen Ostindien-Kompanie Tee in die Region brachten.
- Besonders beeindruckend ist die Sammlung historischer Teeservices, darunter echte ostfriesische Porzellane aus dem 18. und 19. Jahrhundert.
- Ein eigener Bereich widmet sich der Ostfriesischen Teezeremonie, die seit 2016 sogar als immaterielles Kulturerbe anerkannt ist.
- Ergänzt wird das Ganze durch das Heimatmuseum, das die Geschichte der Stadt Norden, des Handwerks und des bürgerlichen Lebens zeigt – vom Kaufmannshaus bis zur alten Apotheke.
Das Museum ist viel größer, als man zunächst denkt, und man kann dort locker ein bis zwei Stunden verbringen, ohne dass es langweilig wird.
📸 Unsere Eindrücke
Und hier nun unsere Eindrücke von dort – und man merkt den Bildern an, wie vielseitig das Museum ist: Tee, Geschichte, Handwerk, alte Räume, kleine Details. Ein richtig schöner Stopp auf unserer Tour durch Norden.
🏖️ Weiter nach Norddeich – Hundestrand, Hitze & ein entspannter Nachmittag im Strandkorb
Im Anschluss an unseren Besuch in Norden sind wir weiter nach Norddeich gefahren. Eigentlich wollten wir uns dort nur kurz den Hundestrand anschauen – aber da es inzwischen richtig heiß geworden war, sind wir gleich dageblieben und haben uns für den Rest des Tages einen Strandkorb gemietet. Eine perfekte Entscheidung bei dem Wetter.
Der Hundestrand in Norddeich ist wirklich gut gemacht:
- komplett eingezäunt,
- mit Hundetränke,
- viel Platz zum Toben,
- und sogar einem kleinen Agility‑Spielpark.
So konnten die Hunde frei laufen, ohne dass man ständig aufpassen musste, dass jemand wegläuft oder sich in Richtung Hauptstrand verirrt.
Zwischendurch haben wir uns an einer der Strandbuden noch etwas zu essen geholt und einfach den Nachmittag genossen – Meerblick, leichter Wind, die Hunde im Sand, und wir gemütlich im Schatten des Strandkorbs. Genau so stellt man sich einen Sommertag an der Nordsee vor.
Den Agility‑Bereich haben wir erst am Abend genutzt, als es etwas abgekühlt hatte. Da hatten die Hunde wieder richtig Energie und konnten sich noch einmal austoben, bevor wir den Tag langsam ausklingen ließen.
🌅 Ein schöner Sonnenuntergang zum Abschluss
Zum Abend hin hat sich der Himmel dann noch einmal richtig Mühe gegeben. Über Norddeich gab es einen wunderschönen Sonnenuntergang, den wir natürlich nicht einfach vorbeiziehen lassen konnten. Die Farben wurden von Minute zu Minute intensiver – warmes Orange, ein Hauch Rosa, dazu das glitzernde Wasser und die langen Schatten am Strand.
Natürlich wollte dieser Moment fotografiert werden. Also haben wir die Kameras noch einmal ausgepackt und die letzten Sonnenstrahlen eingefangen, während die Hunde entspannt im Sand lagen und der Tag langsam zur Ruhe kam. Ein perfekter Abschluss für einen heißen, aber rundum gelungenen Tag an der Nordsee.
🎶 Samstag, 20.06.2026 – Der letzte Urlaubstag beginnt in Neuharlingersiel
Unseren letzten Urlaubstag haben wir in Neuharlingersiel begonnen, wo an diesem Wochenende das Shanty‑Festival stattfand. Die Veranstaltung war rund um den Hafen aufgebaut, und es gab eine zentrale Bühne, auf der die verschiedenen Gruppen nacheinander aufgetreten sind. Die Stimmung war maritim, viele Besucher waren unterwegs, und überall lag dieser typische Hafencharme in der Luft.
Musikalisch war das Ganze allerdings nicht so ganz unser Geschmack. Die Shanty‑Chöre haben sich zwar ordentlich ins Zeug gelegt, aber so richtig abgeholt hat es uns nicht. Trotzdem war es interessant, einmal hineinzuhören und die Atmosphäre mitzunehmen — schließlich erlebt man so ein Festival nicht jeden Tag.
⚓ Weiter nach Carolinensiel – ein fotogener Hafen bei jedem Wasserstand
Nach dem Shanty‑Festival in Neuharlingersiel sind wir weiter nach Carolinensiel gefahren. Und tatsächlich: Der Hafen war heute Mittag deutlich fotogener. Das liegt vor allem daran, dass Carolinensiel einen tideunabhängigen Museumshafen hat. Das Wasser steht hier immer im Becken, egal ob Ebbe oder Flut ist – und genau das macht ihn zu jeder Tageszeit attraktiv für Fotos.
In Neuharlingersiel ist das anders: Dort wirkt der Hafen bei Ebbe oft eher leer und trocken, weil sich das Wasser komplett zurückzieht. Schöne Hafenfotos gelingen dort eigentlich nur bei Flut, wenn die Kutter im Wasser liegen und sich die Masten im Hafenbecken spiegeln.
Carolinensiel dagegen hat diesen konstanten, ruhigen Wasserspiegel, der die historischen Gebäude, die kleinen Boote und die Backsteinfassaden wunderbar reflektiert. Heute war das Licht dazu noch richtig gut – warm, klar und perfekt für ein paar stimmungsvolle Aufnahmen. Also sind wir eine Weile durch den Hafen geschlendert und haben die Atmosphäre genossen, bevor es für uns weiterging.
🌊 Nachmittags weiter nach Schillig – Strand, Spaziergang & Hundeeis
Am Nachmittag sind wir dann weiter nach Schillig gefahren. Dort haben wir einen gemütlichen Spaziergang am Strand gemacht und einfach die Weite, den Wind und das Licht genossen. Schillig hat ja diesen ganz eigenen Charakter: viel Platz, heller Sand, ein weiter Horizont und immer ein bisschen Nordseeluft im Gesicht.
Zum Abendessen sind wir direkt am Strand geblieben. Es gibt kaum etwas Schöneres, als mit Blick aufs Meer zu essen, während die Sonne langsam tiefer sinkt und die Wellen leise anrollen. Die Hunde haben es sich derweil im Sand bequem gemacht — und bei dem warmen Wetter gab es für sie natürlich auch wieder ein Hundeeis, das sie mit sichtbarer Begeisterung verputzt haben.
Wir haben uns Zeit gelassen, sind noch ein Stück am Wasser entlanggelaufen und haben die entspannte Stimmung auf uns wirken lassen. Ein paar Eindrücke aus Schillig haben wir natürlich auch festgehalten — das Licht war einfach zu schön, um die Kamera in der Tasche zu lassen.
🌇 Abendstimmung in Carolinensiel – ein ruhiger Ausklang des letzten Urlaubstages
Zum Abschluss des Tages sind wir noch einmal nach Carolinensiel zurückgefahren. Nach dem warmen, langen Tag tat es richtig gut, sich dort in den Abendstunden noch etwas Kühles zu trinken zu gönnen und die entspannte Hafenatmosphäre zu genießen.
Der Museumshafen hatte zu dieser Zeit eine ganz besondere Stimmung: ruhiges Wasser, warmes Licht, langsam länger werdende Schatten. Als die Sonne sich dem Horizont näherte, wurde das Licht immer weicher – genau die Art von Moment, die man einfach festhalten möchte.
Also habe ich zum letzten Mal an diesem Urlaubstag die Kamera ausgepackt und den Sonnenuntergang im Hafen von Carolinensiel fotografiert. Die Spiegelungen im Wasser, die historischen Boote und das warme Abendlicht haben diesen Abschluss perfekt gemacht. Ein ruhiger, schöner Moment, der den letzten Urlaubstag würdig abgerundet hat.
🌅 Fazit dieser zweiwöchigen Reise – Nordsee pur, von Ruhe bis Erlebnis
Wenn man auf diese zwei Wochen zurückblickt, dann wird erst richtig deutlich, wie abwechslungsreich und erholsam diese Zeit war. Es war keine Reise, die von großen Highlights oder spektakulären Programmpunkten lebte — sondern von vielen kleinen Momenten, die sich zu einem richtig runden Gesamterlebnis zusammengefügt haben.
Wir haben in diesen vierzehn Tagen unglaublich viel gesehen:
- historische Orte und Museen, die uns positiv überrascht haben,
- Häfen, die je nach Wasserstand völlig unterschiedlich wirken,
- Strände, an denen man die Zeit vergisst,
- und Dörfer, die mit ihrem eigenen Charme sofort entschleunigen.
Dazu kamen die vielen fotografischen Augenblicke: ruhige Morgenstimmungen, lebendige Hafenszenen, warme Sonnenuntergänge und immer wieder diese typischen Nordsee‑Lichtspiele, die man so nur hier bekommt.
Auch die Hunde hatten ihre perfekte Mischung aus Action und Entspannung: Hundestrände, Hundeeis, Agility‑Park, viel Platz zum Laufen und jede Menge neue Eindrücke. Und wir selbst hatten Zeit, runterzukommen, durchzuatmen und einfach mal wieder im Moment zu sein.
Am Ende waren es zwei Wochen, die gezeigt haben, wie gut die Nordsee tut — mit ihrer Weite, ihrem Licht, ihrer Gelassenheit und ihrer Mischung aus Natur, Kultur und kleinen Entdeckungen. Eine Reise, die nicht laut war, aber nachhaltig wirkt. Und die Lust macht, irgendwann wiederzukommen.