🚵♂️📸 LA Trails 2026 – Fotoclub on Tour zwischen Startnummern, Staub und Stärkung
Am 24. Mai 2026 durfte ich zusammen mit zwei Freunden aus dem Fotoclub Laufach mal wieder raus in die Natur – und zwar zu den LA Trails in Laufach und Umgebung.
Mountainbikes, Wald, Action, Adrenalin – und wir mittendrin mit unseren Kameras, bereit für alles, was schneller fährt als ein durchschnittlicher Fotoclub‑Ausflugsteilnehmer.
Die LA Trails sind Mountainbike‑Strecken in Laufach und Heigenbrücken, die im sogenannten Enduro‑Race gefahren werden.
Ich habe mir vor Ort erklären lassen, dass Enduro im Grunde bedeutet:
„Du fährst nicht nur runter, du fährst auch hoch. Und zwar selbst.“
Im Gegensatz zum Downhill, wo man bequem nach oben chauffiert wird, müssen die Teilnehmer hier eigenständig zu den Startpunkten hochradeln.
Ich habe kurz darüber nachgedacht, ob ich das auch mal ausprobieren sollte – und mich dann wieder meiner Kamera zugewandt. Man muss ja realistisch bleiben.
Das Rennen bestand aus 6 Trails, und gestartet wurde am Parkplatz unterhalb der Schule in Laufach.
Dort herrschte schon am Morgen eine Mischung aus Sportevent, Dorffest und kulinarischem Paradies.
Es gab wirklich alles:
- Kaffee und Kuchen ☕🍰
- Kaltgetränke 🥤
- belegte Brötchen 🥪
- Pizza 🍕
- Würstchen 🌭
- Curry 🍛
Kurz gesagt: Wer hier hungrig blieb, hatte entweder keinen Appetit oder war gerade auf einem Trail verschollen.
Wir haben am Morgen erst einmal die Stimmung bei der Startnummernausgabe eingefangen.
Da trifft man die ganze Bandbreite:
Von hochmotivierten Fahrern, die aussehen, als hätten sie schon drei Trails hinter sich, bis zu entspannten Frühaufstehern, die erst mal einen Kaffee brauchen, bevor sie überhaupt wissen, wie sie heißen – geschweige denn, welche Startnummer sie tragen.
Für uns Fotografen war das der perfekte Einstieg: viel Bewegung, viele Gesichter, viele Geschichten – und die Gewissheit, dass der Tag noch deutlich actionreicher werden würde.
🗣️🚵♂️ Fahrerbriefing – oder: Wenn 100-200 Mountainbiker gleichzeitig zuhören (oder so tun)
Gegen 10:00 Uhr gab es dann das große Fahrerbriefing – der Moment, in dem noch einmal alle wichtigen Infos zum Ablauf durchgegeben wurden.
Also theoretisch. Praktisch ist ein Fahrerbriefing bei einem Enduro‑Race eine faszinierende Mischung aus Konzentration, Vorfreude und „Wo ist eigentlich meine Startnummer?“.
Beim Enduro‑Rennen ist das Briefing besonders wichtig, denn hier geht es nicht nur um die Abfahrten.
Enduro bedeutet nämlich:
- Die Stages (also die Wertungsabschnitte) gehen bergab.
- Die Transfers (also die Wege zwischen den Stages) müssen die Fahrer selbst hochstrampeln.
- Zeit genommen wird nur bergab – aber wer zu spät oben ankommt, hat trotzdem ein Problem.
- Und wer glaubt, Enduro sei „Downhill light“, hat noch nie versucht, mit Puls 180 und Helm schief auf dem Kopf einen Startpunkt zu finden.
Beim Briefing wurden also noch einmal die wichtigsten Punkte erklärt:
Wo geht’s lang?
Welche Stage startet wann?
Wo stehen die Streckenposten?
Und ganz wichtig: Wo gibt’s später Kaffee und Kuchen?
Wir standen natürlich mittendrin und haben die Stimmung eingefangen:
Fahrer, die hochkonzentriert lauschen.
Fahrer, die so tun, als würden sie lauschen.
Und Fahrer, die schon jetzt aussehen, als hätten sie die ersten zwei Trails hinter sich – dabei war es gerade mal zehn Uhr.
Für uns Fotografen war das Briefing der perfekte Moment, um die Mischung aus Nervosität, Vorfreude und leichtem Morgenchaos festzuhalten.
Denn eines ist sicher:
Bevor die Reifen rollen, rollen erst mal die Augen – meistens, wenn der Sprecher sagt: „Die Transfers sind dieses Jahr ein bisschen knackiger.“
🚵♂️🔧 Letzte Vorbereitungen – Schrauben, Schwitzen, Startklar
Nach dem Fahrerbriefing ging es dann in die heiße Phase: die letzten Vorbereitungen vor dem Start der ersten Gruppe.
Das ist dieser magische Moment, in dem sich der Parkplatz unterhalb der Schule in eine Mischung aus Boxengasse, Campingplatz und improvisierter Werkstatt verwandelt.
Überall wurde noch schnell etwas gerichtet:
- Helme zurechtgerückt
- Handschuhe gesucht (meistens am eigenen Gürtel hängend)
- Reifendruck geprüft
- Startnummern festgezurrt
- Und natürlich: „Hat jemand noch einen Inbus?“ – die wahrscheinlich meistgestellte Frage im Mountainbike‑Universum
Während die Fahrer ihre Bikes startklar machten, war auch die Bergwacht schon voll im Einsatz.
Die Teams trafen ebenfalls ihre letzten Vorbereitungen, checkten Positionen an den Trails.
Man merkte sofort:
Hier sind Profis am Werk, die dafür sorgen, dass alle Fahrer sicher durch den Tag kommen – egal ob sie elegant über Wurzeln gleiten oder eher die Kategorie „Ich wollte eigentlich bremsen“ sind.
Für uns Fotografen war das ein dankbarer Moment:
Konzentrierte Gesichter, letzte Checks, gespannte Stimmung – und überall kleine Szenen, die zeigen, wie viel Herzblut in so einem Event steckt.
Die Luft vibrierte schon vor Vorfreude, die ersten Fahrer rollten langsam Richtung Start, und man wusste:
Jetzt geht’s gleich richtig los.
🚦🚵♂️ Startprozedere – oder: Wenn 20er‑Gruppen wie Tetrisblöcke durch den Wald geschoben werden
Ab 10:30 Uhr wurde es ernst: Die erste Gruppe mit 20 Teilnehmern rollte an den Start.
Danach ging es im 10‑Minuten‑Takt weiter, immer wieder neue 20 Fahrer, die sich wie ein perfekt getakteter Mountainbike‑Zug in Bewegung setzten.
An den eigentlichen Trails selbst wurde dann im 30‑Sekunden‑Rhythmus gestartet – ein Tempo, bei dem man als Fotograf manchmal schneller reagieren muss als die Autofokus‑KI der Kamera.
Ich habe noch schnell die ersten zwei „Größen“ beim Aufbruch fotografiert – du weißt schon, die Sorte Fahrer, die schon im Stand aussehen, als würden sie gleich die Schwerkraft neu verhandeln – und bin dann direkt weiter zu unserem ersten Spot.
📸🗺️ Fotografen‑Strategie: Drei Trails, drei Leute, drei Tage Vorbereitung
Fotografisch hatten wir uns die sechs Trails clever aufgeteilt:
- Trail 1, 3 und 5 → Fotografin eines Sponsors
- Trail 2, 4 und 6 → wir vom Fotoclub Laufach
Damit war klar: Wir haben die geraden Zahlen, sie die ungeraden – mathematisch sauber, fotografisch sinnvoll.
In den Tagen vor dem Rennen hatten wir unsere drei Trails schon einmal ausgekundschaftet.
Das bedeutete:
- Spots suchen
- Licht prüfen
- Perspektiven testen
- Wege abschreiten
- Und natürlich: herausfinden, wo man parken kann, ohne dass man später rückwärts aus einem Waldweg rangieren muss, der eigentlich nur für Eichhörnchen gedacht ist
All das haben wir in einer Google‑Maps‑Karte dokumentiert – inklusive Parkmöglichkeiten, Fotospots und „Hier bitte nicht stolpern“-Hinweisen.
Sehr hilfreich war auch die Karte des Veranstalters, auf der Parkplätze, Zugänge und empfohlene Fotopunkte eingezeichnet waren.
Dazu gab es Infos, wann ungefähr welcher Trail befahren wird – Gold wert, wenn man nicht zufällig am falschen Hang steht, während die Action gerade drei Täler weiter stattfindet.
📸🌲 Trail 2 – Der „Engländer“ und meine erste Action‑Position
Am Trail 2 angekommen, ging’s für mich direkt an die Arbeit: eine gute Position zum Fotografieren finden.
Das ist bei einem Enduro‑Rennen ungefähr so wie Stühle suchen beim Musical Chairs – nur dass die Stühle aus Wurzeln, Steinen und Hanglagen bestehen und man hofft, dass man nicht selbst unfreiwillig Teil der Action wird.
Meine beiden Fotoclub‑Freunde hatten sich an diesem Trail schon strategisch verteilt.
Man merkte sofort:
Wir hatten einen Plan.
Oder zumindest taten wir so.
Ich habe mir dann eine Stelle ausgesucht, an der ich möglichst viel Action einfangen konnte:
Sprünge, schnelle Kurven, dynamische Bewegungen – und natürlich diese herrlichen Gesichtsausdrücke, wenn Fahrer gleichzeitig bremsen, beschleunigen und hoffen, dass der Reifen hält.
Von meiner ersten Position aus konnte ich direkt loslegen:
- Sprünge, bei denen man sich fragt, ob die Fahrer heimlich Flügel montiert haben
- Action pur, wenn Bikes durch die Kurve schießen wie ferngesteuert
- Gesichtsausdrücke, die irgendwo zwischen Konzentration, Adrenalin und „Bitte lass mich nicht stürzen“ liegen
- Tele‑Aufnahmen, die jedes Detail einfangen
- Und die ersten Mitzieher, bei denen man als Fotograf selbst kurz zum Sportler wird, weil man sich mitdreht wie ein Karussell
Kurz gesagt: Der Engländer hat geliefert.
Und ich auch.
🌞📸 Trail 2 – Meine zweite Position: Sonne, Speed und perfekte Mitzieher
An meiner zweiten Position am Trail 2 hatte ich dann richtig Glück:
Ein Streckenabschnitt lag voll in der Sonne, und das war für mich natürlich wie ein Geschenk des Fotogottes.
Während im Wald oft diffuses Licht herrscht und man ständig zwischen Schatten und Highlights jongliert, bot dieser Spot endlich das, was Fotografen lieben: Kontrast, Klarheit und knackige Farben.
Also habe ich die Gelegenheit genutzt und mich erneut an Mitziehern versucht.
Und diesmal mit deutlich besseren Voraussetzungen:
- Viel Licht → kürzere Belichtungszeiten möglich
- Klare Sicht → keine Äste, die sich heimlich ins Bild schleichen
- Schnelle Fahrer → perfekte Motive für dynamische Bewegungsunschärfe
- Und genug Platz → damit ich nicht selbst unfreiwillig Teil der Strecke werde
Die Fahrer schossen hier mit ordentlich Tempo vorbei, und genau das machte die Szene so spannend.
Man konnte richtig sehen, wie die Bikes über den Waldboden flogen, wie die Reifen Grip suchten und wie die Fahrer versuchten, gleichzeitig schnell, kontrolliert und fotogen zu sein.
Die Mitzieher funktionierten an dieser Stelle besonders gut:
Der Hintergrund zog schön weich vorbei, während die Fahrer gestochen scharf im Fokus standen – zumindest meistens.
Denn wie jeder Fotograf weiß:
Ein guter Mitzieher ist wie ein guter Espresso.
Man braucht Timing, Gefühl und manchmal auch einfach Glück.
Für mich war dieser sonnige Abschnitt definitiv einer der fotografischen Highlights des Tages.
Und die Bilder zeigen genau das: Geschwindigkeit, Energie und diesen besonderen Flow, den man nur auf einem sonnendurchfluteten Trail einfangen kann.
🐑➡️🚵♂️ Vom Trail 2 zum Trail 4 – und plötzlich: der Schafs‑Trail
Nachdem ich meine sonnige Mitzieh‑Position am Trail 2 ausgereizt hatte, ging es für mich auch schon weiter Richtung Trail 4.
Und dann passierte es:
Ich begegnete einem Schafs‑Trail.
Ja, richtig gelesen.
Kein offizieller Enduro‑Trail, kein nummerierter Abschnitt, kein Startpunkt – sondern eine kleine Schafherde, die offenbar beschlossen hatte, ihren ganz eigenen Bonus‑Trail zu eröffnen.
Ein paar Eindrücke:
- Die Schafe wirkten erstaunlich entspannt, als wären sie die wahren Trail‑Profis
- Der Weg war perfekt ausgetreten – vermutlich durch jahrhundertelanges Schaf‑Enduro
- Und ich musste kurz überlegen, ob ich nicht einfach hier bleibe und eine neue Fotostrecke „Wolle statt Wurzeln“ starte
Es war einer dieser Momente, die man bei einem Mountainbike‑Event nicht erwartet, die aber genau deshalb so herrlich sind.
Während die Fahrer auf den offiziellen Trails um Sekunden kämpften, schauten mich die Schafe an, als wollten sie sagen:
„Stress dich nicht, wir machen das hier schon seit Generationen.“
Nach diesem kleinen Bonus‑Trail‑Abenteuer ging es für mich weiter Richtung Trail 4 – bereit für die nächste Runde Action, Staub und Fotomotive.
🏔️🚵♂️📸 Trail 4 – Winterloch: 700 Meter bergauf, eine Monsterschanze und Mut in verschiedenen Dosierungen
Am Trail 4, dem legendären Winterloch, begann für mich erst einmal der sportliche Teil des Tages.
Ich hatte am Parkplatz am Pollasch geparkt – und von dort aus ging es rund 700 Meter bergauf durch den Wald zu meinem Fotospot.
700 Meter klingen nach einem gemütlichen Spaziergang.
700 Meter bergauf mit Kamera, Tele, Rucksack und dem Gefühl, dass die Schwerkraft heute besonders motiviert ist, fühlen sich dagegen an wie ein kleines persönliches Enduro‑Race.
Oben angekommen war klar:
Der Weg hat sich gelohnt.
Ich hatte mir für diesen Trail nur einen einzigen Spot vorgenommen – aber was für einen:
Die große Sprungschanze, das Herzstück des Winterlochs.
Ein Abschnitt, an dem die Fahrer nicht nur fahren, sondern fliegen.
Und an dem man als Fotograf hofft, dass man selbst nicht plötzlich im Landegebiet steht.
Während ich mich oben positionierte, verteilten sich meine Fotoclub‑Kollegen strategisch über den Trail:
- Einer fuhr ebenfalls zu Trail 4, allerdings zum Hohlweg am Ende des Trails
- Der andere blieb noch etwas länger an Trail 2, um dort weitere Action einzufangen
So hatten wir den gesamten Trail fotografisch sauber abgedeckt – von „Startklar“ bis „Staubwolke“.
Ich blieb an meinem Spot etwa eine Stunde und konnte dort richtig viele starke Fotos machen:
Sprünge, Landungen, Staubfahnen, konzentrierte Fahrer, dynamische Bewegungen – alles, was ein Enduro‑Trail hergibt.
Und noch ein spannender Beobachtungspunkt:
Nur etwa jeder zweite Fahrer hat sich tatsächlich über die Schanze getraut.
Die anderen sind seitlich vorbeigerollt – völlig erlaubt, aber natürlich deutlich langsamer und damit ein echter Zeitfresser.
Man konnte richtig sehen, wie sich manche Fahrer oben kurz fragten:
„Fliegen oder lieber leben?“
Und dann entsprechend entschieden.
Für mich als Fotograf war das natürlich perfekt:
Mutige Flieger, vorsichtige Umfahrer, spektakuläre Szenen – und jede Menge Material für die nachfolgenden Bilder.
🏁📸 Trail 6 – Bänkchen: Zieleinlauf, Team‑Treffen und die letzten Action‑Shots
Nach meinem Fotoshooting am Trail 4 ging es für mich wieder zurück zum Auto – diesmal zum Glück bergab, was sich nach 700 Metern Aufstieg fast wie Urlaub anfühlte.
Von dort aus fuhr ich zurück nach Laufach, zum Zieleinlauf des Trail 6, dem sogenannten Bänkchen.
Hier sollte der Tag für die Fahrer enden – und für uns Fotografen noch einmal richtig spannend werden.
Dort angekommen, sah ich schon meinen Fotoclub‑Kollegen, der länger am Trail 2 geblieben war.
Er hatte sich bereits am Zieleinlauf positioniert und war voll im „Ich‑hab‑den‑besten‑Spot“-Modus.
Der zweite Kollege würde später ebenfalls hier auftauchen, sodass wir am Ende wieder komplett waren – wie ein Fotoclub‑Avengers‑Assemble.
Ich habe zunächst einige Aufnahmen direkt am Zieleinlauf gemacht:
Fahrer, die völlig ausgepowert, aber glücklich ins Ziel rollten.
Fahrer, die noch einmal alles gaben, obwohl die Beine wahrscheinlich schon seit Trail 4 protestierten.
Und Fahrer, die einfach froh waren, dass es jetzt keine weiteren Höhenmeter mehr gab.
Danach bin ich noch ein paar Hundert Meter oberhalb an die Strecke gelaufen, um dort weitere Action‑Szenen einzufangen.
Der Abschnitt war perfekt:
Schwung, Staub, Wurzeln – und Fahrer, die trotz Erschöpfung noch einmal richtig Gas gaben.
Man merkte, dass viele hier noch ein letztes Mal zeigen wollten, was in ihnen steckt.
Und so entstanden am letzten Trail noch einmal richtig viele starke Bilder – wie nachfolgend zu sehen ist.
Trail 6 – auf den letzten Metern vor dem Ziel
🍰🥤 Zurück am Startpunkt – Zeit für Stärkung und letzte Eindrücke
Nachdem ich am Trail 6 die letzten Action‑Shots eingefangen hatte, ging es für mich wieder zurück zum Startpunkt.
Und ganz ehrlich: Nach all den Höhenmetern, Waldwegen und Fotospots war der Gedanke an Essen und Trinken fast so motivierend wie ein E‑Bike im Turbo‑Modus.
Zurück am Parkplatz herrschte immer noch reger Betrieb.
Fahrer kamen ins Ziel, Zuschauer schlenderten zwischen den Ständen umher, und überall hörte man Gespräche über Lieblings‑Trails, verpasste Linien und „diesen einen Sprung, der eigentlich ganz gut war, wenn man mal von der Landung absieht“.
Ich habe mir erst mal etwas zu trinken und eine Kleinigkeit zu essen gegönnt – schließlich muss auch ein Fotograf seine Akkus wieder aufladen.
Und natürlich habe ich dabei weitere Impressionen eingefangen:
- Fahrer, die stolz ihre Startnummern präsentierten
- Bikes, die aussahen, als hätten sie gerade eine Schlammpackung hinter sich
- Zuschauer, die sich zwischen Kaffee, Curry und Kuchen nicht entscheiden konnten
- Und diese typische Mischung aus Erschöpfung und Euphorie, die man nur nach einem Enduro‑Race findet
Es war der perfekte Abschluss eines langen, actionreichen Tages – und gleichzeitig der Moment, an dem man merkt, wie viel Herzblut in dieser Veranstaltung steckt.
Menschen, die Spaß haben.
Fahrer, die alles gegeben haben.
Und ein Fotoclub, der wieder einmal mit vollen Speicherkarten nach Hause fährt.
🏆🎉 Zum Abschluss: Siegerehrung und strahlende Gesichter
Zum Abschluss des Tages stand dann noch die Siegerehrung auf dem Programm – für alle Gruppen: Frauen, Männer, Jugend und die verschiedenen Leistungsklassen.
Ein Moment, der immer eine ganz besondere Stimmung hat.
Egal wie anstrengend die Trails waren, egal wie viel Staub in den Schuhen steckt oder wie viele Höhenmeter in den Beinen brennen – bei der Siegerehrung sieht man nur noch stolze Gesichter.
Die Fahrerinnen und Fahrer versammelten sich vor der Bühne, manche noch mit Helm auf dem Kopf, andere schon halb im „Ich‑hab’s‑geschafft“-Modus.
Medallion wurden überreicht, Urkunden verteilt, Hände geschüttelt, Schultern geklopft.
Und natürlich wurde gejubelt – mal laut, mal leise, aber immer ehrlich.
Für uns Fotografen war das der perfekte Abschluss:
Emotionen, Freude, Erleichterung, Teamgeist – all das, was ein Event wie die LA Trails so besonders macht.
Ein schöner, runder Ausklang eines langen, actionreichen Tages.
Und ein Moment, der zeigt, wie viel Leidenschaft in diesem Sport steckt – bei den Fahrern, bei den Organisatoren und natürlich auch bei uns hinter der Kamera.
🌤️📸 Fazit – Ein perfekter Tag auf den LA Trails
Das war für uns ein wunderschöner Tag bei bestem Wetter – auch wenn wir (genau wie die Teilnehmer) ordentlich ins Schwitzen gekommen sind.
Sonne, Action, Wald, Fotospots, Höhenmeter und jede Menge gute Laune: Die LA Trails haben wirklich alles geboten, was ein Enduro‑Event ausmacht.
Besonders beeindruckend war, wie exzellent organisiert die Veranstaltung war.
Wenn man bedenkt, dass der Laufacher Mountainbike‑Verein dieses Event zum allerersten Mal ausgerichtet hat, kann man nur den Hut ziehen.
Von der Streckenführung über die Verpflegung bis hin zur Sicherheit und den Infos für Fotografen – alles lief reibungslos und mit viel Herzblut.
Wir sind uns sicher:
Das war garantiert nicht die letzte Veranstaltung dieser Art in Laufach.
Und wir vom Fotoclub Laufach sind beim nächsten Mal ganz bestimmt wieder dabei – mit vollen Akkus, frischen Speicherkarten und der gleichen Begeisterung wie dieses Jahr.
Ein großes Dankeschön an den Verein, der es uns ermöglicht hat, hier zu fotografieren und Teil dieses großartigen Tages zu sein.