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eNordkappChallenge 2025 – Etappe 9, 04.01.2026
Nordkapp ❄️🌬️📸✨
Der große Tag begann erstaunlich gemütlich: gemeinsames Frühstück in einem der beiden Häuser in Skarsvåg, warme Stube, gute Laune – und das Wissen, dass heute der Moment kommen würde, auf den alle seit Tagen hingefiebert hatten.
Danach brachen wir auf Richtung Nordkapp. Das Wetter war freundlich, aber der Wind hatte eindeutig beschlossen, heute die Hauptrolle zu übernehmen. Immerhin: Die Schranke war offen, also konnten wir ohne Wartezeit hochfahren.
Um 11:20 Uhr standen tatsächlich alle Fahrzeuge am Nordkapp bereit. Ein kurzer Moment des Staunens: Waren wir wirklich mal planmäßig?
Dann ging es gemeinsam zur berühmten Nordkapp‑Kugel. Dort entstanden die klassischen Fotos: alle Teilnehmer zusammen, jedes Team einzeln, lachende Gesichter, eisiger Wind, unvergessliche Stimmung.
Danach zurück zu den Autos für weitere Aufnahmen – man kann ja nie genug Nordkapp‑Bilder haben.
Anschließend gab es noch mal weitere Gruppenfotos.
Im Anschluss war der Tag zur freien Verfügung. Team501 und Team502 machten sich bereits auf den Heimweg. Ich hingegen gönnte mir ein Ticket für die Nordkaphalle: Café, Souvenirshop, Museum – das volle Programm. Im Shop suchte ich ein paar Mitbringsel aus und traf dabei auch wieder einige Teams. Danach ging es ins Museum und schließlich zu einem kleinen Mittagssnack im Café.
Draußen übernahm Peer die Nordkaphalle, während ich noch einmal zur Kugel ging, das Gelände erkundete und natürlich weiter fotografierte. Peer empfahl mir später den Film im Kino der Nordkaphalle – und er hatte recht. Also schaute ich ihn mir ebenfalls an, bevor wir gemeinsam zurück nach Skarsvåg fuhren.
Dort nutzte ich die Zeit bis zum Abendessen für Bildbearbeitung. Schließlich stand der letzte gemeinsame Abend an – und der sollte besonders werden.
Im North Cape Winter & Christmas House wartete ein großes Buffet: Fisch, Rentier, Königskrabben und zum Dessert Waffeln. Von allem reichlich. Zum Abschluss bekam jeder Teilnehmer eine #eNC2025‑Medaille – ein schöner Moment, der die Reise würdig abrundete.
Doch der Tag war noch nicht vorbei. Peer und ich machten uns noch einmal auf den Weg zum Nordkapp. Es waren Nordlichter vorhergesagt, und diese Chance wollten wir uns nicht entgehen lassen. Die anderen Teams waren zu müde und blieben in Skarsvåg.
Gegen 22 Uhr erreichten wir das Nordkapp. Nach einem kurzen Plausch mit dem Nachtwächter warteten wir im Auto – bis Peer plötzlich sagte: „Schau mal rechts raus… sind das Nordlichter oder Wolken?“ Ein schneller Test mit dem iPhone: Wenn das Wolken waren, dann sehr grüne.
Also raus aus dem Auto, Stativ aufbauen, Kamera bereitmachen – und schon hatten wir unser erstes richtig gutes Polarlichtfoto direkt am Nordkapp. Und dann legte der Himmel erst richtig los. Immer mehr Licht, immer mehr Bewegung, ein Spektakel, das man kaum beschreiben kann.
Ich packte meinen Nodalpunktadapter aus und wir schafften sogar ein 270°‑Panorama mit dem Audi und der Nordkaphalle – trotz fast vollem Mond. Danach ging es noch einmal zur Nordkapp‑Kugel für weitere Aufnahmen. Als die Nordlichter langsam schwächer wurden, machten wir uns auf den Rückweg – auch, weil die Schranke um 23 Uhr schließt.
Doch selbst auf der Abfahrt zeigte der Himmel noch einmal, was er kann. Ein paar Handyfotos mussten noch sein.
Was für ein Abschluss.
Nordlichter. Am Nordkapp. In dieser Nacht.
Ein Moment, der sich tief in die Erinnerung brennt – und definitiv einer der Höhepunkte dieser gesamten Reise.