eNordkappChallenge 2025 – Etappe 7

Beitrag 10 von 22 in der Serie eNordkappChallenge 2025

eNordkappChallenge 2025 – Etappe 7, 02.01.2026

Von Kilpisjärvi nach Alta (ca. 316km) ❄️📸🇳🇴

Der Tag begann so, wie man es in Lappland erwartet: eisige Kälte, klare Luft und das Gefühl, dass selbst die Schneeflocken leise knistern. Von Kilpisjärvi aus machten wir uns auf den Weg Richtung Norwegen, mit Alta als Etappenziel – eine Strecke, die landschaftlich so beeindruckend ist, dass man eigentlich alle fünf Minuten anhalten möchte.

Und genau das haben wir getan.

Immer wieder legten wir Fotostopps ein, weil die verschneiten Hügel, die zugefrorenen Seen und die weiten, weißen Ebenen einfach zu schön waren, um sie nur durch die Windschutzscheibe zu betrachten. Die Landschaft wirkte wie frisch aus einem Wintermärchen – nur mit dem kleinen Unterschied, dass wir mittendrin standen und unsere Finger trotz Handschuhen langsam an die Grenzen der Beweglichkeit kamen.

Doch jede Aufnahme war es wert.

Diese Etappe war der perfekte Auftakt für einen Tag, an dem Norwegen uns zeigen wollte, wie spektakulär Winter wirklich sein kann.

In Alta angekommen, setzte Peer mich direkt am UNESCO‑Weltkulturerbe – dem Alta Museum ab. Während er weiterfuhr, tauchte ich in die faszinierende Welt der Felszeichnungen ein und lief dabei prompt Team505 über den Weg – Lappland ist groß, aber die eNC‑Welt ist klein.

Da Fotografen bekanntlich immer ein Auge auf gute Motive haben, fragte ich im Museum nach, ob wir nach der Schließung ein paar Fotos mit den Autos direkt vor dem Eingang machen dürften. Zu meiner Freude gab es ein freundliches „Ja, klar!“ – und dieses Angebot ließen sich Team501 und Team506 natürlich nicht entgehen.

Nachdem das Museum seine Türen geschlossen hatte, verwandelte sich der Eingangsbereich kurzerhand in ein kleines eNC‑Fotoset.

Anschließend fuhr ich mit Team501 weiter in die Innenstadt von Alta, bereit für die nächsten Eindrücke, Motive und Geschichten dieses winterlichen Abenteuers.

In Alta setzten wir unseren kleinen Foto‑Marathon fort – diesmal mitten in der Fußgängerzone, wo sich winterliche Ruhe und nordische Gelassenheit perfekt als Kulisse eigneten. Danach ging es weiter zur Nordlichtkathedrale, deren futuristische Architektur im Schnee aussieht, als hätte jemand ein Raumschiff elegant in die Stadt gestellt. Natürlich mussten wir auch dort die Kameras wieder glühen lassen.

Und weil Fotografieren bei Minusgraden irgendwann zu einer sportlichen Höchstleistung wird, gönnten wir uns anschließend eine heiße Schokolade. Ein kurzer Moment Wärme, bevor es wieder hinaus in die arktische Kulisse ging – und genau die richtige Mischung aus Genuss und Abenteuer, die diese Reise so besonders macht.

Von Alta aus machten wir uns noch einmal auf den Weg – diesmal Richtung Sorrisniva Igloo Hotel, dem berühmten Eishotel, das jeden Winter komplett neu aus Schnee und Eis entsteht. Schon die Fahrt dorthin fühlte sich an, als würde man langsam in ein Märchen aus Frost und Stille hineingleiten.

Vor Ort erwartete uns eine Welt, die man kaum in Worte fassen kann: kunstvoll geschnitzte Wände, glitzernde Eisskulpturen, gefrorene Gänge, die im Licht schimmerten, als hätte jemand Diamanten in die Wände eingearbeitet. Jeder Raum war ein kleines Kunstwerk, jedes Detail ein Beweis dafür, wie kreativ man mit Wasser in seinem festen Aggregatzustand sein kann.

Die Besichtigung war ein Highlight dieser Etappe – ein Ort, der gleichzeitig surreal, beeindruckend und erstaunlich gemütlich wirkt, obwohl alles um einen herum buchstäblich gefroren ist. Ein perfekter Zwischenstopp, bevor es weiterging auf unserem winterlichen Abenteuer.

Nach unserem Abstecher zum Eishotel ging es zurück nach Alta, wo der Tag seinen gemütlichen Abschluss fand. Alle Teams kamen zum gemeinsamen Abendessen zusammen – ein perfekter Moment, um sich aufzuwärmen, Geschichten auszutauschen und die Erlebnisse des Tages Revue passieren zu lassen.

Doch natürlich wäre es kein echter eNC‑Tag gewesen, wenn wir nicht noch einmal die Kameras gezückt hätten. Also machten wir uns zum Abschluss auf den Weg zur Nordlichtkathedrale, die im Abendlicht und mit ihrer futuristischen Architektur einfach immer ein spektakuläres Motiv abgibt. Ein paar letzte Fotos, ein paar letzte Lacher – und damit endete eine Etappe, die uns landschaftlich wie menschlich wieder ein Stück näher ans Nordkapp gebracht hat.

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