eNordkappChallenge 2025 – Etappe 4

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❄️ eNordkappChallenge 2025 – Etappe 4

30.12.2025: Von Östersund nach Storuman

Der Tag begann – wie so oft auf dieser Reise – damit, dass ich deutlich früher wach war als jedes Hotelbuffet dieser Welt. Also habe ich mir wieder die Kamera geschnappt und bin zu einem kleinen Morgenspaziergang durch Östersund aufgebrochen. Die Stadt schläft noch, ich laufe schon… so langsam wird das mein persönliches Motto dieser Challenge.

Nach dem Frühstück ging es dann offiziell los auf die 4. Etappe von Östersund nach Storuman (ca. 295km). Unser erster Halt: die Frösö Kyrka zum Sonnenaufgang. Und was für ein Timing – die Kirche lag perfekt im warmen Morgenlicht, als hätte sie extra für uns die Beleuchtung eingeschaltet. Natürlich wurde fleißig fotografiert, denn wer früh aufsteht, darf sich wenigstens mit guten Bildern belohnen.

Nach unserem Fotostopp an der Frösö Kyrka ging es weiter zum Frösötornet. Der Aussichtsturm hat zwar im Winter geschlossen – offenbar hält er Winterschlaf wie ein schwedischer Braunbär – aber das hat uns natürlich nicht davon abgehalten, in der Umgebung ein paar Fotos zu machen. Wenn schon nicht auf den Turm, dann wenigstens die Aussicht drumherum.

Danach machten wir uns auf den Weg Richtung Storuman, dem Ziel der heutigen Etappe. Die Strecke bot wieder reichlich Fotomotive: weite Landschaften, lange Straßen, viel skandinavische Ruhe… und gelegentlich ein Auto, das uns daran erinnerte, dass wir nicht komplett allein in Norrland unterwegs sind.

Zum Abschluss gibt’s noch ein paar Eindrücke vom Weg nach Storuman und aus Storuman selbst – schließlich lebt so ein Roadtrip von genau diesen Momenten zwischen Start und Ziel.

Da wir an diesem Abend ungewöhnlich früh in Storuman angekommen waren, hat es mich gegen 20:00 Uhr noch einmal hinausgezogen – zu einem ganz besonderen Fotostopp: dem Esso Nostalgi Motell & Tankstelle. Eine nostalgische Tankstelle, die im Sommer auch als Hotel und Café dient und im Winter aussieht, als wäre sie direkt aus einem Retro‑Filmset gefallen.

Kaum hatte ich den Audi A6 e‑tron vor der alten Zapfsäule abgestellt, öffnete sich die Tür des Hauses gegenüber und ein älterer Herr kam herüber. Er stellte sich als der Besitzer vor – und war sofort Feuer und Flamme für unser doch recht auffälliges Fahrzeug. Nach ein paar neugierigen Fragen war er begeistert, dass ich Fotos seines kleinen Museums in dieser perfekten Winterkulisse machen wollte.

Und als wäre das nicht schon freundlich genug, gab es gleich noch die offizielle Erlaubnis, mit der Drohne über das Gelände zu fliegen. So wurde aus dem „kurzen Abstecher“ ein rund 45‑minütiges Gespräch über Autos, Nostalgie und schwedische Winterabende. Ein ungeplanter, aber absolut lohnender Zwischenstopp.

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