Urlaub Rügen und Eiderstedt, Mai/Juni 2025

Urlaub 2025 – Teil 1: Rügen zum ersten Mal

In diesem Jahr haben wir unseren Urlaub auf zwei Stationen verteilt. Der erste Teil führte uns vom 17. bis 25. Mai auf die Insel Rügen – für uns ein absolutes Novum! Danach ging es weiter auf die bewährte Halbinsel Eiderstedt an die Nordsee. Doch zuerst: Rügen. Und diese Insel hat uns wirklich begeistert.


Teil 1: Rügen – Premiere auf der größten Insel Deutschlands

Anreise & Ankommen

Am 17. Mai starteten wir in aller Frühe. Die Route führte uns über Hamburg und Lübeck, vorbei an Schwerin in Richtung Rostock. Unterwegs legten wir bei herrlichem Frühlingswetter einen spontanen Stopp in Warnemünde ein. Dort schlenderten wir über die belebte Promenade, genossen die frische Seeluft und ließen uns die warme Sonne ins Gesicht scheinen – ein perfekter Einstieg in den Urlaub.

Am Nachmittag, gegen 16 Uhr, erreichten wir schließlich Sellin auf Rügen, wo wir den Schlüssel für unsere Ferienwohnung abholten. Die Wohnung lag im südlichen Teil der Insel, im kleinen Ort Lobbe/Mönchgut, in direkter Nähe zum Strand. Es erwartete uns eine moderne, sehr großzügige Unterkunft: ein separates Schlafzimmer, ein gemütliches Wohnzimmer, eine gut ausgestattete Küche mit Essbereich sowie ein großer Wintergarten und Garten. Perfekt zum Entspannen.

Nachdem wir unser Gepäck verstaut hatten, hielten wir es nicht mehr aus: Nur wenige hundert Meter entfernt lag der weißsandige Strand, den wir sofort bei einem ausgedehnten Spaziergang mit den Hunden erkundeten. Das Meeresrauschen, die klare Luft und der weite Blick über die Ostsee ließen sofort Urlaubsstimmung aufkommen.

Abends gingen wir in der Nähe der Unterkunft noch essen und ließen den Tag gemütlich ausklingen. Ein kleines Highlight wartete aber noch: Wir fuhren nach Sellin zur Seebrücke, einem der bekanntesten Wahrzeichen der Insel. In der Abenddämmerung wirkte sie besonders eindrucksvoll.

Erste Erkundungen im Mönchsgut und Ausflug nach Greifswald

Der Sonntag begann gemütlich. Ich holte frische Brötchen aus dem kleinen Dorfladen, der täglich geöffnet hatte, und bestellte gleich welche für den nächsten Tag mit. Nach einem ausgedehnten Frühstück auf der sonnigen Terrasse begannen wir, die Umgebung zu erkunden.

Zuerst fuhren wir nach Thiessow, wo wir den Strand und den Aufstieg zum Lotsenturm kombinierten. Der Blick von oben über das Meer und das umliegende Land war beeindruckend. Die Ruhe des Ortes, das Vogelgezwitscher und der Duft nach Salz und Pinien machten diesen Moment besonders.

Am Mittag fuhren wir über den Rügendamm aufs Festland in die alte Universitätsstadt Greifswald, wo das 775-jährige Stadtjubiläum gefeiert wurde. In der Altstadt herrschte geschäftiges Treiben, es war verkaufsoffener Sonntag. Leider begann es bald zu regnen, was unsere Laune aber kaum trüben konnte. Wir besichtigten den imposanten Dom St. Nikolai, schlenderten durch die Fußgängerzone und schauten am Museumshafen vorbei.

Am Nachmittag suchten wir Zuflucht in einem gemütlichen Café, bevor wir zur Klosterruine Eldena weiterfuhren. Der leichte Nieselregen verlieh der alten Anlage eine fast mystische Atmosphäre. Ein kurzer Abstecher zum Hafen von Wieckfiel dann leider ins Wasser: Der Regen wurde so stark, dass wir uns entschlossen, zurück nach Rügen zu fahren und den Tag in der warmen Wohnung ausklingen zu lassen.

Putbus, Rasender Roland und Feuersteinfelder

Der Montag führte uns zuerst nach Putbus, der einstigen fürstlichen Residenzstadt mit ihrem kreisrunden Platz, dem Circus. Im Schlosspark machten wir einen langen Spaziergang, bei dem wir auf das gemütliche Café Wohnzimmer Putbus stießen. Tee, Kuchen und die liebevolle Einrichtung luden zum Verweilen ein.

Von dort ging es nach Göhren, wo wir Tickets für eine Fahrt mit dem Rasenden Roland kauften. Die Fahrt im offenen Waggon durch die Frühlingslandschaft war ein echtes Erlebnis. In Sellin angekommen, fuhren wir mit der Bäderbahn zur Seebrücke, die wir nun auch bei Tageslicht bestaunten. Anschließend ging es denselben Weg zurück nach Göhren.

Der Nachmittag gehörte einer Wanderung zu den Feuersteinfeldern bei Prora. Das Wetter war herrlich, die Landschaft einmalig. Die mystisch wirkenden Felder aus tausenden runden Feuersteinen, umgeben von Kiefernwald, waren ein natürliches Schauspiel.

Zum Abendessen ging es nach Alt Reddevitz ins Restaurant Am Wasser. Wir hatten einen Tisch direkt am Fenster mit Blick auf die glitzernde See. Die untergehende Sonne tauchte alles in warmes Licht – ein perfekter Tagesausklang.

Kreidefelsen, Nationalpark & Kap Arkona

Am Dienstag machten wir eine Bootstour ab Sassnitz entlang der imposanten Kreidefelsen, die majestätisch aus dem Meer aufragen.

Danach besuchten wir das Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL, wo wir ausführlich die Ausstellungen erkundeten und natürlich den Blick vom „Königsstuhl“ genossen.

Danach ging es weiter zum Kap Arkona. In Putgarten ließen wir das Auto stehen und nahmen die Bimmelbahn bis zu den Leuchttürmen. Bei strahlendem Sonnenschein genossen wir den Blick vom Hauptleuchtturm und spazierten durch die Steilküste zum kleinen Fischerdorf Vitt, dessen reetgedeckte Häuser und enge Gassen einen fast meditativen Charakter haben. Zurück ging es zu Fuß nach Putgarten, wo wir in einem urigen Lokal gut zu Abend aßen.

Prora, Baumwipfelpfad & Sonnenuntergänge

Am Mittwoch starteten wir eine Wanderung von Binz zum Koloss von Prora. Entlang des Strandes, vor allem an den Hundestrand-Abschnitten, konnten unsere Vierbeiner frei laufen und toben. In Prora bestaunten wir die riesige Bausubstanz des ehemaligen KdF-Bades, die heute teilweise in moderne Ferienwohnungen umgewandelt wurde.

In einem neuen Café machten wir Rast, bevor es am Strand zurück nach Binz ging. Am Nachmittag stand der Besuch des Baumwipfelpfads im Naturerbe Zentrum Rügen an. Da Hunde dort nicht erlaubt sind, besuchte ich den Pfad allein. Die Aussicht vom „Adlerhorst“, dem Aussichtsturm am Ende des Pfads, war grandios. Zwei Tage später war Angelika an der Reihe.

Am Abend zog es uns noch einmal mit den Hunden an den Strand von Lobbe – die Ruhe, das Licht, das leise Rauschen der Wellen sind einfach der perfekte Ausklang eines Urlaubstags. Ich bin anschließend noch einmal allein nach Thiessow gefahren, in der Hoffnung auf einen stimmungsvollen Sonnenuntergang vom Lotsenturm aus. Die Kamera im Gepäck, der Blick über die Küste gerichtet – doch leider hatte sich der Himmel bereits stark zugezogen. Für einen kurzen Moment zeigte sich die Sonne durch eine Wolkenlücke, schenkte der Landschaft ein paar letzte goldene Strahlen – und genau diesen Moment konnte ich dann doch noch festhalten.

Schloss Granitz, nochmal Binz & Sellin

Am Donnerstag besichtigten wir das Jagdschloss Granitz – besonders beeindruckend war der Aufstieg über die gusseiserne Wendeltreppe im Turm. Oben angekommen, erwartete uns ein spektakulärer Rundblick über Wälder, Seen und die Ostsee.

Danach bummelten wir durch Binz, gönnten uns ein leckeres Eis und beobachteten das bunte Treiben auf der Promenade.

Am Nachmittag fuhren wir noch einmal nach Sellin, wo Angelika diesmal den Baumwipfelpfad besuchte, während ich mit den Hunden durch die Wälder streifte.

bevor der Tag am Baumwipfelpfad und bei den Ruinen in Prora endete.

Stralsund – Stadt, Meer & Feuerwerk

Am Freitag stand ein Tagesausflug nach Stralsund auf dem Programm. Auf dem Weg dorthin hielten wir an der Pommernkate in Rambin, einem großen Hofladen mit regionalen Produkten – perfekt für eine kleine Stärkung und ein paar Mitbringsel.

In Stralsund angekommen, erkundeten wir die wunderschöne Altstadt, besichtigten die Nikolaikirche, stöberten durch kleine Läden und bestaunten die historischen Gebäude. Besonders spannend war die Miniaturausstellung, in der Alltagsszenen liebevoll nachgebaut waren. Später spazierten wir zum Hafen und betrachteten die imposante Gorch Fock.

Den Abend ließen wir mit einer Nachtwächterführung ausklingen – spannend und humorvoll zugleich. Zum Abschluss bewunderten wir das große Feuerwerk der Hafentage, das ich natürlich fotografisch festhielt.

 

Letzte Rügen-Stationen: Baabe, Göhren & Aufbruch

Samstag war unser Abschied von Rügen – aber nicht ohne noch Baabe und Göhren zu besuchen, inklusive Promenadenspaziergang, Seebrücke, Kaffee und Abendessen.

Anbei ein paar Eindrücke aus Baabe:

und Eindrücke aus Göhren:

Sonntagmorgen packten wir dann unsere Sachen und machten uns auf Richtung Nordsee – mit einem Zwischenstopp bei der Schmetterlingsfarm Klütz.


Urlaub 2025 – Teil 2: Eiderstedt & Nordsee

Nach dem abwechslungsreichen ersten Teil auf Rügen führte uns der zweite Abschnitt unseres Urlaubs auf vertrautes Terrain: die Halbinsel Eiderstedt an der Nordsee, unser „zweites Zuhause“ im hohen Norden.

Ankommen auf der Hyggewarft

Unsere Unterkunft in Tating auf der Hyggewarft war perfekt: großzügige Ferienwohnungen, eingezäunter Hundeauslauf, Wallboxen fürs Auto und ganz viel Ruhe – zumindest in den ersten Tagen, denn wir waren tatsächlich die einzigen Gäste.

Nach dem Einchecken ging’s gleich zum Strand – Sonnenuntergang inklusive.

Hundestrand, Schlossgärten & Leuchttürme

Montag & Dienstag ließen wir es gemütlich angehen – Spaziergänge am Hundestrand, Brötchen holen in Tating, Besuch in Tönning mit Schlossgarten & Hafen.

Mittwochs waren wir bei gutem Wetter am Böhler Leuchtturm, wo ich auch ein paar schöne Aufnahmen von Hochlandrindern machen konnte.

Abends versuchte ich mein Glück mit Sonnenuntergangsfotos in der Tümlauer Bucht – leider recht wolkig.

Westküstenpark, Handwerksmarkt & Nebelstimmung

Donnerstag stand eine Fotosafari im Westküstenpark auf dem Plan – Seehunde, Robben und viele Vögel vor der Linse.

Am Freitag ging’s zum Handwerksmarkt in St. Peter-Ording und erneut zum Leuchtturm Westerhever.

Samstag überraschte uns der Strand mit Nebelstimmung, den ich fotografisch voll ausgekostet habe – und Kaffeepause in der Strandbar 54° Nord inklusive.

Meldorf, Friedrichskoog & Entspannung

Sonntag machten wir einen Ausflug nach Meldorf mit Dom, Landwirtschaftsmuseum und erneutem Krimi-Trail – eine tolle Möglichkeit, Städte spielerisch zu entdecken.

Wieder zurück waren wir erst am Böhler Strand (Strandparken ist ab 17:00 Uhr kostenlos).

Und zum Sonnenuntergang dann noch am Strand St. Peter-Ording.

Montag führte uns der Weg nach Friedrichskoog zur Seehundstation,

danach bestaunten wir Windsurfer am Speicherkoog.

Dienstag war Ruhetag – ein bisschen Bummeln, ein bisschen Kaffee.

Husum, Hamburg & Miniaturwunderland bei Nacht

Mittwoch stand Husum auf dem Plan – endlich mit Besuch im Haus der Fotografie.

Abends waren wir wieder an der Küste.

Donnerstag war dann mein persönliches Highlight: „Nachts im Wunderland“ in Hamburg.

Nach Kaffee am Willkomm-Höft in Wedel,

Spaziergang durch die Speicherstadt und Abendessen im Hard Rock Cafe

ging’s ins Miniaturwunderland – 4 Stunden voller Detailverliebtheit, über 500 Fotos im Gepäck, ein echtes Erlebnis!

Minaturwunderland

Gestartet sind wir am Helene Fischer Stadion und in der Provence.

Rio:

Patagonien:

USA:

Skandinavien:

Hamburg:

Deutschland:

Österreich und Schweiz:

Italien mit Rom und Venedig:

Venedig, Rom und Vatikan:

Und natürlich Monaco mit der Formel 1:

Leuchttürme, Strandsegler & Rückreise

Am Freitag war Westerhever noch einmal unser Ziel.

Am Sonntag beobachtete ich eine Regatta der Strandsegler am Strand, bevor am Montag schon wieder die Rückfahrt nach Hause anstand.


Fazit: Ein Urlaub mit allen Facetten

Dieser Zwei-Phasen-Urlaub war ein perfekter Mix aus Neuem und Vertrautem:

  • Rügen hat uns mit seiner Vielfalt, Natur, Geschichte und Atmosphäre sofort überzeugt.
  • Eiderstedt bleibt unser liebgewonnenes Nordsee-Zuhause, das auch dieses Jahr wieder voller kleiner Abenteuer war.

Ob Zugromantik, Sonnenuntergänge, Krimi-Trails, Tierbeobachtungen oder Miniaturwunderland – dieser Urlaub hatte alles, was wir lieben.