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Tag 7 der #eNC2024 – 02.01.2025, von Kolari nach Karasjok
Pünktlich um 8:50 Uhr rollte unser Autozug in Kolari im verschneiten lappländischen Norden Finnlands ein. Die Spannung stieg, als wir unsere Fahrzeuge vom Zug herunterfuhren – die echte Wildnis begann jetzt. Direkt am Bahnhof gab es ein kurzes Briefing für alle Teams: Wir befanden uns nun in einer sehr dünn besiedelten Region, mit entsprechend begrenzter Ladeinfrastruktur. Eine sorgfältige Routenplanung war also Pflicht.

Die Reiseetappe führte uns heute nach Karasjok in Norwegen – eine Strecke, die nicht nur landschaftlich beeindruckte, sondern auch fahrerisch forderte. Direkt bei der Ankunft in Kolari erlebten wir einen scheinbar verheißungsvollen Sonnenaufgang, doch schnell wurde klar: Wir sind jetzt mitten in der Polarnacht. Statt Sonne gab es eine magisch-blaue Dämmerung, die sich schon gegen Mittag wieder verabschiedete – ein Licht, das alles wie in ein Wintermärchen tauchte.
Auf dem Weg nach Karasjok waren mehrere Ladestopps nötig. Am zweiten Stopp gönnten wir uns ein warmes Mittagessen – in dieser frostigen Umgebung ein wahrer Genuss. Doch der wahre Höhepunkt des Tages erwartete uns beim dritten und letzten Ladehalt: Polarlichter!
Und diesmal waren sie nicht nur auf Kamera zu sehen – deutlich mit bloßem Auge, in grünlich tanzenden Schleiern über dem Himmel. Es war still, kalt und einfach überwältigend schön – ein Gänsehautmoment für alle.
In Karasjok angekommen, ließen wir den Abend mit einem kurzen Abstecher zum norwegischen Sami-Parlament ausklingen. Die moderne Architektur im Schnee – ein spannender Kontrast zur Natur ringsum. Trotz der eisigen -33°C wagten wir noch ein paar Drohnenaufnahmen, die diesen besonderen Ort in der arktischen Nacht wunderbar einfingen.
Ein Tag voller Kontraste: eiskalt, warmherzig, technisch herausfordernd – und von der Natur mit einem himmlischen Spektakel gekrönt.